Mutter mit Kind im Sonnenuntergang

Kitsch? Echte jetzt?

Ja Kitsch tut der Seele gut. Manchmal ist er Seelenfutter.

Weil Erinnerungen damit verbunden sind, oder weil er hilft aus dem Alltag zu flüchten.

Meine Oma hatte ein paar Glasfiguren aus Murano. Mit denen habe ich als Kind schon immer gerne gespielt. Für meine Oma waren sie ein Heiligtum. Nach ihrem Tod standen sie noch lange in meinem Zimmer und obwohl sie mir als Jugednlich eigentlich schon lange nicht mehr gefallen haben, brachte ich es dennoch nicht übers Herz sie zu entsorgen. Sie waren eine Verbidung zu meiner Oma. Heute sind sie längst weg. Ich weiß gar nicht, ob sie einer meiner Säuberungsaktionen zum Opfer gefallen sind, oder ob sie meine Kids beim Spielen kaputt gemacht haben. Aber als wir vor einigen Jahren in Murano waren, habe ich meinen Kindern jede einzelne dieser Figuren zeigen können. Sie sind fest in mein Gedächtnis eingebrannt und ich denke dabei immer noch an meine Oma.

An welchen kitschigen Stücken hängt ein Herz?

 

Bleib gelassen

 

 

 

 

 

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Mutter mit Kind im Sonnenuntergang

Romatik tut der Seele gut

Auch wenn man es mir im Alltag nicht anmerkt: Ich habe Phasen, wo ich wirklich romantisch werde.

Nicht unbedingt dem Klisché entsprechend mit tausenden Kerzen und Rosenblättern.
Bei mir sind es eher die kleinen Gesten und die Naturschauspiele.
Ich liebe es, wenn ich bei einer schönen Wolkenstimmung meinen Mann darauf aufmerksam machen kann.
Ich liebe es sein Hand zu drücken, wenn mich in einem Film eine Stelle emotional aufwühlt.
Ich liebe diese kleinen, fast unsichtbaren Gesten, die für andere kaum wahrnehmbar sind: ein kurzer Blick, ein Streifen der Hand, ein kurzer Händedruck.

Wie fütterst du dein Romatnikbedürfnis?

Bleib gelassen

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mutter mit Kind im Sonnenuntergang

Vergiss nicht auf deinen Partner

Dieser Artikel kommt ganz absichtlich nach dem Valentinstag. Denn am Valentinstrag werden wir ohnehin durch die Werbung und die Medien an den Partner oder die Partnerin erinnert.

Aber es so wichtig, dass ihr euch auch unter dem Jahr immer wieder Auszeiten und Paareiten gönnt. Sie erhalten die Beziehung lebendig und geben euch die Chance auch mal abseits von Elterndingen miteinander zu reden. Im Alltag kommen diese Paarthemen meistens zu kurz. Er ist geprägt von Familienorganisation und Haushalt.

Gönnt euch also eine Auszeit als Paar. Immer wieder.
In welchem Rhythmus ihr das organiseiren könnt und wie lange das ist, hängt ganz von euch und den Lebensumständen ab.

Aber jede Minute zählt. Jeder Spaziergang ohne Kinder, jedes Glas Wein im Sommer auf dem Balkon oder auf der Terrasse, jeder Abend zu zweit.

Auch hier zählen die kleinen Dinge und die Regelmäßigkeit viel mehr als einmalige große Events. Sie helfen die Beziehung lebendig zu halten. Sie schaffen Erinnerungen, die euch durch schwere Zeiten tragen werden.

Dranbleiben ist die Devise!

Bleib gelassen!

 

 

 

 

 

 

 

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Mutter mit Kind im Sonnenuntergang

Heute habe ich dir eine Körperwahrnehmungsübung mitgebracht

Um diese Übung auszuführen brauchst du ein wenig Ruhe. Sie wird dir allerdings helfen, die Verspannungen in deinem Körper aufzuspüren und auch zu lösen.

Setz dich oder leg dich gemütlich hin und dann nimm ein paar tiefe Atemzüge.
Du kannst die Augen schließen, wenn du magst.

Jetzt gehst du gedanklich deinen Körper durch.
Fang bei deinen Zehenspitzen an. Wie fühlen sie sich an?
Spüre nun deine Mittelfußknochen, dein Fußgewölbe, deinen Rist und deine Knöchel. Wenn irgendwo eine Verspannung sitzt, dann nimm sie wahr und atme ein paar Mal tief in die Verspannung hinein. Beobachte, wie sie sich zu lösen beginnt. Mach weiter, bis du Erleichterung verspürst.
Geh mit deiner Aufmerksamkeit weiter über dein Schien- und Wadenbein, dein Kniegelenk, deinen Oberschenkelknochen. Spüre nach. Wie fühlen sich diese Bereiche an.
Wann immer du Schmerz verspürst oder eine Verspannung wahrnimmst, atme gezielt zu dieser Stelle.
Widme deinem Oberschenkelknochen besondere Aufmerksamkeit, in ihm gibt es einen Bereich der Immunzellen produziert.
Wandere nun mit deiner Aufmerksamkeit weiter über das Becken, deine Hüften zu deinem Bauchraum. Werde dir deiner Bauchorgane bewusst. Dein Körper ist ein wundervolles, perfekt gestimmtes Instrument. Widme ihm die Beachtung, die er verdient.
Geh nun weiter über deinen Brustraum hin zu deinen Schultern, deinen Schlüsselbeinen und deinem Schultergelenk. Schick auch dorthin ein paar tiefe Atemzübe bevor du mit deiner Aufmerksamkeit zu deiner Wirbelsäule gehst. Sie trägt dich und hält dich aufrecht.
Danach kannst du deine Aufmerksamkeit die Arme hinunter schicken bis zu deinen Fingerspitzen.
Am Schluss kommt dein Hals, der Nacken und der Kopf.
Sei so genau, wie es für dich stimmig ist.

Und jetzt spüre nach. Wie fühlst du dich jetzt?
Genieße diesen Zustand noch etwas und komm dann ganz ruhig wieder in der Gegenwart an.

Du kannst dir diesen Text als Anleitung auf dein Handy sprechen. So fällt es dir leichter, deine Aufmerksamkeit zu lenken.

Bleib gelassen!

 

 

 

 

 

 

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Mutter mit Kind im Sonnenuntergang

Wir alle haben Tätigkeiten, bei denen die Zeit wie im Flug vergeht

Meistens sind es Tätigkeiten, die wir besonders gerne machen und die uns erfüllen.

Wenn du bei einer Tätigkeit die Zeit vergisst, dann bedeutet das, dass du ganz in ihr aufgehst. Sie tut dir gut.
Mihály Csíkszentmihályi bezeichnet dieses Zustand als Flow.

Bei Kindern kommt dieser Zustand noch sehr oft vor. In diesen Zeitspannen leisten sie besonders viel für ihre Entwicklung. Sie gehen ganz in einer Tätigkeit auf, sind erfüllt davon und in voller Konzentration. Maria Montessori nennt diesen Zustand Polarisation der Aufmerksamkeit. Sie beschreibt ein Mädchen, das ganz vertieft in seiner Arbeit mit den Steckzylindern war und gar nicht bemerkte, dass sie mitsamt Sessel und Tisch auf einen anderen Platz im Raum transportiert wurde.

Wann bist du im Flow? Welche Tätigkeit schnekt dir dieses beglückende Gefühl?

Wenn du dieses Gefühl empfindest, dann wird Arbeit nicht als Arbeit wahrgenommen. Auch wenn du stundenlang mit dieser Tätigkeit verbracht hast, gehst du gestärkt daraus hervor. Du fühlst dich nicht müde und erschöpft.

Bleib gelassen!

 

 

 

 

 

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