Ilse Maria Lechner, persönlich

Es schwirrt ein Blogstöckchen durch die Luft. – Wieder einmal! Schon vor Jahren (2013) habe ich 20 Dinge über mich veröffentlich.
Durch Karin von TilaDigital bin ich auf die Idee gekommen, diesen Beitrag zu überarbeiten und zu erweitern (2019). Es wird sich also Bekanntes mit Dingen mischen, die du noch nicht über mich weißt.

Warum ich das tue?
Ich sage den Eltern immer wieder, dass Beziehung vor Erziehung kommt. Nur wenn wir in Beziehung sind, dann werden die Kinder uns zuhören, über unsere Meinung nachdenken und unsere Werte annehmen.
Mit meinen Leserinnen – also mit dir – möchte ich auch in Beziehung treten. Und Beziehung entsteht nun einmal dadurch, dass man Dinge übereinander weiß. (Dazu trage ich mit diesem Artikel bei.) Aber auch dass man gemeinsame Erlebnisse schafft. In meinem Blog bin ich dabei auf dich angewiesen. Denn du liest den Blog und kommentierst vielleicht, wenn du dich berührt fühlst.

20 und mehr Dinge über Ilse Maria

Ilse Maria Lechner

1. Ich bin morgens am produktivsten

Ich bin eine Lerche. Es macht mir nichts aus, um 06:00 Uhr aufzustehen. Wenn der Wecker sein Liedchen anstimmt, bin ich meist schon wach und springe auch gleich aus dem Bett. Allerdings verschiebt sich diese Zeit mit zunehmendem Alter etwas. Ich stehe immer noch um 06:00 Uhr auf. Aber von selbst wache ich erst um 06:30 auf.

2. Abends bin ich platt

Dafür bin ich aber abends für intellektuelle Arbeit nicht zu gebrauchen. Alles, was sich nach 22:00 Uhr abspielt, ist bei mir die Ausnahme und kostet mich Überwindung und Kraft.
Aus diesem Grund enden meine Seminare auch meistens um 21:00 Uhr.

3. Ich habe zwei Vornamen

Lange Zeit habe ich nur einen davon benutzt. Irgendwann bin ich aber draufgekommen, dass mein zweiter Vorname gleichzeitig einen anderen Teil meiner Persönlichkeit zum Vorschein bringt. Seitdem nutze ich ihn, vor allem für mein Business.

4. Ich bin am gleichen Tag geboren, wie meine Großmutter

Wir sind beide am gleichen Tag Ende März geboren. Nur eben ein paar Jahre später. Wir haben unseren Geburtstag immer gemeinsam gefeiert. Da wir Widder im Sternzeichen sind, gab es auch jede Menge Konfrontationen. Beide stur und Dickschädel. Aber eben auch beide Familienmenschen, daher folgte die Versöhnung auf den Fuß. Leider ist meine geliebte Omi schon lange tot.

5. Die Geschichte wiederholt sich

Meine Tochter und meine Nichte sind ebenfalls am gleichen Tag geboren; mit einem Altersunterschied von 11 Jahren.

6. Ich bin grundsätzlich an (fast) allem interessiert

… wenn es mir nur jemand spannend genug erklärt. Das führt dazu, dass ich ein Grundwissen über viele Dinge habe. Auch solche, die außerhalb meines Fachgebietes liegen.

7. In meinen prägenden Lebensjahren verlor ich viele Menschen

Meine beste Kindheitsfreundin zog fort, als ich 5 Jahre alt war. (Mit ihr habe ich immer noch losen Kontakt.) Als ich 8 Jahre alt war, übersiedelten wir selbst. Ich musste also bereits in der Volksschule mein Umfeld wechseln. Wieder ein Jahr später kam ich aufs Gymnasium. Das führte dazu, dass ich lange Zeit Einzelgängerin war, weil ich mich nicht mehr auf Beziehungen einlassen wollte.

8. Ich war 10 Jahre lang im öffentlichen Dienst

Trotzdem hasse ich Amtswege. Seit dieser Zeit bin ich allerdings sehr nachsichtig mit dem Personal. Denn ich weiß, welche absurden Anfragen manchmal gestellt werden. (Ich könnte ein Buch über meine Erlebnisse schreiben.)

9. Ich bin eine schnelle Geherin

Da ich groß bin, mache ich auch lange Schritte und lege ein ordentliches Tempo vor. Mein erster Chef hat mal lachend gemeint, er würde mir Rollschuhe kaufen, damit ich noch schneller durch die Gänge des Gebäudes flitzen kann. Tempo habe ich also schon immer vorgelegt.

10. Ich habe zwei wundervolle Kinder

Mittlerweile sind es junge Erwachsene die im Bumerang-System immer noch bei uns im Haus wohnen. Sie haben hier ihren Fixpunkt. Eines der Kinder hat seinen Lebensmittelpunkt allerdings im Moment woanders. Wir genießen es alle sehr, wenn wir um einen Tisch sitzen und haben eine Menge Spaß dabei!

11. Ich lebe in einem uralten Haus

Dieses Haus gehörte meinen Großeltern. Es wird seit fast 100 Jahren immer wieder umgebaut und erweitert. Der älteste Kern des Hauses ist über 125 Jahr alt. Im Sommer liebe ich diese alten dicken Mauern. Es ist herrlich kühl.

12. Ich habe einen kleinen, feinen Garten

Ich liebe meinen Garten. Das liegt wohl in der Familie. Mein Vater stammt aus einer Gärtner-Dynastie. Wir haben ein eigenes Verhältnis zu Pflanzen. Das meiste, was wir angreifen, wächst.

13. Mein Opa mütterlicherseits war Schuster

Naja, eigentlich war es der Stiefvater meiner Mutter, also streng genommen mein Stiefopa. Ich bin als Kind stundenlang in seiner Werkstatt gestanden, habe mit ihm geplaudert und ihn beobachtet. Es hat etwas sehr Meditatives, das Leder über einen Leisten zu ziehen. Außerdem liebe ich den Geruch des Lederklebers ;-)
Die Liebe zu Schuhen liegt also ebenfalls in den Genen.

14. Ich kenne meinen Mann seit ich 15 Jahre alt bin

Seit fast dieser Zeit sind wir zusammen und mittlerweile seit 26 Jahren glücklich verheiratet.

15. Die Privatsphäre meiner Familie ist mir wichtig

Mit meinem Mann habe ich ein Abkommen, dass ich ihn aus den Social Media und meinem Geschäftsleben weitgehend raushalte. Von ihm wirst du NIE ein Foto sehen, wo er direkt drauf ist. Fotos der Kinder gibt es nur, wenn sie vorher abgesegnet wurden. Meist handelt es sich um alte Bilder.

16. Lesen ist meine Leidenschaft

Ich habe schon immer gerne gelesen. Schon als Kind musste man mich nicht suchen. Entweder habe ich mich bewegt oder ich saß in einer gemütlichen Ecke und habe gelesen.
Ich liebe Bücher und hab noch einen ganzen Stapel davon ungelesen auf meinem Regal. Nicht, weil ich nicht lese, sondern schlicht deshalb, weil ich mehr Bücher kaufe, als ich momentan lesen kann. Dafür lese ich aber meistens 2 – 3 Bücher parallel. Schließlich habe ich nicht immer den Geist für ein Sachbuch, dann muss halt eine Biographie oder ein Roman herhalten. Meine Kinder nennen das den Stapel der Schande – für mich ist es schlicht Lesevorrat.

17. Mein Papa hat mir ein verwunschenes Schloss gebaut

Wie gesagt, mein Vater stammt aus einer Gärtnerfamilie. Im Garten meiner Eltern baute er mir in einem großen, alten Haselnussstrauch ein gemütliches Nest. Es war innen ca. 3 m² groß, verfügte über eine gemütliche, schattige Bank und war von außen fast nicht einsehbar.

18. Als Kind wollte ich Kindergärtnerin werden

Diesen Berufswunsch haben mir meine Eltern ausgeredet, weil es damals eine Kindergärtnerinnen-Schwemme gab. Heute bin ich auf andere Art doch wieder in diesem Bereich gelandet. Das hat mich viele Umwege gekostet.
Ich habe eine Montessori-ausbildung gemacht, mit einer Freundin ein Kinderhaus aufgebaut und mich bald nach der Eröffnung zurückgezogen, ein Eltern-Kind-Zentrum geleitet und berate jetzt Familien.

19. Nach der Matura konnte ich mich nicht entscheiden

Medizin, Chemie, Biologie oder doch Englisch? Meine Unsicherheit war so groß, dass mein Vater ein leichtes Spiel hatte, mich zu seinem Traumstudium (Wirtschaft) zu überreden. Das war aber nichts für mich. Trotzdem habe ich den ersten Studienabschnitt fast fertig gemacht. Danach habe ich ein HAK-Kolleg gemacht, damit ich zumindest eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung habe. Ich habe also 2 Mal maturiert.

20. Ich wollte immer Klavier spielen lernen

Leider hatten wir in unserer damaligen Wohnung keinen Platz für ein Klavier. Darum habe ich mit Flöte angefangen und habe danach zu (einer platzsparenden) Gitarre gewechselt. Ich hatte bis zu meinem 18. Lebensjahr Unterricht und habe auch später noch einmal für 2 Jahre Unterricht genommen. Diesem Instrument gehört allerdings nicht meine Leidenschaft.

21. Durch meine Erlebnisse habe ich schon früh einen Entschluss gefasst

Ich habe mir geschworen, unsere Kinder weder in der Wahl des Berufes noch beim Aussuchen von Hobbies zu beeinflussen. An diesen Vorsatz habe ich mich immer gehalten.

22. Ich habe schon einmal im Konzerthaus in Wien gesungen

Als ich in die Volksschule ging, war ich beim Kinderchor der Stadt Wien. Mit diesem Chor bin ich unter anderem auch im Konzerthaus aufgetreten.

23. Seit meinem 15. Lebensjahr habe ich in den Schulferien immer gearbeitet

Bereits im zarten Alter von 15 Jahren habe ich in Salzburg in einer großen Käserei gearbeitet. Ich war dort gemeinsam mit einer Freundin und wir haben in einer Pension gewohnt. Wir haben uns damals verdammt erwachsen gefühlt.

24. Ich koche leidenschaftlich gerne

Ich koche gerne. Wenn ich genügend Zeit und Muße habe, gerne auch aufwändig. Im Alltag bin ich sehr routiniert und schnell. Ich kann in 20 Minuten ein Essen aus dem Nichts zaubern. Das hat mir als Mama immer sehr geholfen.

25. Meine Eltern haben das Sprachen lernen immer unterstützt

Bereits im Alter von 13 Jahren war ich auf Schüleraustausch in Schottland. Mit 15 Jahren dann in der französischen Schweiz und mit 18 dann noch einmal. Spannenderweise beherrsche ich die französische Sprache nur mehr passiv. Ich verstehe fast alles, kann aber nicht mehr sprechen. Schade!

26. Ich liebe die Zeit zwischen den Jahren

Das hat einen ganz einfachen Grund. Meine Familie wohnte früher in dem Haus, wo ich jetzt lebe. Mein Vater hatte aber von seinen Eltern ein Grundstück bekommen auf dem ein großes Haus gebaut wurde. Dort gab es einen großen Garten mit eigenem Teich. Ein Paradies! Leider mussten wir jedes Wochenende und alle Ferien in diesem Paradies verbringen. Als Pubertierende fand ich das nicht so prickelnd. Ich hätte mich gerne auch mal am Wochenende mit Freunden verabredet. Weihnachten blieben wir fast immer zu Hause. Es war herrlich ruhig und besinnlich.

27. Ich bin eine geborene Netzwerkerin

Bereits im Schulalter wurde ich nach diversen Quellen für Wolle, Stoffe, etc. gefragt. Als meine Kinder im Kindergartenalter waren, kamen die Mütter der anderen Kinder und fragten mich nach Quellen für Deko für Kinderpartys aus. Eine Freundin sagte einmal über mich: „Wenn ich etwas brauche und du weißt nicht wo es das gibt, oder du kennst niemanden, der es wissen könnte, dann gibt es das auch nicht!“ :-o So schlimm ist es in Wirklichkeit gar nicht.

28. Ich bin eine Wasserratte, aber ich mag kein Chlor

Ich bin, wie gesagt an einem Teich aufgewachsen. Es macht mir also nichts, beim Hineinsteigen ins Wasser den Schlamm zwischen meinen Zehen zu spüren. Aber ich gehe ungern in öffentliche Bäder, denn ich mag kein Chlor.

29. Mein Verhältnis zu Tieren

Als ich 10 Jahre war, hatten mein Bruder und ich ein Katzenpärchen. Leider mussten wir uns von ihnen wieder trennen, weil meine Omi den Aufwand unterschätzt hatte. Außerdem war der emotionale Stress (wir wohnen direkt an der Hauptstraße) wohl zu groß. Danach hatten wir nie wieder Katzen, sondern nur mehr Hunde.

30. Lass mich in kein Schreibwaren-Geschäft!

Stiften kann ich kaum widerstehen. Mein Mann meint immer, ich hätte als Kind wohl nie Buntstifte besessen und müsse das jetzt ausgleichen. Ist gar nicht wahr!

Es erfüllt mich mit großer Freude, wenn ich edles Papier und schöne Stifte vor mir liegen habe und einen Brief schreiben kann. Ich gehöre zu den Menschen, die gerne schreiben und in ihren Briefen auch sehr persönlich werden.
Vielleicht ist das auch der Grund, dass ich gut zwischen den Zeilen lesen kann und bei Texten, Briefen und auch Postings in den Social Media oft sehe, was dahinter steht.

31. Zwei Seelen wohnen in meiner Brust

In manchen Bereichen bin ich eine organisierte Chaotin. Will heißen: Ich weiß grundsätzlich in welchem Stoß die gesuchte Information zu finden ist.
In anderen Bereichen bin ich eine richtige Pedantin. In meinen Gewürzschrank kann ich blind hineingreifen und finde das gewünschte Gewürz sofort.

32. Wir sind ein gastliches Haus

Auch das liegt bei uns in der Familie. Bereits meine Großmutter hatte schon immer Gäste. Stets wurde ganz schnell etwas auf den Tisch gezaubert.
Ich mag auch spontanen Besuch. Allerdings musst du dann damit rechnen, dass es nicht ganz so ordentlich ist und du darfst nicht böse sein, wenn ich keine Zeit habe.

33. Sprache fasziniert mich

Ich spiele gerne mit der Sprache, singe gern und habe ein Faible für Gedichte und Zitate. Ich lese gerne vor und verstelle dabei die Stimme. Die meisten Menschen hören mir dabei gerne zu. Darum habe ich auch einen Podcast.

35. Lange Zeit habe ich es gehasst im Bild zu sein

Lange Zeit mochte ich es nicht, wenn Fotos von mir gemacht wurden. Videos und Vorträge waren mir überhaupt ein Gräuel. Diese Scheu habe ich jedoch überwunden. Wobei Videos die größte Herausforderung darstellten. Mittlerweile denke ich darüber gar nicht mehr nach, sondern mache es einfach.

36. Mit einer Tasse Kaffee oder dunkler Schokolade kannst du mich fast immer locken

So jetzt kennst du meine Schwachstellen. Allerdings bin ich ein Genussmensch und achte hier wie da auf Qualität. Ich kann auch ganz gut nein sagen, wenn mir nicht danach ist.

37. Bei zu viel Nebel werde ich trübsinnig

Ich bin ein Kind des Frühlings. Da wache ich auf und werde aktiv. Ich könnte buchstäblich Bäume ausreißen. Wenn im Herbst und Winter die Sonne scheint, so mag ich diese Jahreszeit ebenso. Aber der Nebel macht mir zu schaffen. Vor allem wenn er tief hängt. Ich kann dann die alten Germanen verstehen, die Angst hatten, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt.

38. Wann soll ich alle meine Ideen bloß umsetzen

Ich bin wie gesagt an (fast) allem interessiert. Das führt dazu, dass ich 1000e von Ideen in meinem Kopf habe. Lange Zeit habe ich darunter gelitten, dass ich sie nicht alle umsetzen konnte. Ich neigte dazu, mich zu verzetteln. Aber im Laufe der Jahre habe ich mit dieser Eigenschaft umgehen gelernt.

39. Ich arbeite leidenschaftlich gerne mit Menschen

Menschen interessieren mich. Ich bin so neugierig, sie zu verstehen, dass ich (fast) keine Vorurteile habe. Obwohl ich gerne rede, kann ich auch gut meinen Mund halten und zuhören. Mit Menschen wird es einfach nie langweilig. Sie fordern meinen Geist heraus und sie bringen mich immer auf neue Ideen.

40. Humor ist einer meiner Schlüssel

Ich bin ein humorvoller Mensch. Ich lache sehr gerne – auch über mich selbst. Das musste ich allerdings im Laufe der Jahre erst lernen. Humor hilft mir auch schwere Dinge für meine Klient*innen leicht zu machen. Sobald man lachen kann, sind die Dinge nur mehr halb so schlimm.

Résumé

Es ist durchaus sinnvoll alte Blogartikel von Zeit zu Zeit durchzulesen und zu überarbeiten. Viele Dinge, die ich im Jahr 2013 geschrieben habe, stimmen noch immer. Nur zwei Sachen habe ich komplett gestrichen. Dafür bin ich heute bereit einiges mehr über mich zu erzählen, somit sind aus den ursprünglichen 25 Dingen mittlerweile 40 geworden. Mir würde noch viel mehr einfallen, aber das ist dann eine andere Geschichte.

Ich hoffe, du lernst mich durch diesen Artikel etwas besser kennen und bekommst ein Gespür dafür, wie ich ticke. Vielleicht fällt es dir ja jetzt leichter mit mir in Kontakt zu treten, weil du mich besser kennen gelernt hast. Das würde mich freuen.

Damit du es leichter hast, binde ich gleich hier zwei Kontaktmöglichkeiten ein.

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