Hilfe, ich schaffe es nicht, konsequent zu sein!


Diese Aussage höre ich oft von Müttern.

Dabei vergessen sie ganz, dass sie in vielen Lebensbereichen sehr konsequent sind. Sie gehen arbeiten, sie sorgen für ihre Kinder. Sie kochen und waschen. Sie räumen auf und putzen. Sie gehen einkaufen und mit den Kindern auf den Spielplatz. Vieles davon machen sie Tag für Tag. Nichts anderes ist Konsequenz.

Du verfolgst ein Ziel und setzt die Handlungen, die notwendig sind, um das Ergebnis zu erreichen.

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Du willst deine Familie ernähren: Also arbeitest du, um Geld zu verdienen, gehst einkaufen, kochst und deckst den Tisch. Dann könnt ihr gemeinsam essen. Eine sehr konsequente Handlungskette. Weiterlesen

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Wenn Frauen an der Vielzahl der Aufgaben und den sich widersprechenden Anforderungen zu zerbrechen drohen

Viele Frauen haben den Eindruck, an der Flut der Aufgaben, die an sie gestellt werden zu ersticken.

Schließlich schupfen sie nicht nur den Haushalt und kümmern sich um die Kinder. Sie haben auch noch einen Beruf, indem sie gefordert werden. Im Idealfall gibt es auch noch einen Partner, der nach Aufmerksamkeit verlangt.

Meistens sind Frauen auch noch für ganz viele Zusatzaufgaben zuständig. Klick um zu Tweeten

Allein die Organisation des Alltags erfordert schon viel Kraft. Meistens sind Frauen auch noch für ganz viele Zusatzaufgaben zuständig.

  • Sie spielen Taxi für die Familienmitglieder.
  • Sie organisieren die sozialen Kontakte und Einladungen.
  • Sie kümmern sich um Geschenke und Mitbringsel.
  • Sie übernehmend beiläufig die Rolle der Krankenschwester, wenn ein Familienmitglied krank wird.
  • Sie spielen Nachhilfelehrerin für die Kinder.
  • Sie betreuen Angehörige und kümmern sich um sie.
  • Sie übernehmen Besorgungen und Amtswege.
  • Sie sind das Familiensekretariat.

Sie sind also nicht nur Ehefrau und Geliebte, Mutter, Hausfrau und Arbeitskraft. Sie übernehmen jede Menge an zusätzlichen Rollen.
Viele dieser Rollen sind selbstgewählt und machen zufrieden. In manche sind sie hineingewachsen, weil es einfach notwendig war.
Nicht jede dieser Rollen wir mit der gleichen Leidenschaft erfüllt. Manche sind eher belastend und laugen aus.

Kennst du all das auch? Wenn du Mutter bist, bin ich mir fast sicher.

Rollenkonflikte

Das wirklich gemeine daran sind die Rollenkonflikte. Immer wieder gibt es Rollen, die in bestimmten Situationen etwas anderes fordern. Diese Anforderungen sind oft diametral, stehen einander also gegenüber. Beim Schachspiel würde man sagen, sie stehen in Opposition.

Das wirklich gemeine daran sind die Rollenkonflikte. Immer wieder gibt es Rollen, die in bestimmten Situationen etwas anderes fordern. Diese Anforderungen sind oft diametral, stehen einander also gegenüber. Klick um zu Tweeten

Mutter-Tochter

Bist du auch schon einmal in einen Mutter-Tochter-Konflikt gerutscht. Ich meine jetzt nicht einen Konflikt zwischen dir und deiner Mutter und auch nicht zwischen dir und deiner Tochter. Sondern den zwischen der Rolle der Mutter und der Rolle der Tochter.

Jede Rolle ist mit gewissen Erwartungen verbunden.

Hier könnte es z. B. sein, dass du als Mutter spürst, dass deine Kinder dich dringend brauchen. Sie brauchen eine ruhige Zeit mit dir und Erholung. Ein schönes, ruhiges Pyjama-Wochenende wäre genau das richtige.

Deine Mutter meldet sich telefonisch und klagt wie sehr sie sich nach dir und den Enkelkindern sehnt. Sie will euch für das nächste Wochenende einladen.
Schon bist du im Konflikt.

Oder deine Mutter weiß genau, wie du deine Kinder erzihen sollst. Schließlich hat sie ja auch dich erzogen.
Einerseits liebst du sie und bist ihr dankbar, dass sie dich zu einem selbständigen Menschen hat werden lassen, andererseits hast du deine eigenen Grundsätze und deine eigenen Ideen. – Rollenkonflikt.

Mutter-Ehefrau

Ein anderes Mal merkst du genau, dass es Zeit wird wieder einmal einen Abend nur mit deinem Mann zu verbringen. Einfach auszugehen und das Leben zu genießen. Ein Glas Wein zu trinken und endlich wieder einmal in Ruhe zu reden.

Dann wird eines der Kinder krank. Kranke Kinder gehen für die meisten Mütter vor.

Dein Mann hat sich aber schon sehr auf den gemeinsamen Abend gefreut und versteht nicht, warum du dein Kind nicht wenigstens für 3 Stunden in der Obhut eines Babysitters lassen willst. „Es schläft ohnehin und merkt gar nicht, dass du weg bist.“

Und da ist er wieder, der Rollenkonflikt: Bucht ihr einen Babysitter und sitzt du auf Nadeln, weil du hoffst, dein krankes Kind weint nicht nach der Mama? Oder bleibt ihr zu Hause und dein Mann ist enttäuscht. Du liebst alle und sitzt zwischen den Stühlen.

Mutter-Berufstätige Frau

Jede berufstätige Mutter kennt diese Tage, wo sie in Gedanken nicht dort ist, wo sie sich gerade physisch aufhält. Je nachdem, wo gerade mehr Stress herrscht, gilt die Aufmerksamkeit eher der Familie oder dem Beruf.

Da kann es schon mal vorkommen, dass du im Büro sitzt und geistig die Kühlschrankbestände durchgehst, damit du am Heimweg gleich einkaufen gehen kannst. Oder du denkst an dein Kind, das jetzt bei der Tagesmutter ist und wahrscheinlich bald seinen ersten ganzen Satz lernt, oder Rad fahren, oder schwimmen. – Und du bist nicht dabei!

Oder du bist mit deinem Kind am Spielplatz und machst dir auf einem Zettel Notizen, was du am nächsten Tag im Büro unbedingt erledigen musst.

Egal, wo du bist, du hast ständig ein schlechtes Gewissen im anderen Bereich nicht präsent zu sein. Oder du hast schlicht und einfach Angst etwas zu versäumen.

Mutter-Geliebte

Im Idealfall bist du nicht nur die Ehefrau, sondern auch die Geliebte deines Mannes. Du genießt Sexualität und körperliche Zuwendung.

Auch hier kennen viele Mütter das Konfliktpotential.

Sie sind müde, erschöpft und haben kaum mehr Lust auf Sex. Dann ist endlich einmal ein Abend an dem die richtige Stimmung aufkommt – und dann hat eines der Kinder einen Albtraum.
Natürlich kümmerst du dich um das Kind. In diesem Fall ist aber wahrscheinlich nicht nur dein Mann frustriert, sondern auch du. Denn wenn das Kind endlich wieder eingeschlafen ist, ist die Stimmung dahin und euch fallen vor Erschöpfung die Augen zu.

Die Anstrengung der Mutterrolle

Genau diese Konflikte machen die Mutterrolle so anstrengend. Es ist nicht nur die Arbeit, die mit dem Mutter-Sein einhergeht. Es ist viel mehr die emotionale Belastung und Achterbahn.
Das strengt an und laugt aus.

Das geht so weit, dass viele Mütter den Kontakt zu sich selbst verlieren. Sie funktionieren nur noch. Sie haben keine Zeit, sich um die eigenen Bedürfnisse Gedanken zu machen.

Wenn ich so eine Mama im Coaching frage: „Wie geht es dir und was wünschst du dir für dich?“ (OK das sind zwei Fragen und ich stelle sie im Coaching getrennt ;-) )
Dann bekomme ich zur Antwort: „Ich weiß es nicht.“

Auf die Frage: „Wie wirst du nach dem Coaching merken, dass es erfolgreich war?“ bekomme ich zu 98 % die Antwort: „Ich werde wieder zu meiner Leichtigkeit und Lebenslust zurückfinden. Ich werde wieder lachen und ich werde wieder das Positive sehen.“

Willst du auch Leichtigkeit und Lebenslust zurück? Klick um zu Tweeten

Willst du auch Leichtigkeit und Lebenslust zurück?

Dann ist mein Exklusiv-Workshop für Frauen genau das Richtige für dich. 5 Tage nur für dich! – Wie klingt das?
Hier bekommst du nähere Informationen!

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Also melde dich gleich an, wenn du dabei sein willst.

 

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Effizienz bis zur Selbstaufgabe?

Petra hat drei Kinder. Sie liebt es Mutter zu sein. Sie liebt auch ihren Mann, ihr Haus, ihren Beruf.
Zwischen all den Dingen bleibt Petra kaum Zeit für sich. Ihr Tagesplan ist streng getaktet.

Schon morgens um 05:00 steht sie vor den anderen auf. Sie zieht sich an wirft eine Maschine Wäsche in die Waschmaschine und geht mit dem Hund spazieren. Danach putzt sie das Bad, macht die Betten und räumt im Schlafzimmer auf. Erst jetzt macht sie Frühstück und weckt die Kinder. Während die Kinder aufstehen, wirft sie noch schnell eine Maschine Wäsche in die Waschmaschine und hängt die Wäsche auf. Da alle sportbegeistert sind und ihr Mann einen hat, wo sie stets adrett gekleidet sein muss, fällt jede Menge Wäsche an. Auch Petra hat jede Menge Berufswäsche. Sie ist Masseurin. Weiterlesen

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Kannst du Grenzen setzen? Oder besser: Erlaubst du es dir überhaupt, Grenzen zu setzen?

Tor das einen Innenhof begrenzt mit dem Schriftzug "Erlaubst du dir, Grenzen zu setzen?"

Grenzen setzen ist nicht immer angenehm. Schließlich ist dieses Grenzen setzen nur dann sinnvoll, wenn du auch auf die Einhaltung der Grenzen achtest. Dabei musst du manchmal Konflikte in Kauf nehmen. Im Extremfall verlierst du sogar die Liebe und Zuneigung eines anderen Menschen.

Die Angst nicht geliebt zu werden

Genau das ist der Grund, warum es vielen Menschen schwer fällt gegenüber Angehörigen oder Kindern Grenzen zu setzen.

Konflikte und Streitereien sind nicht lustig. Sie zerren an den Nerven und machen schlechte Stimmung.

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Liebesverlust ist die größte Angst der meisten Menschen. Auf diese Angst gehen viele andere Ängste zurück. Viele angepasste Verhaltensweisen haben hier ihren Ursprung. Viele negative Glaubenssätze haben hier ihr Fundament. Weiterlesen

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Stell dir vor dein 5-jähriges Kind will allein im Freien spielen. Wann hast du ein besseres Gefühl?

  1. Wenn dein Garten nach allen Seiten hin offen ist
  2. Wenn dein Garten von einem Zaun umgeben ist
  3. Wenn dein Garten von einer Mauer umgeben ist

Wahrscheinlich wählst du Möglichkeit 2 oder 3. Denn hier kannst du die Gefahren abschätzen. Du weißt, was sich in deinem Garten befindet. Du bist auch sicher, dass dein Kind nicht auf die Straße laufen kann.

Aber auch dein Kind empfindet Sicherheit. Es spielt in einer vertrauten Umgebung, in der es sich gut zurecht findet. Dadurch kann es sich – so eigenständig wie eben in diesem Alter möglich – verhalten.

Grenzen ermöglichen Freiheit! – Echt jetzt?

Beim ersten Hinhören klingt es komisch. Das verstehe ich gut.

Ich bin zutiefst überzeugt, dass Grenzen Freiheit und Sicherheit geben.
Sie schaffen einen Rahmen, in dem sich der betreffende Mensch frei bewegen kann. Diese Grenzen geben auch Sicherheit, denn sie bilden einen Rahmen. Die Person weiß, was sie darf und was von ihr erwartet wird. Darum ist es sinnvoll, deinem Kind eine Art Sandkasten zu bauen.

Maria Montessori drückte es so aus:
Die Freiheit unserer Kinder hat als Grenze die Gemeinschaft, denn Freiheit bedeutet nicht, dass man tut, was man will, sondern Meister seiner selbst zu sein.
(vgl. Grundlagen meiner Pädagogik S. 26)

Maria Montessori drückte es so aus: Die Freiheit unserer Kinder hat als Grenze die Gemeinschaft, denn Freiheit bedeutet nicht, dass man tut, was man will, sondern Meister seiner selbst zu sein. Klick um zu Tweeten

Freiheit ist also immer die freiwillige Entscheidung die auferlegten Grenzen einzuhalten. Werden die Grenzen nicht eingehalten, so wird die Umwelt entsprechend reagieren. Wenn ich also die jeweils geltenden Grenzen übertrete, so nehme ich die Konsequenzen in Kauf. Es ist meine freie Entscheidung.

Beispiel gefällig?

Dein Kind soll über das lange Wochenende einen Aufsatz schreiben. Ihr wollt über das Wochenende wegfahren.

Jetzt steht dein Kind vor der Wahl:

  1. Ich schreibe den Aufsatz vor dem Wochenende, damit ich es hinter mir habe.
  2. Es nimmt seine Schulsachen mit und schreibt irgendwann am Wochenende.
  3. Es schreibt den Aufsatz am letzten Tag, wenn ihr nach Hause kommt.
  4. Es schreibt den Aufsatz gar nicht.

Je nach Wahlmöglichkeit hat dein Kind verschiedene Konsequenzen zu tragen.

  1. Es muss jetzt noch seine Energiereserven mobilisieren, braucht aber dann das ganze Wochenende nicht dran zu denken.
  2. Es muss daran denken die Schulsachen einzupacken und muss vielleicht am Wochenende Zeit erübrigen, obwohl etwas Anderes lustiger wäre.
  3. Es kommt nach dem Wochenende geistig ausgeruht, aber körperlich müde zurück und muss dann noch seinen Aufsatz schreiben. Außerdem hat es das ganze Wochenende im Hinterkopf, dass noch eine Verpflichtung ansteht.
  4. Dein Kind hat möglicherweise ein schlechtes Gewissen und riskiert eine Strafarbeit oder eine schlechte Bewertung, weil es die Hausübung nicht gemacht hat.

Eine freie Entscheidung ist nur dann möglich, wenn ich die Konsequenzen kenne

Du siehst aus dem vorhergehenden Beispiel auch, dass dein Kind nur dann eine gute und freie Entscheidung treffen kann, wenn es die Konsequenz seines Handelns kennt.

Nur jemand, der die Konsequenzen der verschiedenen Handlungsweisen kennt, kann eine freie Entscheidung treffen. Klick um zu Tweeten

Nutze dieses Prinzip im Umgang mit deinem Kind. Einem Vorschulkind oder einem Schulkind kannst du schon erklären, welche Konsequenzen sein Handeln hat.

Dann kann das Kind entscheiden.

Freiheit braucht Wahlmöglichkeiten

Sicher stimmst du mir zu, dass Freiheit Wahlmöglichkeiten braucht.

Allerdings haben wir Menschen auch alle etwas Anderes gemeinsam. Je mehr Entscheidungsmöglichkeiten wir haben, desto schwerer fällt es uns, eine Entscheidung zu treffen.

Stell dir vor, du kommst in ein Restaurant und findest dort eine umfassende Speisekarte, wo es 3 Seiten Vorspeisen, 7 Seiten Hauptspeisen und 4 Seiten Nachspeisen gibt. Wie schnell wird es dir gelingen, dein Menü zusammenzustellen?

Meistens verfolgen die Menschen eine von zwei Strategien.

Entweder sitzen sie stundenlang vor der Speisekarte und werfen ihre Auswahl 5 x um, schauen dann auf die Nachbartische und wählen dann etwas, was sie sehen.

Oder sie schauen kurz in die Karte, sehen nach, ob ihr Lieblingsgericht vorhanden ist und wählen das aus.

Der Trick mit der Vorauswahl

Genau das kannst du im Umgang mit deinem Kind nützen. Du baust auch hier einen Sandkasten im übertragenen Sinn.

Du hast die Verantwortung für dein Kind und daher musst du in vielen Situationen die Vorauswahl treffen. Wenn es draußen kalt ist und schneit, dann wirst du deinem Kind sicher langärmelige T-Shirts oder sogar etwas dickere Sweatshirts herauslegen. Du triffst die Vorauswahl. Dein Kind kann dann entscheiden, ob es das blaue, das grüne oder das gelbe T-Shirt wählt.

Auch hier hat die freie Wahl also Grenzen. Dein Kind kann aber trotzdem eine freie Wahl über Design oder Farbe treffen. So kann es mitbestimmen.

Ein anderes Beispiel:

Ein etwa 17-jähriges Mädchen ist schulmüde. Die 6. Klasse (10. Schulstufe) besucht es bereits zum zweiten Mal und auch jetzt bleibt der Erfolg aus. Es würde gerne eine Lehre besuchen. Die Eltern haen Angst, dass das Mädchen die Lehre abbricht und wollen sie auf eine Fachschule mit Matura schicken. Es ist aber noch ein Semester bis zum Wechsel. Das Mädchen ist bereits jetzt wieder in den Gegenständen Englisch, Mathematik und Latein negativ. Das aber nicht deshalb, weil die Noten so schlecht sind, sondern weil die Motivation grundsätzlich nicht stimmt.
Welche Möglichkeiten gibt es, um das halbe Jahr zu überbrücken?

  • Die Eltern könnten mit dem Mädchen einen Auslandsaufenthalt zur Verbesserung der englischen Sprache vereinbaren.
  • Das Mädchen bleibt für die Zeit an der bestehenden Schule und es wird ausgemacht, dass sie sich in den Gegenständen Englisch und Mathematik mehr antrengt. (Latein wird an technischen Schulen nicht gebraucht.)
  • Die Eltern vereinbaren mit dem Mädchen, dass es sich selbst um eine Lehrstelle bewirbt. Ist die Motivation so hoch, dass sie ohne Mithilfe der Eltern eine passende Stelle findet, darf sie die Lehre machen.
  • Das Mädchen sucht sich einen Übergangsjob im angestrebten technischen Bereich um erste Erfahrungen zu sammeln, bevor sie an die neue Schule geht.

In diesem Fall werden die Möglichkeiten gemeinsam von Eltern und Kind festgelegt. Eine 17-jährige sollte schon in der Lage sein, Verantwortung in einem eingeschränkten Bereich zu übernehmen. Die endgültige Wahl hat dann das betroffene Kind.

Meister seiner selbst sein

Kleine Kinder können die Folgen ihres Handelns noch nicht gut abwägen. Diese Fähigkeit entwickeln sie erst im Laufe ihres Lebens. Sie muss reifen. Dabei hilft ein liebevolles Elternhaus, in dem ein wertschätzender und konsequenter Erziehungsstil gelebt wird.

Die Fähigkeit zur Selbstregulation oder Selbstwirksamkeit ist schon bei Geburt angelegt. Sie wird im Frontallappen oder Stirnhirn gesteuert. Diese Fähigkeit kann durch Erziehung beeinflusst, aber nicht beschleunigt werden. Einen guten Artikel über den Zusammenhang zwischen Erziehung und Reifung des Gehirns findest du bei meiner geschätzten Kollegin Christelle Schläpfer.

Bleib gelassen!

 

 

 

 

Quellen

Maria Montessori: Grundlagen meiner Pädagogik

Photos: getstencil.com

 

 

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