Aus-gelassen leben

Verständnis zeigen, wenn sich dein Kind überfordert fühlt

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Verständnis zeigen, bei kindlicher Überforderung

Verständnis zeigen

Um Verständnis zu zeigen, musst du zuerst einmal verstehen. Verständnis geht eine Stufe weiter. Du fühlst dich in die andere Person ein und versuchst, ihre Lage und ihr Handeln gefühlsmäßig nachzuvollziehen.

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Weiter unten kannst du einen Blogbeitrag zu diesem Thema lesen.

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Verständnis zeigen

Verständnis zeigen, wenn sich dein Kind überfordert fühlt

Um Verständnis zu zeigen, musst du zuerst einmal verstehen. Verständnis geht eine Stufe weiter. Du fühlst dich in die andere Person ein und versuchst, ihre Lage und ihr Handeln gefühlsmäßig nachzuvollziehen.

Überforderung bei Kindern

Leider fühlen sich bereits viele Volksschulkinder überfordert und zeigen Stresssymptome.

Es fängt mit einem „Mama, ich hab so Bauchweh!“ am Morgen an. Manchmal geht es so weit, dass die Schule regelmäßig anruft, und ersucht, das Kind abzuholen.

Wie kannst du als Mama verständnisvoll reagieren?

Mach dir klar, wie der Stress entsteht

Die Gründe können vielfältig sein: eigener Anspruch, Versagensangst, Druck in der Schule oder im Freundeskreis, der elterliche Anspruch.

Vielleicht meinst du jetzt: „Aber ich stell doch gar keine so großen Ansprüche. Mir reicht es schon, wenn mein Kind eine drei nach Hause bringt.“

An diesem Punkt möchte ich dich ersuchen, wirklich ehrlich mit dir zu sein.

Setz bei dir selbst als erstes an

Ich hab das auch lang von mir behauptet. Es war auch das, was ich meinem Kind gesagt habe. Doch wenn ich mir die Arbeit durchgesehen habe und Schlampigkeitsfehler entdeckt habe, die vermeidbar gewesen wären, dann bin ich innerlich zusammengezuckt. Und manchmal hab ich dann auch etwas in der Art wie „der Fehler wäre aber nicht notwendig gewesen“ gesagt. (Blöde Aussage 😉 Welchen Fehler macht man schon absichtlich. Und genau dieser Fehler IST notwendig, um aus ihm zu lernen.)

Auch ich habe aus meinen Fehlern gelernt und heute kommen mir solche Sätze nicht mehr über die Lippen.

Wenn du so reagierst wie ich damals, dann kann es schon sein, dass dein Kind meint, deinem Anspruch genügen zu müssen und nicht gut genug zu sein.

Zeig deinem Kind, dass es zwei Arten von Stress gibt

Für viele Kinder ist das Wort „Stress“ schon negativ besetzt. Das ist ja auch kein Wunder.

Den positiven Eustress, der uns hilft Energie in neue Aufgaben zu stecken, Begeisterung zu empfinden und an einer Sache dranzubleiben. Und den negativen Disstress, der mit Überforderung einher geht und uns langfristig krank macht.

Nimm dein Kind ernst

Kinder haben oft die Angst, nicht ernst genommen zu werden, wenn sie über ihre Überforderung sprechen.

Mach es deinem Kind also leicht und eröffne das Gespräch. Du könntest etwa so anfangen: „Ich habe den Eindruck, es geht dir in letzter Zeit nicht besonders gut. Erzählst du mir, was dich bedrückt? Ich möchte dir gerne helfen.“

Zeig deinem Kind, dass es durchaus Anstrengungen gibt, die sich lohnen.

Du unterstützt dein Kind auch, wenn du ihm vorlebst, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen und schwierige Aufgaben in Angriff zu nehmen. Dadurch erlebt es: „Ich kann das schaffen!“

Signalisiere deinem Kind, dass es in Ordnung ist

Es ist in Ordnung, sich manchmal mutlos oder kraftlos zu fühlen. Diese Gefühle sind nicht schön, aber sie gehen vorüber. Vor allem dann, wenn es uns gelingt gut für uns zu sorgen.

Kinder brauchen da oft Hilfe. Denn einerseits spüren sie, was sie brauchen, andererseits gibt es da oft komische Gefühle, die sie nicht zuordnen können.

Bei meiner Tochter war es lange so, dass sie nicht bemerkte, wann sie Hunger hatte. Sie wurde einfach nur grantig. Ich hab ihr dann immer eine gesunde Kleinigkeit zum Essen angeboten: Einen Apfel, eine Banane oder ein paar Nüsse. Und Schwupps, war die gute Laune wieder hergestellt und sie war wieder leistungsfähig.

Schaffe Rituale

Apropos essen; gemeinsames Essen ist ein schönes Ritual, das nach einem erfüllten Tag zu Ruhe bringen kann. Oft entstehen beim gemeinsamen Zubereiten der Mahlzeiten schon gute Gespräche und dein Kind kann so – ganz nebenbei – seinen Frust loswerden.

Bewegung tut dem Körper gut

Bewegung baut Stresshormone ab. Ein gemeinsamer Sonntagsausflug mit einer kleinen Wanderung, ein Besuch im Schwimmbad oder auch ein Familienballspiel macht Spaß und hilft auch kleinen Bewegungsmuffeln. Zusätzlich schaffst du mit solchen Aktionen gemeinsame Erlebnisse. Das stärkt die Bindung und das Vertrauen.

Eine gute Eltern-Kind-Beziehung und ein solides Selbstvertrauen bilden eine wertvolle Basis, um gut mit Stress umgehen zu können.

Vorbild sein und auch eigene Schwächen eingestehen

Wenn du selbst auch einmal eingestehst schwach zu sein und dich im Moment überfordert zu fühlen, dann entlastet du dein Kind. Du zeigst ihm, dass das jedem einmal passieren kann.
Stellst du dich dann noch erfolgreich der Herausforderung, dann sieht dein Kind gleich an einem Beispiel, dass Versagensangst und Stress kein Grund sind aufzugeben.

Bleib gelassen und sei verständnisvoll mit deinem Kind

 

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