Hast du einen Lebenstraum? Etwas, das du schon immer gerne tun wolltest, einen geheimen Wunsch, den du noch niemanden anvertraut hast?
Ja! – Ich bin mir sicher, auch in deinem Leben drängt etwas nach Verwirklichung.

Träume-Ziele

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Warum sind Träume Ziele ohne Termin?

Begriffsabgrenzung

Was ist ein Ziel?
Was ist ein Traum?
Was ist ein Wunsch?

Ein Wunsch wird definiert als das Begehren oder das Verlangen nach einer Sache oder Fähigkeit. Ein Traum hat viele Definitionen. Diejenige die uns hier nützlich ist, ist die Imagination oder Fantasievorstellung. Ein Ziel ist ein zukünftiger Zustand, der im Vergleich zur Gegenwart verändert ist. Weiterlesen

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So erschließt du deine Kraftquellen

Wir alle haben manchmal Zeiten, wo es uns nicht so gut geht.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Stress am Arbeitsplatz, Beziehungskrampf, Sorgen um Kinder oder Eltern, gesundheitliche Probleme …

Eines haben alle diese Situationen gemeinsam. Sie bringen die Betroffenen aus der Balance und zehren an den Kräften.

In solchen Situationen ist es fein, wenn du die inneren Kraftquellen anzapfen kannst. So kannst du diese Krisen überstehen.

Dazu musst du deine Kraftquellen zuerst einmal kennen

Im Idealfall hast du deine Kraftquellen schon gefunden und weißt ganz genau, was dich motiviert und dir in Extremsituationen einen Schub vorwärts gibt.

Wenn nicht, dann bleibt es dir leider nicht erspart, dich mit dir selbst auseinander zu setzen. Leider gibt es keine allgemeingültige Landkarte auf dem Weg zu den Kraftquellen. Jede Person, muss diese Wege selbst finden.
Ich kann dir in diesem Artikel Inspirationen geben und Möglichkeiten aufzeigen.

8 Möglichkeiten, sich Kraftquellen zu erschließen

  1. Körperliche Kraftquellen

Schlaf

Sorge für ausreichend Schlaf. Das klingt banal und ist doch in Stresszeiten nicht einfach. Genau dann haben viele Menschen Einschlaf- und Durchschlafschwierigkeiten.
Schlechter Schlaf führt aber zu einer schlechten Erholung und bringt gleichzeitig den Kreislauf durcheinander.

Pausen

Pausen sind wichtig, damit du dich zwischendurch erholen kannst. In diesem Artikel habe ich mehr über Pausen geschrieben und hier findest du Ideen, wie du deine Pausen gestalten kannst.

Gesunde Ernährung

Achte auf deine Ernährung. Du weißt schon, die 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag! Iss wenig Zucker und möglichst langkettige Kohlehydrate. Zucker schenkt kurzfristig Energie, ist aber langfristig ein Energie- und Nährstoffräuber.

Das Auge isst mit

Essen soll auch Spaß machen. Trotz gesunder Ernährung soll der Genuss nicht zu kurz kommen. Auch das Auge isst mit. Oft ist eine gesunde Mahlzeit ansprechender, wenn sie liebevoll und bunt zubereitet ist. Manche Menschen lieben es, ihre Mahlzeiten durch essbare Blüten aufzuwerten. Probiere es einfach aus!

Wasserversorgung

Nicht nur unser Körper, auch unser Gehirn braucht Wasser, um wirklich störungsfrei zu funktionieren. Manche Menschen – so wie ich – vergessen leider in Stresszeiten auf das Wasser trinken. Mir hilft in diesem Fall ein App auf dem Handy, die mich erinnert, dass es Zeit für das nächste Glas Wasser ist. Eine andere Methode, die sich bewährt hat, ist es nach jedem Gang auf die Toilette ein Glas Wasser zu trinken. So wird der Tank gleich wieder aufgefüllt.

Die eigenen Grenzen anerkennen

Es ist manchmal wirklich nicht leicht zu akzeptieren, dass wir nicht Superman oder Superwoman sind. Gerade, wenn wir motiviert sind, die momentane Krise zu überwinden, heißt es vorsichtig sein, dass wir uns nicht dabei überlasten. Darum horch immer wieder einmal in dich hinein und stell dir die Fragen: „Wie geht es mir jetzt? Was brauche ich im Moment?“ – Und dann versuche auch, die Antworten zu nützen und umzusetzen.

  1. Sport und Bewegung

In Stresssituationen werden Stresshormone ausgeschüttet. Diese brauchen lange, um wieder vom Körper abgebaut zu werden. Milde Bewegung hilft dabei. Die Betonung liegt auf mild.
Also kein Wettbewerb; auch keiner gegen dich selbst.
Gut ist hingegen, wenn du dich so bewegst, dass du dich nebenbei noch ohne Atemprobleme unterhalten kannst. Diese Bewegung hilft dem Körper die Stresshormone abzubauen und auszuscheiden.

Outdoor

Wandern, laufen, klettern … es gibt unendliche Möglichkeiten sich draußen zu bewegen. Alles, wo du nicht Standortgebunden bist (wie Tennis oder Fußball auf dem Platz), bietet zusätzlich zur Frischluft noch eine Menge anderer Vorteile. Du kannst die Landschaft und die Natur wirklich genießen.

Dein Auge kann schweifen. Dieser Blick in die Weite entspannt das System. Unsere Augen müssen oft auf kurze Distanzen schauen. Dafür sind sie nicht gemacht. Wenn du abwechselnd den Blick in die Nähe und in die Ferne richtest, dann entspannt das die Augenmuskulatur.

Indoor

Aber auch innen gibt es keine Ausreden. Mittlerweile gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten sportlich aktiv zu werden, dass ich sie gar nicht aufzählen kann. (Da würde ein eigener Blogartikel draus :-) )

Du musst nicht einmal aus dem Haus gehen, wenn du keine Lust hast. Yoga, Training mit dem eigenen Körpergewicht, Pilates und Slingtrainer sind nur einige Methoden, die du auch gut in den eigenen vier Wänden praktizieren kannst. Bei diesen Methoden kommt neben der Übung für die Muskulatur auch noch ein großer Entspannungseffekt dazu.

  1. Musik

Musik ist für viele Menschen eine hervorragende Kraftquelle. Nichts beeinflusst die Stimmung so schnell, wie Musik. Sie kann dich aufmuntern, aufputschen und auch zur Ruhe bringen.

Singen

Singen hilft hervorragend gegen Angstzustände. Wenn du singst, kannst du keine Angst haben. Das ist auch der Grund, warum viele Menschen singen, wenn sie in den dunklen Keller müssen.

Auch die Marschlieder wurden erfunden um Ängste abzubauen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Aktiv Musik machen

Menschen die ein Instrument spielen können sich oft wunderbar entspannen, während sie üben oder improvisieren. Sie sind dann ganz im Hier und Jetzt bei der Tätigkeit, die sie gerade ausüben – bei ihrem Instrument. Genau das lässt sie zur Ruhe kommen und Kraft sammeln.

Deine Playlist

Mach dir eine Playlist von Liedern verschiedener Stilrichtungen. Du kannst sie gliedern in Lieder, die dich aufbauen und motivieren, Lieder bei denen du in Bewegung kommst und Lieder, die dir helfen abzuschalten.

  1. Beziehungen

Wenn du dich mit den richtigen Menschen umgibst, dann wirst du gestärkt. Du bekommst Hilfe, wenn du sie benötigst und erhältst Trost, wenn du ihn brauchst. Gleichzeitig sind Beziehungen eine Kraftquelle für sich selbst.

Partnerschaft

Eine gute Partnerschaft unterstützt dich dabei, dich selbst weiterzuentwickeln. Dein Partner ist der Mensch, dem du deine Ängste und Sorgen anvertrauen kannst. Der Mensch, der dich so nimmt, wie du bist. Du musst dich nicht verstellen und brauchst keine Masken aufzusetzen. Er fordert und fördert dich. Er freut sich aber auch, wenn er mit dir Lachen kann, oder wenn du erfolgreich bist.

Freunde

Richtige Freunde richten dich auf, wenn es dir einmal dreckig geht. Sie sind da, wenn du Unterstützung brauchst, haben Verständnis und sind dennoch neutral genug, dir auch einmal den Kopf zu waschen, wenn du dich selbst verrannt hast oder in Selbstmitleid zerfließt. Im Idealfall teilst du auch noch einige Interessen mit ihnen und hast auch in der Freizeit Spaß mit ihnen.

Familie

Ja, die Familie ist oft die Ursache von Stress und Schwierigkeiten, gleichzeitig gibt sie viel Kraft. Meistens ist es ja so, dass wir die Familienmitglieder mit all ihren Eigenheiten gut kennen und daher können wir auch immer wieder auf sie zu gehen. Wir wissen, wie wir den anderen behandeln müssen. Das gibt uns Sicherheit und Halt.

  1. Beruf

Auch der Beruf kann eine Kraftquelle sein. Viele Menschen erhalten dort Anerkennung und können ihr Arbeitsumfeld einigermaßen frei gestalten.

Wenn das nicht der Fall ist, dann ist es Zeit für eine Veränderung. Aber bitte nicht gerade mitten in der Krise. Es sei denn der Beruf ist die Ursache.
Ich habe eine Freundin, die ihren Tumor nur überlebt hat, weil sie sich mit all ihrer Energie in ihren Beruf gestürzt hat. So musste sie nicht den ganzen Tag an ihre Krankheit denken. Ihre Kunden sind durchwegs liebe Menschen, die ihr zusätzlich Selbstbestätigung und Anerkennung gaben.

  1. Kreativität

Auch Kreativität könnte eine deiner Kraftquellen sein. Es gibt Menschen, die haben 100-te Ideen und setzen auch eine Menge davon um. Jede umgesetzte Idee ist wie ein Baby, dem sie das Leben schenken. Hier können sie sich verwirklichen und ausleben.

Malen

Malerei ist ein wunderschönes Hobby. Menschen, die gut zeichnen oder malen gehen ganz in dieser Beschäftigung auf. Auch wenn du nicht zu den Superbegabten zählst, kann es sein, dass du durch das Spiel mit Form und Farbe tiefe Befriedigung verspürst.

Ich selbst bin auch kein Ass, was die künstlerische Gestaltung betrifft. Ich habe aber ein gutes Gefühl für Farben und ich male einfach gerne. Es ist für mich ein sinnliches Erlebnis. Dabei nehme ich auch ganz gerne einmal meine Finger zur Hilfe um die Pastellkreide zu verschmieren. Das hat was!

Tanz

Beim Tanz verbindet sich Musik mit Bewegung und geht eine Symbiose ein. Du hast die einmalige Möglichkeit die Stimmung, die die Musik in dir auslöst körperlich auszudrücken. Das kann sehr befreiend sein und viel Spaß machen.

Bewegung zur beschwingten Musik schenkt Motivation und löst buchstäblich Kraft aus.

Schreiben

Schreiben macht nicht nur den Kopf frei, sondern du kannst es auch benutzen, um dich auf verschiedene Aspekte zu fokussieren.
Für Scanner (das sind Menschen, die sich für 1000 Dinge interessieren) ist ein Ideenbuch gut geeignet.
Ein Dankbarkeits-Tagebuch ist eine tolle Sache, wenn du selbst erfahren willst, wie Dankbarkeit dein Leben verändern kann.
Tagebuchschreiben hat sich schon für Generationen von Menschen bewährt. Es hilft einerseits, seine Gedanken zu sortieren und seine Erlebnisse zu ordnen. Andererseits liefern uns Tagebücher auch viele Informationen über verstorbene Angehörige oder berühmte Personen.
Freies, unzensiertes Schreiben bringt die Kreativität in Gang.

  1. Erdige Tätigkeiten

Mit erdigen Tätigkeiten meine ich alles, was uns mit der Erde verbindet. Dazu ist es nicht unbedingt notwendig in der Erde zu wühlen. Es kann aber Spaß machen.

Gartenarbeit

Gartenarbeit verbindet viele der schon genannten Elemente. Du kannst kreativ gestalten, bewegst dich, forderst deine Muskulatur, bist in der Natur und du hast guten Kontakt zu Erde; vielleicht sogar mit nackten Füßen am Boden. Das ist schon etwas ganz Besonderes.

Brot backen

Eine Tätigkeit, die mich sehr erdet ist Brot backen. Es hat so etwas Ursprüngliches, ist mit einigem Kraftaufwand verbunden und es hilft mir auch immer, mich zu besinnen, wie wichtig mir natürliche Lebensmittel sind. Ein selbstgebackenes Brot schmeckt nicht nur herrlich, sein Duft erfüllt auch das ganze Haus.

  1. Zeit für dich

Alles, wo du Zeit nur mit dir selbst verbringst, ohne dich einsam zu fühlen. All-ein-sein ist eine wunderbare Sache. Die meisten Menschen können es nicht mehr und fühlen sich dabei unwohl.

Wenn du dir Zeit für dich nimmst, dann ist es beinahe egal, wie du diese Zeit verbringst. Hauptsache es erfüllt dich, tut dir gut oder macht Spaß! Ob es dann ein gutes Buch, eine Tasse Tee oder ein Spaziergang ist, ist Nebensache.

Was sind deine Kraftquellen?

Zum Schluss nehme ich meine Anfangsfrage noch einmal auf. Du hast ja jetzt verschiedene Anregungen bekommen. Spür in dich hinein. Was bringt deine Seele zum Singen und Klingen?

Bleib gelassen!

 

 

 

 

P.S.: Einen schönen Artikel, wie du die Kraft der Symbole nutzen kannst, findest du hier.

 

 

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Selbstfürsorge

Die spontanen Ideen sind die besten, habe ich vor einem Jahr festgestellt. Wenn ich meinem Bauchgefühl folge, dann bin ich ganz im Fluss. Dann kann ich mich von der Energie tragen lassen.

Aus so einer spontanen Idee ist mein Mama-Monat  in meiner Facebook-Gruppe „Kinder respektvoll fördern“ entstanden.

Hier siehst du den Themenplan der ersten Woche.

Wenn du Lust hast, kannst du immer noch einsteigen.

Das große Thema dieser Woche ist die Selbstfürsorge. Dazu habe ich auch schon zwei Videos in die FB-Gruppe eingestellt. Doch es gibt natürlich noch viel mehr zu erfahren.

Zu diesem Thema wurde schon viel geschrieben. Daher habe ich mir gedacht, ich schreibe diesmal einen Blogartikel der anderen Art. Ich versuche, die wichtigsten Artikel zu diesem Thema zusammenzufassen.

Selbstfürsorge – Was ist das?

Das Linzer Frauengesundheitszentrum hat sich dieser Frage in einem PDF gewidmet und eine kurze und sehr informative Zusammenfassung geschrieben.

Warum ist Selbstfürsorge wichtig?

Informationen dazu findest du im Blogartikel von Gefühlschaos. Besonders schön finde ich, dass in diesem Artikel Selbstliebe und Egoismus gegenübergestellt werden. Ein gesunder Egoismus ist lebenswichtig.

Auf Mymonk erklärt Johanna Wagner anhand der Metapher der geschärften Axt, warum diese Gabe so wichtig ist. Sie arbeitet ganz klar die Vorteile dieser Beschäftigung mit sich selbst heraus. Dieser Artikel wird dir vor allem dann weiterhelfen, wenn du ein schlechtes Gewissen hast, wenn du Zeit in dich selbst investierst. Denn du erkennst ganz klar: Nur wer für sich selbst sorgt, kann auch für andere da sein.

Wann ist es Zeit für Selbstfürsorge?

Das wird bei bewusster-leben schön herausgearbeitet. Hier findest du einige Fragen, die dir helfen herauszufinden, ob es Zeit ist, sich um dich selbst wieder gut zu kümmern.
Gleichzeitig nimmt die Autorin eine entspannte Haltung ein und schafft es nicht zusätzlichen Druck aufzubauen.

Einen Selbsteinschätzungsbogen zum Thema Selbstfürsorge findest du auch hier bei zeitzuleben. Die Artikel von Zeitzuleben sind immer sehr fundiert und praktisch gestaltet. Du bekommst dort immer gleich kleine Hilfsmittel, die dich sofort einen Schritt weiterbringen.

Warum fällt uns Selbstfürsorge manchmal so schwer? Was sind die Hindernisse?

Die Antwort auf diese Fragen findest du im Artikel „Warum Selbstfürsorge so wichtig ist, und uns dennoch oft so schwer fällt“ in diesem PDF.

Tipps und Anregungen zum Thema

5 Selbstfürsorge Rezepte von Honigperlen. Melanie gibt dir anhand der Geschichte von Jasmin, wie du besser für dich sorgen kannst.

Auf mini-and-me findest du 45 Impulse für mehr Selbstliebe. Selbstliebe bildet die Basis für Selbstfürsorge. Das Schöne an diesem Artikel ist die Grafik zum Ausdrucken.

Bei Busy-Mom schildere ich anhand meiner eigenen Geschichte welche 12 Tipps mir geholfen haben, die Balance zwischen Partnerschaft, Familie und Selbstfürsorge zu finden und zu halten.

Aus diesem Gastartikel heraus hat sich auch noch ein Interview mit Sabine Machowski ergeben, in dem sie schildert, wie du deine Bedürfnisse erkennst. Dann kannst du im zweiten Schritt deine Bedürfnisse mit denen der Familie unter einen Hut bringen.

Suchdasglueck schreibt über Grenzen und wie sehr es dich entlastet, wenn du diese Grenzen anerkennst.

Das ist nur ein kleiner Auszug aus den Artikeln rund um das Thema, die du im Internet finden kannst.
Allein die Anzahl der Artikel zeigt schon, wie wichtig das Thema ist.

Schau einfach, welcher Ansatz dir zusagt. Wichtig ist nur, dass du mit kleinen Schritten startest und beginnst dich um dich selbst zu kümmern.

Bleib gelassen!

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Schnell, effizient und abwechslungsreich kochen

Die Anforderungen, die Mütter an sich selbst stellen, sind manchmal riesig. Gerade beim Essenkochen beobachte ich das immer wieder.

Gesund soll es sein, frisch, schmackhaft, abwechslungsreich … und dann noch die Königsdisziplin rasch und einfach.

Mein Prämisse im Alltag lautet auch beim Kochen KISSS – Keep it short, smart and simple. Tasty ist eines der Attribute die schon der Kinder wegen sein mussten.

So habe ich über die Jahre einige Tricks zusammengetragen, damit es beim Kochen nicht nur rasch geht, sondern auch „Einzeltäter“ gut versorgt sind.

Das habe ich nämlich immer am Schwierigsten gefunden: Wenn jedes Familienmitglied zu einem anderen Zeitpunkt hungrig nach Hause kam. Eine um 13:00 Uhr, einer um 14:30 und um 19:00 Uhr der liebe Ehemann. Jeder kam hungrig zur Tür rein und ich hatte den ganzen Nachmittag das Gefühl, ich wäre nur am Kochen und Essen wärmen.

Eintopfgerichte

Auf Eintopfgerichte und ihre Vielfältigkeit ist ja die liebe Susanne Dahl in diesem KISSS-Artikel schon eingegangen.

Großmengen

Bei einigen Gerichten, ist es kaum Mehraufwand, wenn du große Mengen kochst. Einige werden sogar besser. So planst du quasi einen Überschuss mit ein, den du portionsweise einfrieren kannst. Die meisten dieser Gerichte lassen sich im Topf, im Backrohr oder auch in der Mikrowelle problemlos erwärmen.

Meine Favoriten für Großmengen

Sugo für Pasta

Ich mache immer gleich von 2 kg Faschiertem Sugo. Gleich nach dem Kochen fülle ich die nicht benötigte Menge noch heiß in Marmeladegläser. Nach dem Abkühlen ist dieses Sugo problemlos für einige Zeit im Abstellraum oder Keller.

Das gleiche geht übrigens auch mit reinem Tomaten- oder Gemüsesugo.

Lasagne

Lasagne wird bei mir ein einer sehr großen Auflaufform gemacht. Das langt im Normalfall für ca. 10 bis 12 gute Esser. Nachdem wir nur zu viert sind. Bleiben dabei immer gleich ein paar Portionen zum Einfrieren.

Überbackene Topfenpalatschinken

Wir Österreicher sind ja bekennende Schleckermäuler. Auch Topfenpalatschinken werden in der großen Auflaufform gemacht. Mit einer Gemüsesuppe davor ist das eine köstliche Mahlzeit.

Strudel in allen Variationen

Ob mit Strudelteig, Blätterteig oder Mürbteig, ob süß oder pikant. Strudel eignen sich super zum Einfrieren oder auch um sie wieder aufzuwärmen.

Aufläufe süß und pikant

Die meisten Aufläufe und Gratins eignen sich gut für das wieder aufwärmen. Egal ob es sich um Reisauflauf, Hirseauflauf, Kartoffelgratin oder Ähnliches handelt. Probier es einfach aus.

Braten

Von einem Braten bleibt meistens etwas übrig. Bei mir kommen die Reste am nächsten Tag mit ganz anderen Beilagen auf den Tisch und schon schmeckt es wieder und die Abwechslung bleibt gewahrt. (Auf dem Titelbild habe ich einen Ridsbraten zur Abwechslung mal mit einem Erdapfelpürree / Kartoffelpürree aus Violetta gemacht. Es war herrlich farbenfroh und hatte eine leichte Maroninote.

Wandelbare Gerichte

Eine andere Art beim Kochen Zeit zu sparen: Gerichte, die ein, zwei Tage später in abgewandelter Form auf den Tisch zu kommen. Der Kochaufwand reduziert sich dadurch erheblich, weil nicht alles ganz frisch gekocht wird. Der Trick ist auch hier von Haus aus etwas mehr zu kochen, als am ersten Tag gebraucht wird.

Grillhähnchen – Risipisi

Gibt es an einem Tag Grillhähnchen mit Beilagen (Reis, Pommes, Salat), dann eignen sich die Reste hervorragend um am nächsten Tag die Reste vom Huhn gemeinsam mit Reis und Erbsen aufzutischen. Der beim Grillen entstandene Saft gibt dem Reis Aroma.
Eine Kindheitserinnerung für mich ist Risipisi mit Apfelkompott. Wenn du das nicht kennst und die Kombination süß mit Fleisch magst, solltest du es unbedingt ausprobieren.

Beilagenreis

Wenn du an einem Tag Reis als Beilage kochst, dann koche doch etwas mehr. Du kannst am nächsten Tag eine bunte Gemüsepfanne dazu machen.

Gekochte Kartoffel – Röstkartoffel

Genauso verhält es sich mit gekochten Kartoffeln, die an einem Tag Beilage waren. Bleiben gekochte Kartoffel übrig, so kannst du sie am nächsten Tag mit Zwiebeln zu Röstkartoffeln machen und dazu Spinat mit Spiegelei servieren.

Gekochtes Rindfleisch – Rindfleischsalat

Gibt es an einem Tag gekochtes Rindfleisch, dann kannst du die Fleischreste am nächsten Tag kalt zu einem schmackhaften Rindfleischsalat verarbeiten.

Basisnockerl

Einfache Nockerl (Wasserspatzen) kannst du je nach Lust und Laune verschieden zubereiten. Als Eiernockerln, Käsenockerl oder auch mal mit einer Gemüsesauce. Das Wasserspatzen-Rezept das ich hier verlinkt habe, ist übrigens vegan.

Wenn der Hut brennt

Ich habe einige Basislebensmittel, die immer zu Hause sein sollten. Damit lassen sich im Notfall ganz schnell super Gerichte zaubern. Keines dieser Gerichte braucht länger als 25 Minuten.

Basislebensmittel

  • Spaghetti
  • Pesto
  • Trüffelöl
  • Mehl
  • Eier
  • Topfen

Die Blitzgerichte

  • Spaghetti mit Pesto
  • Spaghetti mit Trüffelöl und Salat
  • Kaiserschmarrn
  • Omlette (je nachdem was im Kühlschrank ist ergänzt mit Käse, Schinken, Gemüse)
  • Topfennockerl (nach Wunsch süß oder pikant)
Hier noch mein Basis-Rezept für Topfennockerl

Dazu vermischt du ¼ kg Topfen (Quark) mit einem Ei, etwas Salz, jeweils 2 Esslöffel Mehl, Grieß und Brösel. Während du das Wasser kochst, lässt du den Teig ziehen.

Pikant: Füge dem Teig einen Löffel Curry, etwas Paprika oder Kräuter hinzu. Stich Nockerl aus, die du langsam im kochenden Wasser für 7 – 10 Minuten ziehen lässt. Dazu kannst du eine einfach Kräutersauce aus Joghurt oder Rahm mit Salz und Kräutern reichen.

Süß: Aus dem Teig Nockerl stechen und wie oben beschrieben kochen. Danach in Brösel, geriebenen Nüssen oder geriebenen Mohn wälzen. Mit etwas Zucker bestreuen. – Fertig!

Ich hoffe, ich konnte dich ein wenig inspirieren und dir auch Lust machen, selbst kreativ zu werden. Wenn du auf diese Art kochst, hast du jeden Tag zumindest einen Anteil der ganz frisch zubereitet auf den Tisch kommt. Du kannst zeitsparend und abwechslungsreich kochen und verwertest auch noch die Reste.

KISSS – Keep it short, smart and simple! – Auch in der Küche.

 

 

 

 

 

 

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Aus-gelassen leben

Sabine Machowski und ich geben in diesem Podcast Tipps, wie du die Balance zwischen Selbstfürsorge und Familie finden und halten kannst.

Bereits im Oktober habe ich bei Sabine Machowski auf dem Blog einen Gastartikel verfasst, in dem ich meine 12 Tipps verraten habe, wie du die Balance zwischen Selbstfürsorge, Familie und Partnerschaft halten kannst. Damals haben Sabine und ich uns gedacht, dass dieses Thema so wichtig ist, dass wir gerne noch einmal miteinander plaudern wollen. Daher hörst du heute auf dem Podcast ihre Sicht der Dinge.

Dies ist übrigens der erste Podcast, den du dir auch ansehen kannst. Weiter unten kannst du das Interview anhören, bzw. das Audio downloaden.

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