Es darf leicht gehen

Es gibt Projekte, da scheint vom Anfang an alles zu fließen. Du triffst die richtigen Menschen zum passenden Zeipunkt, du erhältst genau dann Unterstützung, wenn du sie brauchst.

Und dann gibt es da diese anderen: Die Idee ist gut. Dennoch scheint es von Anfang an zu haken. Alles stockt, nichts bewegt sich rund.
Wenn das passiert, hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du plagst dich mit diesem Projekt, oder du setzt es vorerst auf die Warteliste. Vielleicht ist die Zeit einfach noch nicht reif.
Möglicherweise brauchst du noch Fachwissen, das du dir erst aneignen musst.

Theater des Lebens

Manchmal läuft es nicht so, wie erwartet …

Schon im Jahr 2013 fassten Dr. Thomas Schröck und ich den Entschluss, gemeinsam eine Meditations- und Trance-CD zu produzieren. Das passende Studio war überraschend schnell gefunden, aber dann hakte es. Wir fanden einfach nicht die Zeit, uns wirklich mit diesem Thema auseinander zu setzen. Die Geschichten passten nicht zusammen. Sie entsprachen nicht unseren Vorstellungen. Also legten wir das Projekt – vorerst – auf Eis. Denn wir sind überzeugt: Es darf leicht gehen!

… aber wenn du dich auf das Theater des Lebens einlässt …

Und dann, im Mai 2014, ging alles auf einmal ganz leicht. Ich hatte während eines Seminars die Idee zu einem Einstieg und auf diesem Einstieg bauten wir die ganze Reise auf. Schon bei den ersten Entwürfen war klar: Es passt!
Es ging alles so reibungslos, dass Thomas sich spontan entschloss auch gleich eine Solo-CD zu produzieren.

Das Tonstudio teilte uns mit, dass wir für eine Stunde gesprochenen Text mit ca. 3 Stunden Aufnahmezeit rechnen müssten. Wir stellten uns also auf einen langen Tag ein.
Zur Überraschung aller waren wir mit den Aufnahmen der CDs viel schneller fertig als geplant. Wir konnten es alle kaum glauben. Die Arbeit lief konzentriert ab und es hat uns riesigen Spaß gemacht. Wir könnten uns kein besseres Studio wünschen als das von Otto Trapp. Es ist klein und sehr persönlich geführt und Otto verstand sofort, worauf es uns ankam.

… dann kann etwas ganz Wunderbares daraus werden

Die Zusammenarbeit mit unserer bewährten Grafikerin Susanne Keuschnig lief gewohnt reibungslos und schnell.
Einzig die Musik, mit der wir unsere CDs untermalen wollten, forderte etwas mehr Aufmerksamkeit.

Im September war die CD produziert, geliefert und es fand ein rauschendes Fest statt.

Was war geschehen?

Jetzt fragst du dich sicher, was sich verändert hatte, dass es plötzlich so leicht ging.
Es ist ganz einfach: Thomas und ich hatten für uns eine neue Arbeitsweise entdeckt. Bisher hatten wir unsere Trancegeschichten immer aufgeschrieben. Ich hatte im Mai mit meiner Interviewserie gestartet und daher ziemlich viel mit Audacity gearbeitet. Aus einem Impuls heraus habe ich einfach eine Geschichte aufgenommen. Ich hab mich hingesetzt und sie einfach erzählt, so, wie ich es bei einem Klienten auch tun würde. Und siehe da, diese Geschichte gefiel uns und sofort flossen neue Ideen.
Auch Thomas hat diese Methode ausprobiert und für sich übernommen. Es ist für uns viel leichter, so zu arbeiten.

Was du daraus lernen kannst?

  1. Manche Projekte brauchen den richtigen Partner
  2. Wenn die Zeit reif ist, fließt es
  3. Bist du von einem Projekt überzeugt, dann kommt auch die Zeit, um es umzusetzen
  4. Oft braucht es neue Mittel und Möglichkeiten, um ein gutes Projekt zu verwirklichen
  5. Ein wenig Verspieltheit hat noch keinem Projekt geschadet

Hast du auch Projekte, die noch immer auf die Umsetzung warten?
Wenn ja, dann beschreibe sie doch einfach in der Kommentarfuntion. Vielleicht findest du genau dadurch den Input, der nötig ist, um dieses Projekt ins Laufen zu bringen.

8 Kommentare
  1. Manuela Seubert sagte:

    Liebe Ilse,

    wie schön, dass deine wunderbare Interviewreihe nicht nur vielen Frauen, sondern auch dir bei deiner Weiterentwicklung einen Impuls gegeben hat.

    Deine Aussage „Manche Projekte brauchen den richtigen Partner“ kann ich bestätigen: ich habe für eine PR-Idee eine wunderbare Partnerin gefunden. Obwohl wir uns schon länger kannten, musste der Entschluss für die gemeinsame Produktentwicklung erst reifen bis es zur erstaunten Erkenntnis kam „Sag-mal-warum-entwickeln-wir-zwei-das-nicht-gemeinsam“? :-)

    Herzliche Grüße aus Limburg
    Manuela

    Antworten
    • Ilse Maria Lechner sagte:

      Ja nicht wahr liebe Manuela ;-)

      Bezüglich deiner Partnerin kann ich nur bestätigen … manchmal liegt das Gute so nah.
      Es freut mich, wenn es für dich gut läuft. Viel Glück und Erfolg bei der Entwicklung des neuen Produktes.

      Liebe Grüße,
      Ilse

      Antworten
  2. Monika Gründel sagte:

    Liebe Ilse, schön, dass du dieses Thema aufgreifst.
    Auch ich bin überzeugt, erst wenn es leicht geht, ist es stimmig und dann ist auch die Zeit da.
    Ich hab im letzten Jahr soviele Ideen ans Licht gebracht. Und mit vielen davon gings mir so, dass es eben noch nicht leicht ging. Z.B. Die Wertschätzungskampagne. Aber ich hab sie jetzt alle hervorgeholt, meine Visionen, das Licht – den Spot – gut eingestellt :) und jetzt dürfen sie wachsen. Und wenn der Zeitpunkt da ist, sie weiter voranzubringen, dann werde ich das erkennen, durch Menschen, die auf mich zukommen, durch Möglichkeiten, die sich auftun, durch neue Verbindungsideen, damit das leichter geht.
    Für euer Projekt wünsch ich euch weiterhin alle Leichtigkeit der Welt… in Hülle und Fülle! ;)

    Alles Liebe!
    Mohni

    Antworten
    • Ilse Maria Lechner sagte:

      Liebe Mohni,
      du hast so recht: manche Projekte brauchen Zeit, um zu wachsen … und wenn sie dann das Licht der Welt erblicken, dann scheint es für alle Unbeteiligten so, als wäre alles ganz schnell gegangen. Ich bin mir sicher, dass auch für deine Wertschätzungskampagne noch die richtige Zeit kommt.
      Dein Projekt der inneren Firma verfolge ich übrigens schon längere Zeit und ich liebe diese humoristischen Zeichnungen.
      Alles Liebe,
      Ilse

      Antworten

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  1. […] tolle Zusammenarbeit besteht mit Dr. Thomas Schröck, mit dem ich im 2014 die CD „Theater des Lebens“ herausgebracht habe und mit dem ich immer wieder […]

  2. […] Mehr über die Entstehungsgeschichte des Theater des Lebens, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag von Ilse Lechner. […]

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