Nominierung für den Liebster Award

Liebster Award

Nominiert für den Liebster Award

Ich freue mich so!
Ich wurde wieder einmal nominiert – für den Liebster Award! – Und das gleich zwei mal: Einmal von Claudia Dieterle und einmal von Mara Stix.
Danke für die Nominierung. Es ist mir wirklich eine Ehre!

Und hier meine ganz persönlichen Antworten zu den Fragen von Claudia Dieterle:

1. Was war der Anlass, deinen Blog zu erstellen?

Mein Blog ist während eines Seminars mit Sabine Piarry entstanden. Ich wollte damals einfach mal schauen, wie das funktioniert. Erst beim Relaunch meiner Webseite im vorigen Jahr wurde der Blog dann in meine Seite integriert.

2. Welche Erwartungen hast du für den Blog?

Hmm, meine Erwartung an den Blog ist es, zu informieren, nützliche und interessante Informationen rund um das Spannungsdreieck Beruf – Persönlichkeit – Familie zu bieten. Natürlich möchte ich mit meinem Blog auch bekannt werden und dadurch Vertrauen aufbauen. So werden Menschen auf mich aufmerksam und bekommen Lust mit mir zu arbeiten.

Meine Erwartung für den Blog ist es, dass er innerhalb des nächsten Jahres wächst. Konkret arbeite ich daran, dass ich in einem Jahr durchschnittlich 5 mal so viele Leser Leserinnen habe, wie jetzt. Derzeit ist mein Blog noch (fast) ein Geheimtipp. Die Nominierungen für den Liebster Award zeigen mir, dass es schon viele Menschen gibt, die meine Arbeit schätzen.

3. Kennst du online oder offline mehr Menschen?

Diese Frage ist für mich schwierig. Ich bin online mit ganz vielen Menschen in Kontakt, die ich auch sehr schätze.
Ich brauche auch den persönlichen Kontakt um Menschen in ihrer ganzen Vielfalt wahrzunehmen und ein Gefühl für sie zu bekommen. Ich mag es den Klang ihrer Stimmen zu kennen und ich schätze es, wenn ich sie ganz plastisch und natürlich kennen lernen darf.

Ich habe einige Freundschaften, die sich durch virtuelle Kontakte ergeben haben und die mit der Zeit immer tiefer wurden. Besonders freut es mich immer, wenn ich diese Menschen dann persönlich treffe. Die Mitglieder eines meiner virtuellen Erfolgsteams habe ich heuer persönlich kennen gelernt und es war ein besonderes Erlebnis für mich.

So gesehen kenne ich online mehr Menschen – wirklich kenne ich sie dann, wenn ich sie auch persönlich getroffen habe. So ticke ich nun mal.
Dann habe ich auch ein gutes Gespür, welche meiner Netzwerkpartner auch gut miteinander arbeiten könnten. Mit diesem Gefühl liege ich zu 99 % richtig.

4. Kommunizierst du lieber persönlich oder über soziale Netzwerke?

Eindeutig lieber persönlich. Das war aus meiner letzten Antwort schon zu lesen 😉
Ich habe mit den Jahren die sozialen Netzwerke schätzen gelernt und nütze sie auch regelmäßig. Manche mag ich mehr und manche weniger.
Regelmäßig bin ich auf Facebook zu finden. In letzter Zeit auch vermehrt auf Google+. Xing mag ich nicht so gerne, nütze es aber auch. Twitter reizt mich schon lange, bis jetzt fehlt mir aber die Zeit, mich wirklich damit auseinander zu setzen. Jedes Netzwerk braucht ja auch eine gewisse Einarbeitungsphase.

5. Was machst du zum Ausgleich?

Ich meditiere täglich. Da hat sich in mein Leben vor langer Zeit eingeschlichen und ist fester Bestandteil meines Tages.
Ab und zu mache ich gerne Yoga und ich gehe gerne Walken. Im Büro baue ich zwischendurch kleine Entspannungsübungen ein.

Außerdem bin ich eine Leseratte. Ein Leben ohne Bücher kann ich mir kaum vorstellen.

6. Welchen Film könntest du dir immer wieder anschauen?

Ich gestehe ich schaue wenige Filme. Es gibt aber ein paar, die ich gerne mag. Dabei geht es mir weniger um den ganzen Film, als um gewisse Zitate, die mir gefallen.

Jenseits von Afrika ist so ein Film. Ich mag die Figur der Tanja Blixen. Sie war eine so selbständige, starke Frau. Der Satz den ich mir mitgenommen habe: „Ich möchte nicht am Ende meines Lebens feststellen, dass ich das Leben eines anderen gelebt habe.“

7. Woher erhältst du die Inspiration für deine Artikel?

Aus dem Leben! Die besten und beliebtesten Artikel sind die, die ganz spontan entstanden sind. Die, wo ich über Dinge schreibe, die mein Herz berühren.
Ich glaube, das ist auch eines der Geheimnisse: Schreibe über Begebenheiten und Tatsachen, die dich bewegen, dann kannst du auch andere bewegen.

8. Könntest du dir ein Leben ohne Internet vorstellen?

Eindeutig ja! Ich schätze das Internet und seine Möglichkeiten sehr, bin aber nicht davon abhängig. Natürlich lassen sich viele Menschen schnell über das Internet erreichen und für diese Möglichkeit bin ich auch dankbar. Und doch ist es immer noch der direkte Kontakt,  bei dem mein Herz hüpft. Genau darum liebe ich auch meine Arbeit so sehr. Sie gibt mir Gelegenheit mit ganz vielen Menschen in Kontakt zu kommen und sie auf einer sehr persönlichen Ebene kennen zu lernen.
Wobei ich schwer ohne Skype leben könnte. Denn da habe ich die Person im Bild und höre die Stimme 😀

Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, wo es noch kein Internet gab. Schon damals hatte ich unter meinen Freunden folgenden Ruf:
„Wenn du eine bestimmte Information suchst und du weißt nicht, wo du sie findest, dann frag Ilse. Entweder sie weiß es selbst, oder sie kennt jemanden, der es weiß.“
Ich bin also eine geborene Netzwerkerin. Ich kann das mit und ohne Internet. Mit Internet ist es eindeutig leichter!

9. Ist der technische Fortschritt ein Fluch oder ein Segen?

Das kommt immer auf die Nutzung an und hängt von der jeweiligen Person ab. Ein Beispiel: Das Internet ist ein Segen, wenn ich schnell viele Informationen brauche. Es ist aber ein Fluch, wenn ich mich darin verliere und stundenlang surfe; von einer Information zur anderen hüpfe, ohne ein Ergebnis.

Genauso ist es mit den Sozialen Medien: Ich schätze sie, um mit Menschen in Kontakt zu kommen, die sich sonst nie kennen gelernt hätte. Ich kann auch mit Freunden in Kontakt kommen, die über die ganze Welt verstreut leben. Ich gestehe aber, dass es Tage gibt, wo ich mich sehr am Riemen reißen muss, um nicht in Facebook meine Zeit zu verzetteln.

Es ist also nicht das Medium an sich, das gut oder schlecht ist, es ist meine Nutzung.

10. Welche Eigenschaften braucht ein Blogger?

  • Disziplin, um regelmäßig Artikel zu schreiben
  • Durchhaltevermögen, um sich nicht von Statistiken verrückt machen zu lassen
  • den ehrlichen Wunsch, die Welt mit seinen Beiträgen zu bereichern

11. Wo siehst du dich in 5 Jahren?

Oh, diese Frage mag ich nicht so besonders, denn sie zwingt mich, mich festzulegen. Und das tue ich gar nicht gerne.
Als Coach weiß ich aber solche Fragen durchaus zu schätzen, denn sie helfen mir auch, mein Ziel zu verfolgen. Ich baue im Hintergrund gerade meine Webpräsenz total um. Ich werde dabei mein Angebot nochmal verfeinern und meine Zielgruppe zuspitzen. Ich fasse daher die Zeit ein wenig kürzer. Ich möchte dieses Angebot im nächsten Jahr wirklich bekannt machen. In zwei Jahren soll jede Frau im Großraum Wien, die in dieser Situation ist, sofort an meinen Namen denken. Wenn sie mich nicht selbst kennt, dann möchte ich die erste Empfehlung sein, die sie für dieses Thema erhält. … und in 5 Jahren bin ich als Scannerin immer noch an diesem Thema dran, weil es mich so bewegt, dass ich es immer noch als wesentlich empfinde. Danke an dieser Stelle an Raho für diesen Begriff 🙂

 

liebster-award1Und nun zu Maras Fragen, die wie ich meine eine gute Ergänzung sind, um das Bild über mich abzurunden

1. Was wolltest du werden, als du noch klein warst?

Als ich noch ganz klein war, wollte ich Kindergärtnerin werden. Das ist eigenartig, weil ich in einem Kindergarten war, dessen Leitung alles andere als gut und pädagogisch wertvoll war. Offensichtlich hatte ich damals schon den Wunsch, vieles im Umgang mit Kindern zu verbessern.

Leider wurde mir dieser Wunsch von allen Seiten ausgeredet, weil die öffentliche Meinung damals lautete: „Das ist kein Beruf mit Zukunft!“ Soviel zur öffentlichen Meinung.
IMG_5749_KlUm mich selbst zu entschädigen, habe ich meine Montessori-Ausbildung gemacht und dabei festgestellt, dass ich ein wundervolles Elternhaus hatte, das mich wirklich in jeder Hinsicht gefördert hat. Was nicht heißt, dass es nicht auch dort Konflikte gegeben hätte. Aber jeder Elternteil tut eben das beste, wozu er in diesem Moment in der Lage ist. Diese Erkenntnis habe ich erst bei meinen eigenen Kindern gewonnen 😉

Jedes Jahr im Sommer leite ich gemeinsam mit meiner Kollegin Lisa Culk die musikalische Reise ins Zahlenland. Dort bringen wir Kindern die Welt der Zahlen und der Musik näher!

2. Welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Meine Familie, meinen Kindle (ein Buch ist definitiv zu wenig) und meinen Laptop. Wenn es auf der Insel Internet-Anschluss gibt, dann bin ich auch dort in der Lage zu arbeiten.

3. Dein Lieblingsurlaubsziel?

Ich unterteile hier in mein Lieblingsurlaubsziel, das ich schon besucht habe und meine Traumurlaubsziele.

Meine Lieblingsstadt ist Venedig. Die Stadt wird mir niemals langweilig. Ich war schon einige Male dort und genieße es immer, wenn ich wieder hinkomme.Campanile

Traumurlaubsziele habe ich noch einige, da wir uns bis jetzt mit Fernreisen immer zurück gehalten haben. Es hat einfach nicht zu unserer Situation gepasst und nicht sein sollen. Ich weiß aber, dass ich folgende Länder und Ort sicher noch besuche: Thailand, Bali, China, Peru, Kuba … Da hab ich noch viel zu tun *lach*

4. Was sind deine größten Stärken?

Hab ich schon gesagt, dass ich Menschen gut vernetzen kann?
Ich kann wunderbar zuhören und behalte die Dinge für mich.
Auch dazu gibt es eine Geschichte einer lieben Freundin A. Eines Tages traf sie eine gemeinsame Freundin B, die ihr erzählte, sie sei frisch geschieden. Freundin B war ganz überrascht, dass Freundin A noch nicht Bescheid wusste, wo sie mich doch wöchentlich sah. Darauf Freundin A: „Ilse kannst du alles erzählen. Sie wird es nie weitererzählen oder ausplaudern!“Ich merke mir Details oft auch noch nach Jahren. Das heißt nicht, dass sie mich ständig beschäftigen, aber wenn sich sie brauche, dann sind sie wieder da.
Ich erfasse schnell Situationen und kann auch unangenehme Dinge liebevoll und humorvoll auf den Punkt bringen.

All das sind Fähigkeiten, die ich in meinem Beruf wunderbar brauchen kann.

5. Wofür stehst du jeden Tag auf?

Eine sehr inspirierende Frage liebe Mara.
Ich stehe jeden Tag auf, weil mir das Leben Spaß macht, weil ich meine Arbeit liebe und weil ich weiß, dass ich durch das, was ich tue vielen Frauen und Kindern helfen kann. Ich möchte die Welt mit dem, was ich tue jeden Tag ein kleines Stück besser machen.

6. Was sind die drei wichtigsten Eigenschaften für Erfolg?

  • Begeisterung und Liebe zur Sache
  • Durchhaltevermögen
  • Disziplin

Ok, das waren jetzt genau genommen 4!

7. Was brauchst du für ein glückliches Leben?

Das ist eine sehr philosophische Frage.

An guten Tagen beantworte ich sie mit „gar nichts“. Dann fühle ich mich getragen und kann einfach nur sein. Da erkenne ich, dass ich durch mein Sein strahle und genau das anziehe, was passt.
An schlechten Tagen ist die Antwort komplexer: Da verrenne ich mich dann in Äußerlichkeiten.

8. Hat sich durch das Bloggen etwas in deinem leben verändert? Wenn ja, was?

Ohja, definitiv. Ich habe durch das Bloggen viele neue Kontakte geknüpft. Ich habe Zuspruch von Menschen erhalten, die ich vorher nicht gekannt habe. – Und ich sitze seither viel regelmäßiger vor meinem Computer; speziell seit ich Podcasts mache.

9. Welches Buch würdest du unbedingt weiterempfehlen?

Das ist für mich als bekennende Leseratte schwierig.
Da ich mich aber ganz besonders mit dem Thema Frau Sein im Spannungsdreieck Beruf – Persönlichkeit – Familie beschäftige möchte ich folgende Bücher empfehlen:

  • Susanne Kleinheinz „Das 21. Jahrhundert ist weiblich“
  • Sheryl Sandberg „Lean in“

Beide Bücher beschäftigen sich mit der Rolle der Frau in unserem Jahrhundert und beide ermutigen Frauen dazu, sich selbst das zuzugestehen, was sie wirklich wollen und sich nicht von alten Glaubenssätzen behindern zu lassen.

Ein anderes Buch, das in jedem Bücherschrank stehen sollte, weil es eine Quelle der Weisheit im Umgang mit anderen Menschen ist:

  • Der kleine Prinz

10. Was würdest du tun, wenn du nur mehr einen Monat zu leben hättest?

Weiterleben wie bisher und jede mögliche Minute mit den Menschen verbringen, die ich liebe.

11. Deine letzten Worte sollen sein …?

Ich hatte ein gutes Leben!

Meine Nominierungen:

  1. Sabrina und Uta vom Vereinbarkeitsblog
  2. Kristine Kupferschmidt von Soloprenesse
  3. Kathrin & Kathrin von Frauenbusiness
  4. Ronja Sakata mit ihrem Japanblog
  5. Alexandra Widmer von Stark und Alleinerziehend
  6. Manuela Seubert mit Kommunikation & Text auf den Punkt gebracht
  7. Tim von MyMonk
  8. Susanne Lindenthal von Essen belebt
  9. LaStilista Barbara Drucker
  10. Michaela von Kult.Kraft.Platz
  11. Miss Menke

 

Meine Fragen an euch:

  1. Wie lange bloggst du schon?
  2. Wie regelmäßig bloggst du?
  3. Was ist das Ziel deines Blogs?
  4. Dein bisher größter blogging-Erfolg?
  5. Wie entspannst du am besten?
  6. Was begeistert dich?
  7. Welches Land wolltest du schon immer mal besuchen und hast es bis jetzt noch nicht geschafft?
  8. Was bringt dich so richtig in Schwung?
  9. Wie sieht dein Lieblingskunde/deine Lieblingskundin aus?
  10. Worüber ärgerst du dich manchmal?
  11. Mit wem würdest du gerne mal Essen gehen?

Die Teilnahmebedingungen:

  • Beantworte die 11 Fragen, die ich dir gestellt habe
  • verlinke in deinem Artikel auf meine Webseite
  • nominere 11 Blogs
  • Stelle 11 neue Fragen, die die nominerten beantworten sollen

Viel Spaß dabei!

 

 

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4 Antworten
    • Ilse Maria Lechner
      Ilse Maria Lechner says:

      Liebe Michaela,

      danke für deine interessanten Anworten. Du bist ja eine sehr vielseitige Bloggerin.
      Ich schätze deine Artikel, die stets mit Esprit, Humor und manchmal auch mit ein wenig Sarkasmus garniert sind 😉
      Alles Liebe,
      Ilse

      Antworten

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