Mutter mit Kind im Sonnenuntergang

Nützt du eine Morgenroutine?

Frau auf Bett sitzend mit Tee, Zwiback, Müsli

Ich höre dich schon aufquietschen: „Jetzt hat sie mir gestern gesagt, ich soll auf meinen Schlaf achten und dann kommt sie heute mit einer Morgenroutine daher!“

Wenn du mit deiner Müdigkeit kämpfst, brauchst du dir um eine Morgenroutine noch keine Sorgen zu machen. Zumindest nicht über eine, die viiiieeel Zeit für dich selbst beinhaltet. Das ist eine Illusion. Du wirst also sicher nicht aufstehen und erst einmal eine halbe Stunde Yoga machen. Denn falls du wirklich 30 Minuten Extra-Zeit hast, dann wirst du höchstwahrscheinlich länger schlafen.

Dennoch können Morgenroutinen auch für dich nützlich sein. Routinen sind nicht anderes, als Abläufe, die du täglich auf die gleiche Weise machst.

Diese Art von Routinen haben einen großen Vorteil: Sie sparen Zeit. Einfach deshalb, weil du nicht darüber nachdenken musst. Du machst das alles nebenbei. Es funktioniert ein wenig so wie mit dem Auto-fahren. Da musst du auch nicht mehr nachdenken, welchen Gang du jetzt einlegst.

Wie könnte also so eine beispielhafte Mama-Morgenroutine aussehen?

  • aufstehen
  • sich ganz bewusst kurz strecken
  • ins Bad gehen
  • ankleiden
  • Frühstück richten
  • gemeinsames Frühstück mit der Familie
  • Tisch abräumen und Geschirr in den Geschirrspüler
  • die Kinder beim Anziehen beaufsichtigen
  • sich selbst für den Tag herrichten
  • Kinder in Schule und Kindergarten bringen

Wie gesagt, das ist nur ein Beispiel. Aber auch in die banalste Routine kannst du einen Moment für dich selbst einbauen.
Hier ist es das bewusste kurze Strecken und Dehnen.

Wie sieht deine Morgenroutine aus? Beschreibe sie doch in den Kommentaren. So können andere von deinen Erfahrungen profitieren. Vielleicht bekommst du ja auch eine tolle Anregung.

Bleib gelassen,

 

 

 

 

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Mutter mit Kind im Sonnenuntergang

Wie steht es um deinen Schlaf?

schlafende Frau

Jetzt wirst du vielleicht laut auflachen und sagen: „Als Mama schläft man nie genug!“
Damit hast du sicher recht. Es gibt Phasen, wo du dich nachträglich und Jahre später noch wundern wirst, wie du überhaupt überleben konntest. Gott sei Dank hat die Natur das mit den Bindungshormonen gut geregelt. Mütter können einiges ertragen.

Trotzdem gibt es einiges, was du tun kannst, um gut ausgeruht in den Tag zu starten.

  1. Überlege dir, wie dein natürlicher Schlafrhythmus ist.
    Jeder von uns hat eine bestimmte Chronobiologie. Die einen sind früh munter, die anderen werden Abends erst so richtig wach.
    Das ist schon bei Kindern so.
  2. Versuche so oft es geht, nach deinem Schlafrhythmus zu leben.
    Ich z. B. schlafe am besten, wenn ich zwischen 22:00 und 23:00 Uhr schlafen gehe. Dann habe ich mit 7 Stunden Schlaf genug.
    Gehe ich später zu Bett, bin ich auch nach 8 Stunden noch nicht ausgeschlafen, weil ich meine erste Tiefschlafphase verpasse.
  3. Gestehe dir ein, ob du eine Kuschelschläferin bist, oder ob du Platz für dich brauchst.
    Wenn du Platz brauchst, dann wirst du langfristig nicht glücklich, wenn die Kinder bei euch im Bett schlafen. Außer das Bett ist groß genug ;-)
  4. Wenn es ganz eng wird, dann nutze die Schlafzeiten der Kinder, um dich zu erholen. Du musst nicht unbedingt schlafen, aber gönne dir eine Ruhezeit und versuch nicht, diese Zeit produktiv zu nützen.
  5. Investiere in eine wirklich gute Matratze.
    Deine Schlafqualität verbessert sich mit der richtigen Matratze enorm.

Versuche also in den nächsten Tagen auf deine Schlafgewohnheiten zu achten. Denn deine Schlafqualität beeinflusst deine Stimmung. Guter Schlaf ist eine der wichtigsten Selbstfürsorgemaßnahmen.

Bleib gelassen

 

 

 

 

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Mutter mit Kind im Sonnenuntergang

Selbstfürsorge! – Gerne, aber woher nimmst du die Zeit?

Sanduhr auf Tisch

Wenn ich mit Mamas über das Thema Selbstfürsorge spreche, dann beginnt ihr Gesicht meistens zu strahlen. Und kurz darauf fallen die Mundwinkel herunter, der Blick wird leer und folgende Frage wird mir gestellt: „Selbstfürsorge wünsche ich mir wirklich. Aber wie soll ich das in meinem voll gepackten Tag unterbringen?“

Genau deshalb bin ich auf die Idee der MamaMomente gekommen. Es sind kleine Schritte auf dem Weg zum Ziel.
Ich biete dir also ganz kleine Impulse, die oft gar keine Extrazeit brauchen. Sie lassen sich gut in deinen Tagesablauf integrieren. Wir unterschätzen oft gewaltig, was wir mit kleinen Schritten erreichen können. Hab Geduld mit dir selbst. Bleib dran!

Wenn du jeden Tag einen Tipp umsetzt, dann hast du im Laufe dieses Jahres 360 Tipps befolgt. Wenn du nur 10 % regelmäßig in deinen Tagesablauf einbaust, dann hast du immerhin noch 36 Dinge, die du regelmäßig machst. Was meinst du, was du da im Laufe eines Jahres erreichen kannst.

Mein Impuls heute: Was könntest du heute für dich tun, ohne Extrazeit einzuplanen?
Schreib mir doch deine Antwort in die Kommentare.

Bleib gelassen

 

 

 

 

 

 

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Mutter mit Kind im Sonnenuntergang

Die Kunst der Einfachheit

Wie sehr gelingt es dir die Dinge einfach zu halten? Ich meine jetzt so wirklich einfach.

Wir Menschen haben den inneren Drang Dinge zu verbessern oder zu verschönern. Das treibt uns vorwärts.
Manchmal tust du aber gut daran, Dinge einfach zu übernehmen. Du brauchst das Rad nicht neu erfinden. Es existiert bereits.

Ich habe mit Absicht einen einfachen Stuhl als Bild für diesen Artikel genommen. Natürlich könntest du, aufbauend auf der Grundidee, ein neues Design entwickeln.
Der Zweck des Stuhles ist aber immer noch derselbe. Du kannst darauf sitzen.

Wenn du viel zu tun hast und es in deinem Leben gerade rund geht, dann besinne dich auf das Einfache und Bewährte.
Verbesserungen kannst du dann vornehmen, wenn du Zeit übrig hast. Aber mal ehrlich: Wann passiert das als Mutter schon?

Das ist auch der Grund, warum viele der Tipps, die dich in den nächsten Wochen und Monaten erwarten nicht wirklich neu sind.
Ich möchte dich lediglich daran erinnern. Ich will dich ermuntern, sie auszuprobieren. Vielleicht hast du einige schon in deinen Alltag integriert. Andere sind dir sicher bekannt und du wolltest sie schon lange einmal umsetzen. Nütz die Gelegenheit und versuche sie.

Für heute gilt der Rat: Halte die Dinge einfach!

Bleib gelassen

 

 

 

 

 

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Ilse Maria Lechner, persönlich

Es schwirrt ein Blogstöckchen durch die Luft. – Wieder einmal! Schon vor Jahren (2013) habe ich 20 Dinge über mich veröffentlich.
Durch Karin von TilaDigital bin ich auf die Idee gekommen, diesen Beitrag zu überarbeiten und zu erweitern (2019). Es wird sich also Bekanntes mit Dingen mischen, die du noch nicht über mich weißt.

Warum ich das tue?
Ich sage den Eltern immer wieder, dass Beziehung vor Erziehung kommt. Nur wenn wir in Beziehung sind, dann werden die Kinder uns zuhören, über unsere Meinung nachdenken und unsere Werte annehmen.
Mit meinen Leserinnen – also mit dir – möchte ich auch in Beziehung treten. Und Beziehung entsteht nun einmal dadurch, dass man Dinge übereinander weiß. (Dazu trage ich mit diesem Artikel bei.) Aber auch dass man gemeinsame Erlebnisse schafft. In meinem Blog bin ich dabei auf dich angewiesen. Denn du liest den Blog und kommentierst vielleicht, wenn du dich berührt fühlst. Weiterlesen

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