Mein Kind will sich nicht verabschieden!

Abschied, Kind will sich nicht verabschieden, time to say good-bye

 

Als unser Großer ungefähr 4 Jahre alt war, passierte etwas Merkwürdiges; er wollte sich nicht mehr verabschieden.
Er war ein bis dahin sehr höfliches Kind. Wir hatten ihn nie besonders zur Höflichkeit angehalten. Er hatte es einfach so bei all seinen Vorbildern gesehen und übernommen. Und plötzlich wollte er sich nicht mehr verabschieden. Ich stand vor einem Rätsel.

Was können die Gründe für sein Verhalten sein?

Ratlos wälzte ich all meine Erziehungsbücher und beriet mich mit Freundinnen.

Schließlich wollte ich mein Kind nicht zu einem oberflächlichen Höflichkeitsverhalten erziehen. Ich wollte es verstehen. Unterstützen kann ich nur, wenn ich auch verstehe.

  • Mangelnde Höflichkeit war es nicht. Er war weiterhin freundlich, sagte bitte und danke und begrüßte die Menschen auch. Nur verabschieden wollte er sich ab und zu nicht. Zwischendurch klappte es wieder hervorragend.
  • Schüchternheit war es auch nicht. Schließlich war er ein kleines selbstbewusstes Kerlchen.
  • Trotz? Vielleicht! Denn dieses nicht-verabschieden-wollen tauchte immer dann auf, wenn er irgendwie unzufrieden war.

Hier war ich also auf dem richtigen Weg.

Plötzlich kam die Erleuchtung

Eines Tages – wir hatten gerade ein Wochenende bei meinen Eltern verbracht – weigerte er sich wieder, sich zu verabschieden. Er drehte sogar den Kopf weg, als die Großeltern uns nachwinkten. Dann wurde er ganz still. In diesem Augenblick durchfuhr es mich wie ein Blitz „Das Kind trauert! Deshalb will es sich nicht verabschieden!“

Ich war damals noch nicht so tief im Thema Kindertrauer drin, wie heute. Daher habe ich selbst einige Zeit gebraucht, um die Zusammenhänge herzustellen.

Trauer war der Grund, dass mein Kind sich nicht verabschieden wollte

Unser Sohn hatte eine sehr intensive Bindung zu seinen Großeltern und er genoss auch stets die Möglichkeiten, die sich ihm dort boten. Meine Eltern hatten ein großes Haus mit einem riesigen Garten, einem Teich mit Boot, einen Hochstand … also Abenteuer pur für ein bewegungshungriges Kind.

Er wollte nicht wegfahren, sondern wäre noch gerne länger geblieben.

Seiner kindlichen Logik nach, konnte er mit der Ausbleibenden Verabschiedung den Aufenthalt noch verlängern. Frei nach dem Motto: „Wenn ich nicht Tschüs sage, dann muss ich auch nicht gehen!“ Leider funktionierte das eben nicht.

Er wollte vermeiden, sich mit seinen ungeliebten Gefühlen auseinander zu setzen. Wenn er seinen Großeltern „Auf wiedersehen!“ gesagt hätte, dann hätte er sich diesen Gefühlen stellen müssen. Es hätte sein können, dass er zu weinen begonnen hätte. All das wollte er nicht.

Warum es für dich wichtig ist, das Verhalten deines Kindes zu verstehen

Nur wenn du dein Kind verstehst, kannst du an den richtigen Schrauben ansetzen.

Im Falle unseres Sohnes war es also die Trauer. Daher habe ich mich mit ihm hingesetzt und besprochen, dass ich verstehe, dass er von den Großeltern nicht weg will. Ich habe ihm gesagt, dass auch ich die Abschiede manchmal schmerzlich empfinde und ein kleines bisschen traurig bin.

Aber es gibt auch so viele Dinge auf die wir uns zu Hause freuen können:

  • Das eigene Zimmer mit den Spielsachen.
  • Die Freunde, die wir besuchen können.
  • Die Sandkiste im eigenen Garten.
  • Das Trampolin.

Langsam hat er verstanden, dass jeder Ort seine Annehmlichkeiten und schönen Dinge hat.

Langsame Fortschritte

Es hat noch eine Weile gedauert und er hat sich auch nachher nicht wirklich gern verabschiedet. Er hat durch unsere Gespräche aber gelernt, seine Traurigkeit auszusprechen.

„Weißt du Oma, ich will gar nicht weg! Aber ohne Mama möchte ich auch nicht dableiben.“

„Opa ich mag nicht weg. Was werden wir das nächste Mal tun, wenn ich da bin?“

Diese Frage hat mich doch etwas überrascht, denn unser Großer war eher spontan und schmiedete nur kurzfristige Pläne.

Als ich ihn fragte, warum er das schon wissen wollte, antwortete er: „Damit ich nicht so traurig bin. Dann kann ich mich schon auf das nächste Mal freuen!“

Er hatte also selbst eine geniale Strategie gefunden, mit seiner Trauer umzugehen.

Trauer versteckt sich hinter anderen Gefühlen

Trauer versteckt sich oft hinter anderen Gefühlen und führt oft zu unverständlichen Handlungen. Wie zum Beispiel nicht Grüßen wollen.

Da gilt es dann ganz genau hinzuschauen. Denn die Gründe für so ein Verhalten können vielfältig sein. Ziehe keine voreiligen Schlüsse.

Wenn du das Gefühl hast, dass hinter dem Verhalten deines Kindes Trauer steckt, dann geh behutsam mit dem Thema um.

Oft hilft Unterstützung von außen

Vielleicht kannst du als Elternteil gar nicht so weit vordringen. Kinder haben oft das Bedürfnis ihre Eltern zu schützen. Wenn dein Kind also trauert und nicht mit seinen Gefühlen herausrückt, dann kann das daran liegen, dass dein Kind Angst hat, dich zu verletzen oder dich auch traurig zu machen.

Dein Kind sagt eventuell nichts, weil es spürt, dass du mit seinen Sorgen im Moment nicht umgehen kannst oder auch keine Lösung dafür hast.

Dann hilft es, das Kind mit einer system-fremden Person vertraut zu machen. Systemfremd heißt, dass diese Person nicht mit euren Geschichten und Problemen zu tun hat; sie ist nicht darin verstrickt, sondern hat den Blick von außen.

Das kann eine gute Freundin sein, ein Jugendgruppenleiter oder eben auch jemand wie ich. Das Kind weiß dann, es gibt eine Person, wo es sein Herz ausschütten kann, ohne jemanden in der Familie zu belasten. Und so eine Person braucht dein Kind, um über seine Gefühle sprechen zu können und sie aufzuarbeiten.

Wenn du also vor einer ähnlichen Situation stehst und eine vage Ahnung hast, dass Trauer der Grund für das Verhalten deines Kindes sein könnte, dann mach dir einen ersten unverbindlichen Termin mit mir aus oder schicke mir eine E-Mail.

Und ich rufe dir jetzt mein übliches

„Bleib gelassen!“ zu.

Als gelassene Mutter kannst du dein Kind am besten unterstützen. Du bist der Anker, den dein Kind so dringend braucht.

 

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Wie öffentlich darf sterben sein?

Der Tod ist ein Tabu-Thema unserer Gesellschaft.

Alte Menschen werden in Betreuungseinrichtungen „versteckt“, Kranke in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen gepflegt.
Über den Tod sprechen wir nicht. Meistens jedenfalls!

Da ich mit Eltern gemeinsam am Thema Kindertrauer arbeite, ist das für mich anders.
Ich spreche offen über Krankheit, Verlust, Tod und diverse andere Trauererlebnisse.

Ich bin sehr dafür das Thema Trauer und Tod zu enttabuisieren. Es muss wieder Platz in unserer Gesellschaft haben. Das würde meiner Überzeugung nach auch dazu führen, dass wir die Alten mehr achten und der gegenseitige Respekt wächst. Aber das ist eine Geschichte, die auf einen anderen Blogartikel warten muss.

Vor ein paar Wochen ist aber etwas passiert, was mich vor viele philosophische Fragen gestellt hat.

Eine bekannte Online-Marketerin ist gestorben

Nicht nur das; sie hatte ihre Krankheit und ihr Leiden vor einigen Monaten öffentlich gemacht. Immer wieder postete sie auf diversen Medien, wie es ihr geht.

Die öffentliche Verabschiedung

Kurz vor ihrem Tod nahm sie eine Sprachnachricht auf. Diese Sprachnachricht war für die Öffentlichkeit bestimmt. Ihr Mann Galor brachte sie mit der Nachricht ihres Todes in die Sozialen Medien.

Es war eine Verabschiedung von der Öffentlichkeit. Auf der Aufnahme merkt man, dass Mara – oder Dari, wie sie sich in den letzten Jahren nannte – das Sprechen schwer fällt. Sie ringt selbst mit ihren Emotionen. Gleichzeitig macht sie anderen Mut, das Leben nach ihren Maßstäben zu leben und keinen Gedanken darüber zu verschwenden, was andere darüber denken.

Mara hat ihren Tod und ihr Sterben also selbst öffentlich gemacht.

Ein Schritt, der mir als Expertin für Trauer höchsten Respekt abverlangt. Ganz egal, welche Motive dahinter standen. Sie hat ein Stück weit dazu beigetragen, das Thema zu enttabuisieren. Das ist großartig.

Ich kannte Mara/Dari

Was dann auf den Social Media losbrach, hat mich nachdenklich gemacht.

Gefühlt begann jeder zweite Post in diesen Tagen mit „Ich kannte Mara/Dari …“

Menschen, die sie gekannt hatten oder die sie auch nur durch ihre Podcasts/Blogartikel/Facebook/Twitter kannten fühlten sich berufen, etwas über Mara zu sagen.

Das zeigt, wie sehr sich Menschen mit anderen Menschen verbunden fühlen können, obwohl sie sie selbst nie – oder zumindest kaum gesehen haben.

Viele fühlten sich von Maras letzten Worten berührt.

Du darfst nicht schlecht über Tote sprechen

Und dann begann etwas, das auch offline immer wieder zu beobachten ist. Es fällt nur nicht so auf. Die Gruppe von Menschen, die es mitbekommt ist kleiner.

Plötzlich hatten alle nur Positives über Mara zu sagen.

Auch Menschen, die zu Lebzeiten Differenzen mit ihr hatten oder kein gutes Haar an ihr ließen, äußerten sich plötzlich über die vielen guten Eigenschaften von Mara.

Spannend, dass es uns so viel leichter fällt, das Gute zu sehen, wenn jemand tot ist.

Das ist ein vollkommen natürlicher Effekt.

Zu Lebzeiten tragen wir Konflikte aus, gehen in Konfrontation, grenzen uns ab, haben vielleicht Angst vor Konkurrenz.

Und Mara hat sich nie gescheut zu polarisieren. Sie hat nach ihren Richtlinien gelebt. Konsequent.

Ich weiß noch, wie vor ein paar Jahren ein anderes Video viral ging. Es war aus einer privaten Videokonferenz herausgerissen. Und es warf kein gutes Licht auf Mara. Fast jeder hatte eine Meinung dazu. Die wenigsten machten darauf aufmerksam, dass diese Sequenz aus einer Videokonferenz herausgeschnitten war. Die Öffentlichkeit kannte die Zusammenhänge nicht.

Fast niemand hat sich über den – offensichtlichen – Vertrauensbruch aufgeregt. Denn nur durch einen solchen konnte dieses Material an die Öffentlichkeit gelangen.

Mara ging hocherhobenen Kopfes aus diesem Vorfall heraus; und er hat ihr nicht geschadet.

Einige derer, die damals über sie hergefallen sind, wussten jetzt nur Gutes zu berichten.

Das ist normal. Das eigene Gewissen sorgt für Wiedergutmachung.

Es gab aber auch Stimmen, die meinten, das wäre Maras letzter genialer Marketing-Schachzug, um ihr Unternehmen frei von der Verbindung mit ihrem Namen zu machen. Mara war das Zugpferd. Mit dieser Nachricht hätte sie die Brücke zum Unternehmen geschlagen.

Andere verabschiedeten sich öffentlich und nannten in ihrer Nachricht den Grund für ihr Ableben – Krebs – nicht beim Namen. Sie versteckten sich hinter dem Begriff „heimtückische Krankheit“. Auch dafür gab es Kritik.
Aber Menschen sind halt so. Manche Menschen sprechen Dinge klar an, andere reden lieber drum rum und sagen es „durch die Blume“.

Ein Kribbeln im Rücken blieb

Ich weiß das alles. Aber als ich die ganzen Nachrufe, Ehrbekundungen und positiven Zuschreibungen gelesen habe, musste ich erst schmunzeln. Als ich dann merkte, wie oft kommentiert wurde und wie viel diskutiert wurde, kam das erste Mal der Gedanke „Clickbaiting!“ in mir auf.

Aber war es das wirklich?

War es nicht ein ganz normaler Verarbeitungsprozess, der hier ebenso öffentlich eingesetzt hat, wie sonst auch? Nur eben mit gewaltiger Breitenwirkung.

Clickbaiting mit Clickbaiting!

Kaum hatte ich diese Gedanken, schon kamen die anderen Posts. Die die meinten: „Ihr wollt alle nur vom Tod dieser Online-Marketerin profitieren!“. „Clickbaiting!“ stand wieder im Raum. (Und ich gestehe es, auch mein erster Gedanke.)

Diese Posts wurden ebenso viel kommentiert und es wurde genauso diskutiert, wie auf den anderen.

Ich begann nachzudenken.

War das dann auch Clickbaiting? Nur subtiler?

Oder war es ein gerechter Aufschrei? War es einer der Menschen, die auch im offline-Leben andere darauf aufmerksam gemacht hätten: „Merkst du, was du da tust? Du hast an diesem Menschen früher kein gutes Haar gelassen und jetzt sprichst du nur positiv.“

Ja, diese Menschen gibt es! Auch offline!

Wenn es einer dieser Menschen war, dann war es kein Clickbaiting. Es war einfach nur eine Diskussion, die sich verselbständigt hat.

Gar nicht so einfach

Wenn der Tod öffentlich wird, dann ist es gar nicht mehr so einfach die natürlichen Reaktionen vom Kalkül auseinanderzuhalten.

Das muss es auch nicht sein.

Ein Mensch ist gestorben

Das wichtigste bleibt eine Tatsache: Ein Mensch ist gestorben.

Dieser Mensch hat zufällig gewählt seinen Tod öffentlich zu machen. Dafür gebührt diesem Menschen großer Respekt.

Dieser Mensch hat mit seinen letzten Worten andere ermutigt und ihnen gezeigt, dass es möglich ist, konsequent nach den eigenen Maßstäben zu leben.

Kannte ich Mara?

Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten.

Ich habe mir Mara zwei sehr intensive Ausbildungen gemacht. Ich habe sie also ein Stück weit kennen gelernt. Das war ganz am Anfang ihrer Online-Karriere.

Mein Gefühl sagt mir aber, dass Mara sehr vielschichtig war.
In dieser Ausbildung haben wir auch über die sogenannte Geschäftspersona gesprochen. Das ist die Person, die wir nach außen zeigen. Die wir werden. Im Business.

Ich habe Mara als eine verdammt schnelle Denkerin und noch schnellere Umsetzerin erlebt.

Ich bin mir sicher, dass die Person, die sie in den Social Media gezeigt hat eine solche Persona war. Das macht jeder von uns. Wir alle streben danach unser Privatleben – zum Teil – zu schützen. Wenn dein Leben also sehr öffentlich verläuft, dann ist das umso wichtiger.

Mara ist mir dann weit vorausgezischt. Sie war auch in ihrer Business-Entwicklung schneller. Das ist in Ordnung. Das war ihre Art.

Ich würde lügen, wenn ich behaupte, es hätte mich nicht anfänglich zum Nachdenken und Zweifeln gebracht. Ich gestehe, dass ich manchmal auch ein wenig Neid auf ihren Erfolg verspürt hatte.

Wir haben über genau dieses Thema einmal miteinander gesprochen. Ich beschwerte mich, dass es bei mir nicht so schnell voranging. Ihre etwas traurige Antwort darauf war: „Dafür hast du einen Mann, den du liebst und zwei Kinder. Das ist mir nicht vergönnt. Ich suche immer noch nach der Liebe.“

Die Liebe hat sie mit Galor ja offensichtlich doch noch gefunden! Darüber freue ich mich für sie.

Wie öffentlich darf oder soll sterben sein?

Ich glaube nicht, dass es dafür eine allzeit richtige Antwort gibt. Das können immer nur die Betroffenen und ihre Angehörigen selbst entscheiden. Und Mara hat mit ihrer Nachricht selbst entschieden!

„Bleib gelassen!“, sag ich, – wie immer – zu dir

 

 

Genieße das Leben und glaub an dich!“, würde Mara – höchstwahrscheinlich – zu dir sagen.

 

 

P.S.: Maras Namen habe ich genannt, weil sie selbst entschieden hat, mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen. Alle anderen Namen von Diskutanten habe ich nicht genannt.

PP.S.: Ich habe mit diesem Artikel gewartet, damit sich meine Gedanken setzen und ordnen können.

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Effizienz bis zur Selbstaufgabe?

Heute stelle ich dir Petra vor. Petra ist das berühmt-berüchtigte Beispiel, in dem wir uns alle manchmal wieder erkennen.

Sie hat zwei Kinder. Sie liebt es Mutter zu sein. Sie liebt auch ihren Mann, ihr Haus, ihren Beruf.

Schon morgens um 05:00 Uhr steht sie vor den anderen auf.
Um 05:15 wirft eine Maschine Wäsche in die Waschmaschine und geht mit dem Hund spazieren.
Circa um 06:00 Uhr ist sie zurück, putzt das Bad, macht die Betten und räumt im Schlafzimmer auf.
Um 06:20 macht sie Frühstück und weckt die Kinder.
Während die Kinder aufstehen, wirft sie noch schnell eine weitere Maschine Wäsche in die Waschmaschine und hängt die Wäsche auf.
Da alle sportbegeistert sind und sie einen Mann hat, der stets adrett gekleidet sein muss, fällt jede Menge Wäsche an.
Auch Petra hat jede Menge Berufswäsche. Sie ist Masseurin. Weiterlesen

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Mutter mit Kind im Sonnenuntergang

Warum ich die MamaMomente mit heute einstelle

Ich habe lange mit mir gerungen. Soll ich, soll ich nicht.
Bereits im Jänner habe ich festgestellt, dass die MamaMomente sehr viel Arbeit machen. Obwohl sie so kurz sind.
Ich habe mene Statistiken gewälzt und überlegt. Werden sie gelesen?

Tatsache ist, dass meine langen Blogartikel mit mehr Gehalt meine Leser*innen mehr interessieren. Ich schreibe sie auch lieber. Ich mag es einfach fundierte, gehatlvolle Informationen zu liefern. Und das Lustige ist, ich brauche für einen langen Blogartikel halb so lang wie für diese vielen kurzen.

Meine erste Maßnahme war es, die Bilder in den kurzen Artikeln zu streichen. Ich dachte: „Vielleicht sind es ja die vielen Bilder, die die Arbeit verursachen!“ Ich war nur unwesentlich schneller.

Mit jedem Tag merkte ich wie mein innerer Widerstand wuchs. Ich beschloss mir bis Ende Februar Zeit zu geben und weiter zu beobachten. Der Widerstand blieb.

Das kann nicht der Sinn sein. Nicht für dich! Und nicht für mich!

Das mit den täglichen Impulsen war ein Versuch. Es funktiniert nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte.
Ich kann nicht predigen, dass du aus deinen Fehlern lernen sollst und dann selbst nicht nach dieser Devise leben.

Daher ziehe ich die Konsequenz und stelle die MamaMomente ein. Mit einem lachenden und einen weinenden Auge.
Du hast gut recherchierte, fachlich fundierte Blogartikel verdient! Punkt!

Ich bin sicher du verstehst das. Ab jetzt gibt es einen Artikel pro Woche im langen Format!

Bleib gelassen!

 

 

 

 

 

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Mutter mit Kind im Sonnenuntergang

Weißt du schon, was dein nächstes Urlaubsziel ist?

Ich weiß nicht, wie es dir geht. Mir gibt es unheimlich viel Kraft, wenn ich am Jahresanfang schon meine Urlaubszeiten und -ziele kenne. Es motiviert mich, spendet mir Kraft und ermöglicht Vorfreude. Wir gehören nicht zu den Nur-Strandurlaubern. Wir erleben gerne etwas, schauen uns ein Land bewusst an und fahren herum. Das braucht natürlich Planung. Wir bereiten uns grüdnlich auf die Reisen vor und informieren uns vorher, was wir alles anschauen wollen. Dabei planen wir das Progamm so, dass wir immer noch flexibel sind und jederzeit etwas einschieben oder streichen können.

Mir hilft das auch meinen Urlaub wirklich einzuhalten. Ich arbeite gerne und bei einem Urlaub zu Hause kann es schon vorkommen, dass schwupps ein Teil der freien Zeit mit Terminen zuwächst. Außerdem hilft mir diese langfristige Planung auch in Stresszeiten durchzuhalten und fokussiert zu bleiben.

Wie ist das bei dir?
Hast du deinen Urlaub schon geplant?

Bleib gelassen!

 

 

 

 

 

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