Familienalltag vereinfachen

3 Tipps, um den Familienalltag zu vereinfachen

Familienalltag vereinfachen? Hier meine 3 Tipps!

Familienalltag vereinfachen_Artikelbild

Birgit Geistbeck von Entspannt wohnen hat zu einer Blogparade aufgerufen!

Das Thema: Was sind deine 3 besten Tipps, um den Familienalltag zu vereinfachen. Zum Abschluss gibt es noch ein e-book, das sicher nur so wimmelt von vielen guten Tipps und jede Menge Lesernutzen bietet.

Willst auch du deinen Familienalltag vereinfachen?

Hier meine 3 besten Tipps!

Unsere Familie ist im Moment im Umbruch. Die Kinder sind ja 17 und 20 Jahre alt. Der Sohn studiert, wohnt noch zu Hause, ist aber naturgemäß nicht mehr so oft da, wie früher.
Die Tochter maturiert im nächsten Jahr und mein Mann ist gerade beruflich im Ausland.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schaue ich auf diese Situation. Ich habe jetzt einerseits mehr Zeit für mich, andererseits fallen lieb gewordene Gewohnheiten einfach weg. Es wird immer herausfordernder alle Interessen unter einen Hut zu bringen, Zeit für alles zu schaffen und auch die Verfügbarkeit von Auto & Co zu planen.
Andererseits braucht es im Moment viele neue Strukturen und Ideen, um den Haushalt so einfach, wie möglich zu machen, da wir alle wenig, und oft zu unterschiedlichen Zeiten zu Hause sind.

Tipp 1 – Die Familienwochenplanung

Das machen wir schon lange und es wird immer wichtiger. Am Sonntag nachmittags oder am Sonntag Abend setzen wir uns zusammen und besprechen die nächste Woche.

  • Wir teilen uns mit, wer wann zu Hause ist und planen, wann gemeinsame Mahlzeiten möglich sind und legen teilweise den Speiseplan fest.
  • Es wird ausgemacht, wann wer das Auto braucht oder einen Taxidienst benötigt.
  • Wir besprechen, ob jemand etwas Besonderes einkaufen will.

So wissen wir im groben Bescheid. Natürlich kommt es vor, dass wir einzelne Termine der anderen vergessen. Dafür haben wir ein Ritual entwickelt. Bevor die Kinder am Morgen das Haus verlassen stelle ich nochmal die Frage: „Wann wirst du heute kommen?“
Dann wird aufgefrischt 😉 Ich gestehe, dass ich das unbedingt brauche, da ich zwar im Groben alles im Kopf habe, die Einzelheiten aber nur für einen Tag.

Tipp 2 – Die Kommunikationswand

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Unsere Familienkommunikationswand

Lange Zeit war bei uns der Eßtisch das Kommunikationszentrum. Da alle zu verschiedenen Zeiten heimkamen legte ich die Post einfach auf den Eßplatz dieses Familienmitglieds. Das hat eine Zeit lang gut funktioniert. Dann kam es aber dazu, dass unser Sohn oft erst spät abends nach Hause kam, sich gleich in sein Zimmer verzog und dann lag seine Post auch schon mal 2 – 3 Tage am Eßtisch. Ein Zustand, der mich nicht gerade begeistert hat.

Auch mit den Einkaufslisten war es so eine Sache. Die Großeinkäufe erledige ich. Ansonsten geht einkaufen der, der gerade Zeit hat und bemerkt, dass etwas fehlt.
Das funktioniert gut, doch oft ist jemand anderem schon vorher etwas aufgefallen, was auch auf die Liste sollte und nicht so dringen war. Das wurde dann auf diverse Zettel geschrieben, die immer wieder verlegt wurden. Tja und dann gab es die Diskussionen: „Warum hast du das nicht mitgenommen?“ und „Ich hab deinen Zettel nicht gesehen.“

Eine zentrale, platzsparende Lösung musste her!

Bei der Neugestaltung unserer Küche kam mir die Idee zur Familienkommunikationswand.

Links siehst du die Postfächer, das Glasboard ist für die Einkaufsliste (die wird bei Bedarf einfach mit dem Handy fotografiert) und die Magnettafel darunter ist für diverse Informationen, Rechnungen, Schulmitteilungen, …
So ist alles zentral beinander!

Tipp 3 – Der Wäschefarbcode

Früher habe ich die Wäsche gewaschen, mein Mann aufgehängt und dann jeder sein Zeug zusammengelegt. Da sind wir jetzt nicht mehr so strikt. Jeder macht das, was notwendig ist und ihm auffällt. Meistens wasche ich oder der Sohn, die Wäsche legt zusammen, wer gerade dazukommt. Dafür macht er dann die Wäsche für alle. Wegräumen muss jeder selbst 😉
Damit es einfach wird und nicht jeder in den Stößen zusammengelegter Wäsche kramen muss und eventuell wieder Unordnung hineinbringt haben wir ein Farbcodesystem.

Familienalltag vereinfachen, Wäsche sortieren, Haushalt

Hier siehst du 3 unserer Schafferl. Das blaue fehlt 😉

Derjenige, der die Wäsche zusammenlegt sortiert sie auch gleich und ordnet sie in verschiedene Schafferl. Der Sohn hat blau, die Tochter gelb, der Mann weiß und ich orange. Somit braucht derjenige dann nur mehr sein Schafferl nehmen und die Wäsche in den Kasten legen.

Ich bin schon ganz gespannt auf die anderen Beiträge zur Blogparade.
Hast du auch Lust mitzumachen? Bis zum 30.04.2015 hast du noch die Möglichkeit.

Vielleicht lese ich ja dann auch deinen Beitrag!

Ilse Maria_Signatur

 

 

Teile diesen Beitrag und hilf mit den Familienalltag gelassen zu machen!
3 Kommentare
  1. Birgit Geistbeck
    Birgit Geistbeck says:

    Hallo Ilse,

    danke für deine drei tollen Tipps. Sie geben auch einen guten Einblick, wie der Alltag mit erwachsenen Kindern aussehen kann und wie sich die Anforderungen ändern.

    Das mit den Wäschekörben – Schafferl finde ich ein super Wort – machen wir genauso.

    Antworten
    • Ilse Maria Lechner
      Ilse Maria Lechner says:

      Hallo Birgit,

      ja, mit fast erwachsenen Kindern ändern sich die Anforderungen. Es wird vieles leichter, weil jedes Familienmitglied mehr Verantwortung übernehmen kann und viele Dinge allein erledigt. Allerdings wird der Koordinationsaufwand und der Organisationsaufwand oft größer.

      Ich finde die typisch österreichischen Worte auch oft sehr lautmalerisch und nett.

      Alles Liebe
      Ilse

      Antworten

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