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Hier kommen meine 5 besten KISSS-Tipps

Familienalltag vereinfachen? KISSS – Keep it short, smart and simple? Hier meine 5 Tipps!

Auch ich habe dir im Rahmen der KISSS für Mütter Serie Input versprochen. Ich werde immer wieder einmal einen Artikel zwischen den Beiträgen der anderen Experten einstreuen. Denn ich habe zu dem Thema noch ganz viele Ideen. Heute geht es um 5 einfache, alltagstaugliche Tipps.

Willst auch du deinen Familienalltag vereinfachen?

Hier meine 5 besten Tipps!

Unsere Familie hat sich in den letzten Jahren zu einer WG gewandelt. Die jungen Erwachsenen studieren beide. Sie wohnen zwar noch zu Hause, führen aber weitgehend ihr eigenes Leben.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge schaue ich auf diese Situation. Ich habe jetzt einerseits mehr Zeit für mich, andererseits fallen lieb gewordene Gewohnheiten einfach weg. Es wird immer herausfordernder alle Interessen unter einen Hut zu bringen, Zeit für alles zu schaffen und auch die Verfügbarkeit von Auto & Co zu planen.
Andererseits braucht es im Moment viele neue Strukturen und Ideen, um den Haushalt so einfach, wie möglich zu machen, da wir alle wenig, und oft zu unterschiedlichen Zeiten zu Hause sind.

Tipp 1 – Die Familienwochenplanung

Das machen wir schon lange und es wird immer wichtiger. Am Sonntag nachmittags oder am Sonntag Abend setzen wir uns zusammen und besprechen die nächste Woche.

  • Wir teilen uns mit, wer wann zu Hause ist und planen, wann gemeinsame Mahlzeiten möglich sind und legen teilweise den Speiseplan fest.
  • Es wird ausgemacht, wann wer das Auto braucht oder einen Taxidienst benötigt. (Ab August wird auch das der Vergangenheit angehören, denn dann haben alle Familienmitglieder einen Führerschein.)
  • Wir besprechen, ob jemand etwas Besonderes einkaufen will.

So wissen wir im Groben Bescheid. Natürlich kommt es vor, dass wir einzelne Termine der anderen vergessen. Dafür haben wir ein Ritual entwickelt. Bevor die Kinder am Morgen das Haus verlassen stelle ich nochmal die Frage: „Wann wirst du heute kommen?“
Dann wird aufgefrischt 😉 Ich gestehe, dass ich das unbedingt brauche, da ich zwar im Groben alles im Kopf habe, die Einzelheiten aber nur für einen Tag.

Tipp 2 – Die Kommunikationswand

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Unsere Familienkommunikationswand

Lange Zeit war bei uns der Esstisch das Kommunikationszentrum. Da alle zu verschiedenen Zeiten heimkamen legte ich die Post einfach auf den Essplatz dieses Familienmitglieds. Das hat eine Zeit lang gut funktioniert. Dann kam es aber dazu, dass unser Sohn oft erst spät abends nach Hause kam, sich gleich in sein Zimmer verzog und dann lag seine Post auch schon mal 2 – 3 Tage am Eßtisch. Ein Zustand, der mich nicht gerade begeistert hat.

Auch mit den Einkaufslisten war es so eine Sache. Die Großeinkäufe erledige ich. Ansonsten geht einkaufen der, der gerade Zeit hat und bemerkt, dass etwas fehlt.
Das funktioniert gut, doch oft ist jemand anderem schon vorher etwas aufgefallen, was auch auf die Liste sollte und nicht so dringend war. Das wurde dann auf diverse Zettel geschrieben, die immer wieder verlegt wurden. Tja und dann gab es die Diskussionen: „Warum hast du das nicht mitgenommen?“ und „Ich hab deinen Zettel nicht gesehen.“

Eine zentrale, platzsparende Lösung musste her!

Bei der Neugestaltung unserer Küche kam mir die Idee zur Familienkommunikationswand.

Links siehst du die Postfächer, das Glasboard ist für die Einkaufsliste (die wird bei Bedarf einfach mit dem Handy fotografiert) und die Magnettafel darunter ist für diverse Informationen, Rechnungen, Gutscheine, …
So ist alles zentral beinander!

Tipp 3 – Der Wäschefarbcode

Früher habe ich die Wäsche gewaschen, mein Mann aufgehängt und dann jeder sein Zeug zusammengelegt. Da sind wir jetzt nicht mehr so strikt. Jeder macht das, was notwendig ist und ihm auffällt. Meistens wasche ich oder der Sohn, die Wäsche legt zusammen, wer gerade dazukommt. Dafür macht er dann die Wäsche für alle. Wegräumen muss jeder selbst 😉
Damit es einfach wird und nicht jeder in den Stößen zusammengelegter Wäsche kramen muss und eventuell wieder Unordnung hineinbringt haben wir ein Farbcodesystem.

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Hier siehst du 3 unserer Schafferl. Das blaue fehlt 😉

Derjenige, der die Wäsche zusammenlegt sortiert sie auch gleich und ordnet sie in verschiedene Schafferl. Der Sohn hat blau, die Tochter gelb, der Mann weiß und ich orange. Somit braucht derjenige dann nur mehr sein Schafferl nehmen und die Wäsche in den Kasten legen.

 

Tipp 4 – Der Wochenspeiseplan und die Einkaufsliste

Ich sage es jetzt mal frei heraus: Ich kaufe gar nicht gerne ein. Es ist für mich eine Notwendigkeit.

Zweitens kommt es immer seltener vor, dass alle um einen Tisch sitzen. Und uns nervt die Frage: „Was sollen wir denn morgen kochen?“

Abstimmung ist daher essentiell.
  • Wer ist wann da?
  • Wer kocht?
  • Was wird gekocht?

Wochenspeiseplan mit anwesenden Personen

Abhilfe schafft ein Wochenspeiseplan. Ich gebe zu, wir machen ihn nicht immer. Aber immer dann, wenn die Zeiten hektisch sind oder besonders viele Unregelmäßigkeiten auftauchen.

Wir setzen uns meisten gleich nach der Wochenplanungs zusammen und besprechen, wer an welchen Tagen die Mahlzeiten zu Hause einnehmen wird.  Sind alle zu Hause, koche meistens ich. Da wird dann auch etwas ausgiebiger gekocht. Denn wir genießen die seltenen Familienmahlzeiten.

Wenn nur eine oder zwei Personen da sind, dann wird abgewechselt. An diesen Tagen wird auch nicht aufwändig gekocht.

Aufgrund dieser Mahlzeitenplanung wird dann der wöchentliche Einkaufszettel geschrieben.

Tipp 5 – Die Geschenkeliste

Kaum hat jemand Geburtstag stellt sich die Frage: „Was schenke ich bloß?“

Diese Frage stellt sich bei uns selten. Wir haben eine Geschenkeliste auf die während des Jahres alle tollen Ideen notiert werden.

Oma macht eine Bemerkung über einen Ausflug, den sie gerne machen würde. – Wird notiert.

Opa erwähnt ein Buch. – Schon aufgeschrieben.

Meinem Mann fällt auf, dass der Sohn ein spezielles Werkzeug gebrauchen könnte. – Auf die Liste. (Der Sohnemann bastelt Schwerter für Cosplay.)

Seit Einführung dieser Liste sind wir nur mehr ganz selten ratlos. Natürlich kommt es vor, dass wir zu einer Hochzeit eingeladen sind und uns für das Brautpaar keine Notizen gemacht haben. Aber die „üblichen Verdächtigen“ haben wir mit unserer Liste stets im Blick 😀

Früher hab ich diese Liste auf dem PC geführt. In den letzten Jahren hat mein Mann die Listenführung übernommen und hat dafür eine eigene Notiz auf seinem Handy (daher gibt es keine Bild).

 

Ilse Maria_Signatur

 

 

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