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Gestalte den Familienalltag freudig und leicht

Sabine Machowski verrät heute wie sie KISSS für Mütter lebt. Sie unterstützt Mütter dabei achtsam den eigenen Bedürfnissen gegenüber zu sein und gelassener und entspannter zu werden.

Gemeinsam den Familienalltag leichter und freudiger gestalten

Vielleicht ging es Dir ähnlich wie mir, dass Du auf einmal mit dem Mutterwerden ein paar Dinge besser verstehen konntest, die Deine Freunde gemacht haben, die schon vorher Eltern geworden waren, was Dich aber damals verwundert oder vielleicht sogar geärgert hat.

Naja, als ich dann selbst Mutter wurde, habe ich einiges an mir neu entdeckt, was eben vorher bei mir in der Rolle der reinen Betrachterin auch einmal zu Irritationen geführt hatte.

Außerdem habe ich als Mutter wie auch in meiner jahrelangen Arbeit mit Klientinnen festgestellt, dass es so viele verschiedene Konzepte von einem glücklichen und leichten und freudigen Familienalltag gibt, dass es hier eben kein allgemeines Richtig und Falsch gibt, sondern jede Familie, jedes Paar in seinem eigenen ganz besonderen Familienleben für sich einen Weg finden muss. Und dieser Weg ändert sich auch immer mal. Außerdem ist es ganz hilfreich, einmal über den Tellerrand hinaus zu schauen, um eigene Rituale und Glaubenssätze zu hinterfragen und mal etwas Neues zuzulassen und auszuprobieren.

Da meine Tochter noch in den Kindergarten geht, habe ich natürlich persönlich als Mutter noch nicht alle Familienphasen persönlich erlebt… 😉

KISSS für Mütter – Ein Plädoyer für mehr Leichtigkeit von Ilse Lechner hat mich sozusagen eingeladen, einmal zu reflektieren, was in meinem eigenen Leben und im Leben meiner Freunde und näheren Bekannte so anders läuft seit dem Mutterwerden bzw. Elternwerden. Und da sind einige Dinge dabei, die bewusst so gewählt werden, um den Alltag und Familien etwas leichter zu gestalten.

Ob das etwas ist, was auch etwas für Dich oder Euch ist, kann ich nicht beurteilen. Aber gerne kannst Du die Ideen und Erfahrungsberichte zusammen ja wie eine Werkzeugkiste betrachten, aus der man das herausnimmt, was man für seine eigene Wohnung und sein konkretes Möbelstück oder sein Vorhaben im Moment benötigt.

Nun aber zu meinen Empfehlungen für Dich als Mutter, um Dir Deinen und Euren Alltag zu erleichtern:

1. Sich gegenseitig abwechseln

Dies ist vor allem bei Babys und kleinen Kindern sehr hilfreich. Während der eine sich mal ausruht, kann der andere etwas mit dem Kind unternehmen und umgekehrt. Also nicht immer alles gemeinsam erledigen, sondern durch das Aufteilen etwas effizienter werden. Doch hier ist es wichtig, immer noch auf genügend Zeit zu zweit oder als Familie zu achten, damit nicht alles parallel und alleine stattfindet.

Doch gerade als Mutter ist es wichtig, dass Du Dir hier überlegst, was Du für Dich brauchst, die Zeit alleine, die Zeit für den Sport, die Zeit für einen entspannten Friseurbesuch, die Zeit für ein Kaffeetrinken mit Deiner Freundin.

Mein Tipp für Dich:

Überlege mal, was im Moment bei Dir im Alltag gemeinsam erledigt wird und vielleicht für Dich oder Deinen Partner eine freie Zeit bedeuten kann, wenn Ihr das aufteilt?
(z.B. der Wochenendeinkauf, das Geschenkebesorgen….)

2. Unterstützung suchen und annehmen

Hier geht es darum, nach externen Ressourcen zu schauen. Versucht mal über den Tellerrand hinauszuschauen. Wen gibt es da, der Euch in ein paar Dingen unterstützen kann? Kann direkt nach der Geburt die Oma etwas für Euch kochen oder können Oma und Opa mit dem Geschwisterkind spazieren oder zum Turnen gehen? Kann das eine Kind bei Oma und Opa sein und Du kannst mit Deinem anderen Kind intensivere Zeit alleine verbringen?

Oder gibt es eine „fremde“, aber vertrauensvolle Unterstützung, wie zum Beispiel einen Welcome-Service für die ersten 3 bis 6 Monate oder eine Studentin, die zum Babysitten kommt?

Hilft es am Ende der Schwangerschaft oder nach der Geburt oder nach dem beruflichen Wiedereinstieg, die Bügelwäsche einer Bügelfrau zu geben, oder regelmäßig alle ein bis zwei Wochen jemanden zum Putzen zu engagieren?

Ist es mühselig, mit zwei kleinen Kindern in Eure Wohnung zu kommen, dann ist vielleicht zeitweise ein Lieferservice für Lebensmittel oder eine Bio-Kiste oder für Getränke sinnvoll.

Oder musst Du manchmal länger arbeiten und wärest froh, wenn jemand Dein Kind aus Kita oder Kindergarten oder Schule mitnimmt? Dann frage mal in Deinem Freundeskreis oder bei netten Familien in Kita oder Kindergarten oder Schule. Vielleicht könnt Ihr Euch hin-und-wieder gegenseitig unterstützen und abwechseln.

Wir haben so manche längeren Weiterbildungen und Urlaubsvorbereitungen gut meistern können.

Gleiches gilt für die Fahrdienste, sobald die Kinder etwas älter werden. So können Eure Kinder an den Hobbies teilnehmen, aber Du musst nicht mehrmals die Woche den Fahrdienst übernehmen.

Hier hat jeder sicherlich eine unterschiedliche Haltung und Vorstellung zu wie auch andere externe Ressourcen. Aber lass hier einmal etwas zu, was vorher vielleicht noch nicht denkbar war.

Mein Tipp für Dich:

Überlege mal, wo Du jemanden fragen könntest, ob er etwas (zeitweise) übernehmen oder Dich unterstützen könnte?
(z.B. Großeltern, Geschwister, gute Freunde, Putzfrau …)

3. Freizeit mit Deinem Kind auch für Dich angenehm gestalten

Gerade letztens habe ich mit den Teilnehmern meiner „Auszeit für Mütter“ darüber gesprochen, dass es zulässig und auch wichtig ist, dass Du als Mutter bei den Aktivitäten mit Deinem Kind und mit anderen auch selbst Freude hast.

So möchtest Du vielleicht nicht regelmäßig Treffen haben mit Müttern, die Dir nicht so liegen, aber die Kinder sich verstehen. Wenn Du gequält hingehst und Dich langweilst oder ärgerst, hat Dein Kind am Ende auch nichts davon.

Hier ist es oftmals sehr hilfreich, sich einzugestehen, was man wirklich möchte und was nicht und auch ein bewusstes NEIN zu sagen. Auch wenn das erst unangenehm ist, ist das eine wichtige Form der Selbstfürsorge.

Außerdem musst Du als Mutter nicht das Kneten lieben oder stundenlang Bilder malen wollen oder Schwimmen gehen. Vermutlich hat jede Mutter etwas, was sie nicht so gerne macht. Und dafür ganz andere Dinge, die ihr und ihrem Kind viel Spaß machen. Dann mache doch das mit Deinem Kind. Wenn Du gerne Kuchen backst und dabei gut Abstand zum Alltagstrubel bekommst und Dein Kind Spaß daran hat, dann macht das doch öfters mal zusammen.

Mein Tipp für Dich:

Schau Deinen Familienkalender an und markiere, welche Aktivitäten und Treffen Dir auch Freude bereiten und was mehr Pflicht ist. Und überlege, wo Du Nein sagen kannst und mit Deinem Kind etwas anderes schönes für Euch beide machen kannst.

(z.B. Freunde treffen, die Euch beiden Freude bereiten, etwas nur zu zweit unternehmen …)

Wenn Du als Mutter ein paar weitere Reflexionsfragen sowie Ideen für einen gelassenen, entspannten und achtsamen Alltag als Mutter haben möchtest, dann schau Dir mein kostenloses eBook an. Hier erfährst Du mehr über mein eBook für Dich!

Ich wünsche Dir einen leichten und freudigen Familienalltag!

 

Herzlichst

Sabine Machowski von BusyMom

Sabine Machowski ist Diplom-Psychologin, Systemischer Coach und Mutter.

Auf ihrer Seite BusyMom unterstützt sie Mütter dabei, gelassener und entspannter zu werden, mehr Achtsamkeit und Selbstfürsorge in ihren Alltag zu integrieren, aktiv Stress zu bewältigen und damit einen Burnout vorzubeugen.

Außerdem hilft sie Müttern durch Personal Coaching dabei, ihre neuen verschiedenen Rollen als Mutter zu reflektieren und zu gestalten. Im Coaching wie in Trainings unterstützt sie darüber hinaus bei der beruflichen Neupositionierung als Mutter nach Elternzeit und Erziehungszeit.

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Burnout statt Babyglück?

Burnout statt Babyglück?

Heute gibt es einen Gastartikel von Susanne Ertle. Sie erzählt, wie der Alltag einer frischbebackenen Mama aussehen kann. Nicht immer ist alles so, wie wir es uns erträumt haben. Ich kann da selbst ein Lied singen. Mein Sohn war ein Schreibaby und es kam oft vor, dass ich ihn abends völlig fertig meinem Mann in die Hand gedrückt habe. Nicht nur das Kind auch ich war am Ende meiner Kräfte. Ich wollte nur noch Ruhe, wollte, dass er zu schreien aufhört. Und ich habe mich selbst dafür gehasst und geschämt, weil ich meinem kleinen, süßen Sohn nicht geben konnte, was er braucht. Damals habe ich noch nicht verstanden, dass eine Mama nicht jedes Baby- und Kinderproblem lösen kann.

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Zahlenland 2017

Das war das Zahlenland 2017

Wie immer gibt es als Abschluss unseres Kinderferienkurses einen Eindruck in Bildern. Dieses Jahr ging unsere Reise in den Weltraum.
Wir haben uns also nicht nur mit Zahlen und Formen, sondern auch mit Verhältnissen und Maßstäben beschäftigt. Wie immer haben wir bei den Fotos darauf geachtet, dass die Kinder in Arbeits- und Spielsituationen zu sehen sind.

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So wird mein Familienalltag leicht – KISSS für Mütter

Simone Beez ist Expertin für Entspannung – für Kinder und Mütter und als solche hat sie auch eine Menge KISSS-Tipps parat. Ihr Tipp-Fundus ist riesig und umfasst sämtliche Bereiche des Familienlebens.

 

 

Was meinen Familienalltag leichter macht

Zauberfragen

Ganz klar Achtsamkeit und immer wieder die Fragen:

  • WAS IST JETZT WICHTIG?
  • WAS IST JETZT NOT-WENDIG?

Durch diese Zauberfragen wird mir immer wieder bewusst, wie sehr ich mich oftmals noch vom Außen steuern lasse. Mal ehrlich, muss ich meinen Selbstwert wirklich an meinen adrett verpackten Kindern und perfekten Frühstücksdosen und bestens organisierten Ablaufplänen messen?

Oder ist es nicht vielleicht sogar hilfreicher, wenn ich bestimmte Entscheidungen meinen Kindern überlasse, z.B. die K (leider) –Frage.

Wenn ICH es unbedingt brauche, kann ich ja mich selbst adrett aufrüschen und lachend mit vermatschten Kindern zum Einkaufen gehen.

Ausgewählte Zusatzaktivitäten

Mit der Zeit haben wir auch die Erfahrung gemacht, dass es uns als Familie sehr gut tut Freizeitstress möglichst zu vermeiden und so wenig von Erwachsenen angeleitete Kurse oder Spielzeiten wie möglich in den Alltag zu integrieren. Natürlich sollen Kinder die Möglichkeit bekommen ihre Fähigkeiten und Talente auszuleben und darin gefördert werden. Aber kein Kind muss zusätzlich zur Ganztagsbetreuung noch zwei Sportarten ausüben und ein Musikinstrument spielen.

Ich würde mir wünschen, dass mehr Familien die Möglichkeit haben, die Kinder mittags nach Hause kommen zu lassen, um dann den Nachmittag mit anderen Kindern draußen im Hof, im Garten, im Wald und JA auch auf der Straße zu verbringen – das würde Familienalltag ungemein erleichtern.

Wir brauchen nicht noch mehr Betreuung, wir brauchen mehr Familienalltag – im ursprünglichen Wortsinn!

Ein Mütternetzwerk

Um wie vieles leichter mein Alltag geworden ist, seit ich gelernt habe um Hilfe zu bitten kann ich mit Worten gar nicht ausdrücken. Mein Mütternetzwerk erleichtert mir vieles: da wechseln wir uns ab mit Bringen und Abholen der kleineren Kinder, da organisieren wir Spielbesuche, um Zeit für Termine, zum Arbeiten oder einfach mal für uns selbst zu haben. Oft hängen wir noch ein gemeinsames Abendessen dran, weil es zusammen einfach mehr Spaß macht.

Zeit planen

Weiterhin erleichtert es den Alltag mit Familie ungemein, wenn ich genügend Zeit einplane. In meiner Familie wird keiner gern gehetzt, und die meisten Eskalationen wären vermeidbar gewesen, wenn ich von Anfang an mehr Zeit eingeplant hätte und mir bewusst gewesen wäre, dass Zu-Spät-Kommen im Grunde kein Weltuntergang ist (sofern es nicht zur Gewohnheit wird).

Aufgaben bündeln und feste Rituale

Weiterhin helfen uns feste Rituale, Aufgaben bündeln,  viel Zeit in der Natur und freie Zeit für spontane Aktionen.

Ein besonders liebgewonnenes Ritual ist unser Aufräumkorb mit Versteigerung nach dem Sonntags-Frühstück. Und das geht so:

Anstatt mich jeden Abend mit müden Kindern ums Aufräumen zu streiten, landet alles was in Wohnzimmer, Küche und Flur „vergessen“ wurde in einem großen Korb.

Nach dem Sonntagsfrühstück versteigern wir die Fundsachen und jedes Ding wird SOFORT an seinen Platz gebracht. Ein riesen Gaudi ist es natürlich, wenn auch Papa, Mama und der Hund was „vergessen“ haben wegzuräumen. Für gewöhnlich spielen die Kinder danach eine Weile ganz selbstvergessen mit den schon vermissten Spielzeugen und ich kann in Ruhe den Picknick-Korb für unseren Ausflug packen.

 

Rationell zu arbeiten ist (noch nicht) wieder zu meinen ausgeprägtesten Eigenschaften geworden. Noch bin ich zu sehr gefangen im Kleinkind-Mama-Modus, in dem ständig alles unterbrochen werden musste, weil irgendwer eine große Not oder ähnliche Bedürfnisse  hatte.

Ich arbeite daran mich wirklich auf eine Sache zu konzentrieren und diese auch zu beenden bevor ich etwas Neues beginne.

 

Was mir immer schon geholfen hat, den Alltagskram zu bewerkstelligen, war das Bündeln von Tätigkeiten.

Also zwei Waschtage pro Woche, statt jeden Tag eine Maschine laufen zu lassen.

Auf Vorrat zu kochen, ein Wocheneinkauf anstatt jeden Tag für Milch/Brot/Obst loszuziehen, Überweisungen sammeln, Erledigungstage, Putztage, Näharbeiten an einem verregneten Nachmittag usw.usf.

Hier sind der individuellen Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Arbeiten „auf Vorrat“

„Auf Vorrat arbeiten“ kann ich in einigen Bereichen schon. Beispielsweise habe ich meine Kurskonzepte auf Vorrat erstellt – jeweils mit individuellen Abwandlungen, so dass ich flexibel auf die Bedürfnisse der Teilnehmer eingehen kann.

Beim Arbeiten an meinem Blog hilft mir jetzt ein Redaktionsplan – wenn ich im Flow bin kann ich auf Vorrat schreiben.

Hilfreich ist auch ein Notizbuch, das immer griffbereit ist, da ja die besten Einfälle oft nicht kommen, wenn ich am Schreibtisch sitze. Die Ideen kann ich dann wieder zu Aufgabenpäckchen bündeln.

Wie bereits erwähnt, geht Kochen auf Vorrat auch ganz gut.

Mütter können sich gegenseitig den Alltag erleichtern, indem wir endlich aufhören uns wegen unterschiedlicher Lebensmodelle zu bekriegen.

Wir könnten uns gegenseitig bereichern, anstatt uns anzufeinden. Da ich freiberuflich und viel von zu Hause aus arbeite, haben wir oft Besuch von anderen Kindern, deren Mütter tageweise außer Haus arbeiten. Das ist für alle eine WIN-WIN-Situation, und wir kämen niemals auf die Idee uns deshalb als Rabenmütter oder faule Glucken zu beschimpfen.

Gemeinsam können wir so viel mehr erreichen, als allein.

Und wir können uns schrittweise das Dorf aufbauen, welches es braucht ein Kind großzuziehen. Auch ohne ganztägige Fremdbetreuung und auch wenn keine Großeltern in der Nähe sind – oder diese lieber anderen Interessen nachgehen.

Wenn wir unsere Feindbilder ablegen und genau hinschauen, dann gibt es fast jeden Tag im Kleinen die Möglichkeit zu einer hilfreichen Kooperation.

Eine KiTa-Mama hat ein Baby bekommen? Biete ihr an das große Kind später nach Hause zu bringen.

Deine Freundin ist krank? Biete ihr an mit den Kids auf den Spielplatz zu gehen, für sie einzukaufen oder für die Familie mit zu kochen.

Organisiert Euch bei den Freizeitaktivitäten eurer Kinder zu verlässlichen Fahrgemeinschaften. Keine Mutter muss ständig 90 Minuten am Spielfeldrand oder in der Musikschule sitzen (es sei denn sie will es unbedingt für ihre eigenen sozialen Kontakte).

 

Fang einfach damit an! Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir für Deine Welt wünschst. (frei nach Mahatma Ghandi)

 

Du wirst sehen, es kommt hundertfach zu Dir zurück – Versprochen!

Extra-KISSS-Tipp Küchenhiglights

Meine Küchenhighlights wenn die Zeit knapp ist:

  • Nudeln mit Pesto
  • Zucchinispaghetti (mit allem was gerade da ist: Kapern, Oliven, Zitrone, Parmesan, Garnelen, Mozzarella, Tomaten – auch getrocknet…..)
  • Nudeln, Kartoffeln oder Reis habe ich fast immer auf Vorrat im Kühlschrank, dann kann ich fix eine bunte Pfanne mit frischem oder TK- Gemüse machen
  • Wenn gar nichts geht gibt es Rohkost, Nüsse und Knäckebrot auf die Hand
  • Besonders toll sind auch Aufläufe und Brathähnchen (ja ich weiß, die brauchen viel Zeit im Ofen – aber frei nach dem Slogan: „Pommes im Ofen – Zeit für Fritz“ kann ich diese Zeit dann für wichtigere Dinge nutzen, eben einfach mal mit den Kindern kuscheln, oder so….)

Perfektionnismus Ade

In den vergangenen Jahren durfte ich eine schmerzliche Erfahrung verinnerlichen – es hat tatsächlich fast 6 Jahre gedauert, bis mir klar wurde, dass ein Haushalt mit einem Mann und zwei Kindern NIEMALS ÜBERALL ordentlich und sauber sein kann.

Diese Erkenntnis, und mein „Zwang“ Aufgaben zu bündeln und feste Zeiten dafür festzulegen, hilft mir enorm mich nicht im Haushaltschaos zu verlieren. Denn wenn wir ehrlich sind, werden wir ja mit dieser Arbeit ohnehin nie fertig, dann darf auch mal was liegenbleiben.

Aber nur, wenn wir dafür entweder mordsmäßig Spaß gemeinsam haben oder ich in Ruhe arbeiten kann.

Worauf ich aber immer Wert lege ist, dass der Boden nicht klebt (klinisch sauber muss er nicht sein – glücklicherweise verfügen wir über einen Tisch, an dem wir essen können) und eine aufgeräumte Küche. Weil ich sonst gerade morgens schlechte Laune bekomme, und das verdirbt mir sonst den Tag. Das wäre doch schade!

 

KISSS-Tipp Geburtstagsgeschenke und kleine Mitbringsel

Die meisten Freunde meiner Kinder nutzen den Geschenke-Kisten-Service einer bekannten Kaufhauskette.

Darüber hinaus habe ich eine Kiste in der ich spontane Fundstücke und auch von uns ausrangierte, aber noch guterhaltene Dinge sammle (Bücher und Spielzeug aus dem wir herausgewachsen sind, Deko-Sachen, besondere Karten, Schals und Tücher, und ja , leider auch die Fehlkäufe…..) die meisten Dinge finden dann zum richtigen Zeitpunkt ein dankbares neues Zuhause. Und ich muss nicht für jedes spontane Gastgeschenk in die Stadt fahren und mir was Tolles überlegen – sehr angenehm!

 

Zum Abschluss möchte ich mich ganz herzlich bei Ilse Maria Lechner bedanken, dass ich hier meine Gedanken und Erfahrungen zu einem leichten Familien-Alltag beitragen durfte.

Ich wünsche mir sehr, dass wir alle Mamas unseren Perfektionismus endlich in den Wind schießen und damit beginnt ein leichtes, einfach entspanntes und erfülltes Leben mit unseren Kindern zu wagen.

Sie sind nur auf der Durchreise bei uns und die Zeit, die wir mit Ihnen verbringen dürfen ist ein einmaliges Geschenk! Also sollten wir aufhören zu Jammern und dankbar sein, aber auch endlich wieder mehr Eigenverantwortung für ein selbstbestimmtes Leben übernehmen.

Und das geht auch anders, einfach, entspannt – Versprochen!!!

Ich würde mich freuen, von Dir zu lesen, ob dieser Artikel hilfreich für Dich war, oder ob Du Dich in manchen Punkten wiedererkannt hast.

Schreib mir doch einfach!

Und bis dahin: bleib einfach entspannt!

 

Simone Beez lebt mit einem pendelnden Mann, zwei wunderbaren Kindern und einem lebhaften Hund im Grüngürtel von Frankfurt.

Ihr Herzensprojekt ist es Entspannung dorthin zu bringen, wo sie am meisten benötigt wird – in den ALLTAG.

Sie selbst entspannt am besten beim Lesen und in der Natur.

Ganz bewusst ist ihr schulpflichtiger Sohn nicht in einem Hort untergebracht, auch wenn das nicht immer entspannt ist – es ist die größtmögliche Freiheit, die man sich als Familie im Schulalltag nehmen kann- gerade für die Kinder!!

Für die Möglichkeit und das Privileg selbstbestimmt leben und arbeiten können ist sie zutiefst dankbar.

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5 goldene KISSS-Tipps, um Stress als Alleinerziehende zu vermeiden

Diesmal steuert die wunderbare Heidi Duda ihre KISSS-Tipps bei. Diesmal stehen – wie könnte es bei Heidi anders sein – die Alleinerziehenden Mütter im Fokus. Wobei ich überzeugt bin der eine oder andere Tipp ist auch für Mütter in einer liebevollen und aufrechten Beziehung geeignet. Schließlich neigen wir Frauen von Natur aus dazu, uns unter Druck zu setzen oder setzen zu lassen.

5 goldene KISSS-Tipps um Stress als Alleinerziehende zu vermeiden

Vielen Dank an Ilse Lechner für die Einladung, einen Gastartikel für ihre KISSS-Aktion für Mütter beizusteuern. Denn wenn es Mütter gibt, die KISSS-Input gebrauchen können, dann wohl Alleinerziehende…

Aber fangen wir von vorne an: Unter KISSS versteht man die Art, Dinge leichter zu machen und nicht schwieriger („keep it short, smart and simple“).

Wir Insider wissen es schon längst, die anderen Mütter ahnen es – alleine Kinder großzuziehen ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Aber ich möchte dich an dieser Stelle herausfordern und den einen oder anderen deiner gewohnten Zeitfresser auf den Prüfstand stellen, mit dem du dir als Alleinerziehende das Leben unnötig schwer machst.

Da geht nämlich noch einiges! Weiterlesen

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