Wenn Frauen an der Vielzahl der Aufgaben und den sich widersprechenden Anforderungen zu zerbrechen drohen

Viele Frauen haben den Eindruck, an der Flut der Aufgaben, die an sie gestellt werden zu ersticken.

Schließlich schupfen sie nicht nur den Haushalt und kümmern sich um die Kinder. Sie haben auch noch einen Beruf, indem sie gefordert werden. Im Idealfall gibt es auch noch einen Partner, der nach Aufmerksamkeit verlangt.

Meistens sind Frauen auch noch für ganz viele Zusatzaufgaben zuständig. Klick um zu Tweeten

Allein die Organisation des Alltags erfordert schon viel Kraft. Meistens sind Frauen auch noch für ganz viele Zusatzaufgaben zuständig.

  • Sie spielen Taxi für die Familienmitglieder.
  • Sie organisieren die sozialen Kontakte und Einladungen.
  • Sie kümmern sich um Geschenke und Mitbringsel.
  • Sie übernehmend beiläufig die Rolle der Krankenschwester, wenn ein Familienmitglied krank wird.
  • Sie spielen Nachhilfelehrerin für die Kinder.
  • Sie betreuen Angehörige und kümmern sich um sie.
  • Sie übernehmen Besorgungen und Amtswege.
  • Sie sind das Familiensekretariat.

Sie sind also nicht nur Ehefrau und Geliebte, Mutter, Hausfrau und Arbeitskraft. Sie übernehmen jede Menge an zusätzlichen Rollen.
Viele dieser Rollen sind selbstgewählt und machen zufrieden. In manche sind sie hineingewachsen, weil es einfach notwendig war.
Nicht jede dieser Rollen wir mit der gleichen Leidenschaft erfüllt. Manche sind eher belastend und laugen aus.

Kennst du all das auch? Wenn du Mutter bist, bin ich mir fast sicher.

Rollenkonflikte

Das wirklich gemeine daran sind die Rollenkonflikte. Immer wieder gibt es Rollen, die in bestimmten Situationen etwas anderes fordern. Diese Anforderungen sind oft diametral, stehen einander also gegenüber. Beim Schachspiel würde man sagen, sie stehen in Opposition.

Das wirklich gemeine daran sind die Rollenkonflikte. Immer wieder gibt es Rollen, die in bestimmten Situationen etwas anderes fordern. Diese Anforderungen sind oft diametral, stehen einander also gegenüber. Klick um zu Tweeten

Mutter-Tochter

Bist du auch schon einmal in einen Mutter-Tochter-Konflikt gerutscht. Ich meine jetzt nicht einen Konflikt zwischen dir und deiner Mutter und auch nicht zwischen dir und deiner Tochter. Sondern den zwischen der Rolle der Mutter und der Rolle der Tochter.

Jede Rolle ist mit gewissen Erwartungen verbunden.

Hier könnte es z. B. sein, dass du als Mutter spürst, dass deine Kinder dich dringend brauchen. Sie brauchen eine ruhige Zeit mit dir und Erholung. Ein schönes, ruhiges Pyjama-Wochenende wäre genau das richtige.

Deine Mutter meldet sich telefonisch und klagt wie sehr sie sich nach dir und den Enkelkindern sehnt. Sie will euch für das nächste Wochenende einladen.
Schon bist du im Konflikt.

Oder deine Mutter weiß genau, wie du deine Kinder erzihen sollst. Schließlich hat sie ja auch dich erzogen.
Einerseits liebst du sie und bist ihr dankbar, dass sie dich zu einem selbständigen Menschen hat werden lassen, andererseits hast du deine eigenen Grundsätze und deine eigenen Ideen. – Rollenkonflikt.

Mutter-Ehefrau

Ein anderes Mal merkst du genau, dass es Zeit wird wieder einmal einen Abend nur mit deinem Mann zu verbringen. Einfach auszugehen und das Leben zu genießen. Ein Glas Wein zu trinken und endlich wieder einmal in Ruhe zu reden.

Dann wird eines der Kinder krank. Kranke Kinder gehen für die meisten Mütter vor.

Dein Mann hat sich aber schon sehr auf den gemeinsamen Abend gefreut und versteht nicht, warum du dein Kind nicht wenigstens für 3 Stunden in der Obhut eines Babysitters lassen willst. „Es schläft ohnehin und merkt gar nicht, dass du weg bist.“

Und da ist er wieder, der Rollenkonflikt: Bucht ihr einen Babysitter und sitzt du auf Nadeln, weil du hoffst, dein krankes Kind weint nicht nach der Mama? Oder bleibt ihr zu Hause und dein Mann ist enttäuscht. Du liebst alle und sitzt zwischen den Stühlen.

Mutter-Berufstätige Frau

Jede berufstätige Mutter kennt diese Tage, wo sie in Gedanken nicht dort ist, wo sie sich gerade physisch aufhält. Je nachdem, wo gerade mehr Stress herrscht, gilt die Aufmerksamkeit eher der Familie oder dem Beruf.

Da kann es schon mal vorkommen, dass du im Büro sitzt und geistig die Kühlschrankbestände durchgehst, damit du am Heimweg gleich einkaufen gehen kannst. Oder du denkst an dein Kind, das jetzt bei der Tagesmutter ist und wahrscheinlich bald seinen ersten ganzen Satz lernt, oder Rad fahren, oder schwimmen. – Und du bist nicht dabei!

Oder du bist mit deinem Kind am Spielplatz und machst dir auf einem Zettel Notizen, was du am nächsten Tag im Büro unbedingt erledigen musst.

Egal, wo du bist, du hast ständig ein schlechtes Gewissen im anderen Bereich nicht präsent zu sein. Oder du hast schlicht und einfach Angst etwas zu versäumen.

Mutter-Geliebte

Im Idealfall bist du nicht nur die Ehefrau, sondern auch die Geliebte deines Mannes. Du genießt Sexualität und körperliche Zuwendung.

Auch hier kennen viele Mütter das Konfliktpotential.

Sie sind müde, erschöpft und haben kaum mehr Lust auf Sex. Dann ist endlich einmal ein Abend an dem die richtige Stimmung aufkommt – und dann hat eines der Kinder einen Albtraum.
Natürlich kümmerst du dich um das Kind. In diesem Fall ist aber wahrscheinlich nicht nur dein Mann frustriert, sondern auch du. Denn wenn das Kind endlich wieder eingeschlafen ist, ist die Stimmung dahin und euch fallen vor Erschöpfung die Augen zu.

Die Anstrengung der Mutterrolle

Genau diese Konflikte machen die Mutterrolle so anstrengend. Es ist nicht nur die Arbeit, die mit dem Mutter-Sein einhergeht. Es ist viel mehr die emotionale Belastung und Achterbahn.
Das strengt an und laugt aus.

Das geht so weit, dass viele Mütter den Kontakt zu sich selbst verlieren. Sie funktionieren nur noch. Sie haben keine Zeit, sich um die eigenen Bedürfnisse Gedanken zu machen.

Wenn ich so eine Mama im Coaching frage: „Wie geht es dir und was wünschst du dir für dich?“ (OK das sind zwei Fragen und ich stelle sie im Coaching getrennt ;-) )
Dann bekomme ich zur Antwort: „Ich weiß es nicht.“

Auf die Frage: „Wie wirst du nach dem Coaching merken, dass es erfolgreich war?“ bekomme ich zu 98 % die Antwort: „Ich werde wieder zu meiner Leichtigkeit und Lebenslust zurückfinden. Ich werde wieder lachen und ich werde wieder das Positive sehen.“

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