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So machst du dir den Familienalltag leichter

Vivien Schulter ist Motivationsexpertin und eine absolute Frohnatur. Sie ist einer der positivsten Menschen, die ich kenne. Und sie verrät dir heute, wie sie sich ihr Leben im Allgemeinen – und den Familienalltag im Speziellen – leicht macht. Sicher kannst auch du davon einiges für dich und deine Familie umsetzen.

Ich mach es mir leicht

Ich darf heute für meine liebe Kollegin Ilse Lechner und Ihr Entfaltungsparadies (m)einen KISSS Artikel schreiben 😊

Du kennst KISSS nicht? Keep it short, smart & simple

Es geht also darum, wie ich mir mein Alltagsleben mit Kind, Mann, Business und SelbstSEIN erleichtere. Vielleicht findest Du ja den einen oder anderen Ansatz für mehr Leichtigkeit in Deinem Leben.

Das sind WIR

Mailo, 3-jähriger Feuerwehrmann, der Zuhause betreut wird.

Papa, hat sich die letzten 1,5 Jahre eine berufliche Auszeit gegönnt und war hauptberuflich Papa. (Ab Juli wieder Vollbeschäftigt)

Ich arbeite als selbstständige KinderMUT, FamilienSTARK und SelbstSEIN Trainerin, dass Off- und Online.

Spike & Charly (unsere tierischen Begleiter)

 

Wir leben ein sehr freies Leben und unser WERT „Freiheit“ ist unser größtes gedankliches Gut.

Ilse hat mir einige Leitfragen an die Hand gegeben, die ich gerne für Dich beantworte.

 

Leichter Familienalltag

In erster Linie erleichtert die Selbstbestimmung unseren Familienalltag. Jeder von uns dreien lebt seine Bedürfnisse in (meist) harmonischer Gemeinsamkeit. In unserem Fall bedeutet das, dass Mailo, Papa und ich jeder sein Bedürfnis inklusive der dazugehörigen Emotionen kommunizieren darf.

Mailo entscheidet selbstständig wann er schlafen oder aufstehen will, er ißt was er ißt und spielt was Ihm Spaß macht!

Ich arbeite viel von Zuhause (auch neben meinem Sohn) und wenn es Auswärtstermine gibt, helfen Oma und Opa oder Mailo begleitet mich!

Schon mit der Schwangerschaft war für mich KLAR, dass ich zukünftig SELBSTBESTIMMEN möchte, wann ich arbeiten gehe. Die dadurch freie Zeiteinteilung und die KLARE Entscheidung für unseren Weg erleichtert zusätzlich unser Familienleben.

Rationalität im Familienbusiness

Um durchdacht, effektiv und schnell zu arbeiten muss ich im Flow sein! Egal ob es um den Hausputz, die Essenszubereitung, mein Business oder die Organisation der Spielausflüge ist.

Wenn ich in meiner inneren Balance bin, dann „flutscht“ auch unser Familienbusiness 😉

Ich sammle positive Gedanken auf Vorrat

Im beruflichen Bereich habe und arbeite ich höchstens mit Ideen auf Vorrat. Jedes Mal, wenn ich vorarbeiten möchte, entsteht bei mir ein größerer Druck als wenn ich impulsartig arbeite.

Egal, ob es um meine Newsletter, Blogartikel, Online Produkte oder Seminare geht – ich habe mir angewöhnt, mir und meinen intuitiven Fähigkeiten zu vertrauen.

Das, was ich wirklich auf Vorrat sammle – sind positive Gedanken, Gefühle und Motivation. Das hört sich vielleicht jetzt komisch an, aber ich glaube das das unheimlich WICHTIG ist, um gerade bei den „schwereren“ Phasen dranzubleiben!

Egal ob Du traurig, wütend, ängstlich oder gestresst bist, Deine Gedanken kannst DU steuern!

Ich möchte Dir hier meine 3 effektivsten Wege zeigen, wie ich positive Gedanken sammle…

# Tipp 1 – Post its quer durchs Haus

Ich poste nicht nur auf Facebook, sondern quer durchs ganze Haus 😉 Post its mit positiven Gedanken zu mir. Sie erinnern mich an meine Träume, Ziele, Fähigkeiten und vieles mehr…

# Tipp 2 – Bewusstsein

Sei Bewusst und erinnere Dich an Situationen, in denen Du dich wohl gefühlt hast! Wann hast Du das letzte Mal gelacht? Wann warst Du so richtig aufgeregt? Wann hast Du die Liebe gespürt?

Hol Dir das Gefühl mindestens einmal am Tag hervor. Am besten machst Du das gleich morgens (zB. Beim Zähneputzen), dann startest Du mit einem positiven Gefühl in den Tag.

# Tipp 3 – Gute Laune Musik

Ich bin ja total der Musikfan. Musik kann ihn mir ganz intensive Gefühle erzeugen. Deshalb bin ich zum Beispiel immer wieder auf der Suche nach Guter Laune Musik. Ich frage Freunde und Bekannte, schau auf Youtube oder hole meine alten Kassetten von früher hervor. Morgens wenn wir aufstehen, geht’s relativ schnell in die Küche zum CD Player und wir tanzen unseren Guten Morgen Tanz 😊

Diesen Tipp wende ich auch an, wenn ich miesepetrig gelaunt bin (ja, das kommt auch bei mir mal vor). Ich bin dann das kleine trotzige Mädchen und sag mir selbst, dass ich jetzt sicher nicht „grantig“ bleibe! Mach den Player an und tanze los! Mailo ist jedes Mal mein begeisterter Tanzpartner ❤

Ich bin beim Sammeln von positiven Gedanken immer sehr einfallsreich und intuitiv, aber diese drei Tipps kommt auch bei meinen Kundinnen sehr gut an!

Mamahilfe

Ilse fragt in Ihrem KISSS Leitfaden, in welchen Situationen Mütter zusammenarbeiten sollten, um sich gegenseitig das Leben zu erleichtern? Und wie das gut gelingen kann?

Egal ob es mein Online oder Offline Business ist, ich bin überaus stolz eine Businessmum zu sein. Businessmum´s sind schon fast eine eingeschworene Clique. Alle haben ein ähnliches Ziel und ich erlebe die letzten Monate ganz besondere Mütter-Begegnungen.

Ich erlebe gegenseitige Unterstützung und Motivation. Sozusagen „Hilfe mit Rat und Tat“. Und so gelingt es meiner Meinung auch nach.

Ich bin zum Beispiel auf Facebook in vielen Mütter Gruppen, aber der Spirit in den unterschiedlichen Business-Mütter-Gruppen finde ich gleichermaßen herzlich und motiviert. Ganz im Gegensatz zu den reinen Eltern oder Mama Gruppen. Hier erlebe ich leider viel zu oft, gegenseitige Bewertungen und oft ein Ton den ich mehr als unangebracht finde. Das finde ich sehr schade und glaube das es das komplette Gegenteil von „erleichtern“ ist.

Wir Mamas (eigentlich die gesamte Menschheit) brauchen Zusammenhalt!
Haben wir den nicht ähnliche Ziele?

Eine gute Zusammenarbeit kann uns nur dann erleichtern, wenn wir MITEINANDER anstatt gegeneinander sind. Im privaten wie im beruflichen Sinn. ❤

Perfektionismus

Ich habe keine Spinnweben in meinem Haus –
das sind Öko Traumfänger

So in etwa, halte ich das bei uns Zuhause 😉 Putzen steht nicht auf meiner Prioritäten Liste. Ich habe es gerne sauber, aber das mache ich genauso intuitiv wie den Rest meines Lebens.

Wir genießen lieber das Leben und putzen nur „nebenbei“.

Organisation

Meine Organisation ist vielleicht abenteuerlich, aber immer mit Herz & Hirn

Ilse fragt auch noch, wie ich Geburtstagsgeschenke und Mitbringsel für Freunde organisiere.

Ehrlich gesagt, organisiere ich das nur selten. Ich fühle und schenke spontan. Mal etwas gekauftes, aber auch DIY Geschenke. Ich stöbere immer wieder auf DIY Blogs und auf Pinterest um meinen Liebsten eine Freude zu bereiten.

ICH bin ICH

Wie Du ja jetzt herauslesen konntest, bin ich eine sehr abenteuerlustige Businessmama. Mein ganz persönlicher KISSS Impuls für Dich ist daher:

Nimm es locker, mach Dir nicht zu viele Gedanken über äußerliche Gedanken oder Handlungen und bringe Verständnis und Motivation anderen gegenüber auf!

 

Ich möchte auch noch unbedingt das wunderbare Zitat von der englischen Schriftstellerin und Frauenrechtlerin, Mary McCarthy hierlassen –

„Wir sind die Heldinnen unserer eigenen Geschichte“

 

Ganz egal, ob Du meine KISSS Impulse umsetzten kannst oder nicht – frage Dich – Wie WICHTIG ist das für mein momentanes Weiterkommen?

 

Ich wünsche Dir auf alle Fälle ganz viele eigene KISSS Momente 😊

Außerdem möchte ich mich bei Dir liebe Ilse bedanken, dass ich bei Deiner KISSS Serie mitmachen durfte und ich freue mich schon auf ganz viele andere KISSS Impulse.

 

Ganz liebe Grüße, Vivien

 

 

Vivien Schulter, 38 Jahre jung, Mama eines 3jährigen Wunderwunschkindes und glückliche Ehefrau lebt in der sonnenverwöhnten Steiermark/Österreich. Mit dem vorerst lange unerfüllten Kinderwunsch, begann 2008 Ihr ACHTSAMER und BEWUSSTER Weg zum SelbstSEIN.
Heute unterstützt Sie Frauen deren SelbstSEIN Weg zu finden und außerdem trainiert Sie Kinder und Jugendliche mit mentalen Methoden zu mehr MUT, SelbstVERTRAUEN und SelbstWERT.
Du findest Sie entweder auf Ihrer FB Fanpage Inspiration & Motivation by Vivien
oder auf Ihrer Website www.vivienschulter.com
Mit Ihrer Kollegin, Marion Feuchter hat sie die gemeinsame Gruppe Ma Vi SelbstSEIN – Jetzt LEBE ICH! auf Facebook, wohin sie Dich gerne einlädt und Dir täglich eine #lebensfrage stellt.

 

 

 

 

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3 Dinge, die dir beim Kochen und Einkaufen Zeit und Nerven sparen

 

Diesmal gibt uns Sophie Mikosch Tipps, wie das Kochen und Einkaufen leicht und flockig von der Hand geht. Sophie unterstützt Mütter und Familien achtsam, bedürfnisorientiert und umweltbewusst zu leben.

3 Dinge, die dir beim Kochen und Einkaufen Zeit und Nerven sparen

Seit einem guten Jahr lebe ich mit meinem Mann und meinen zwei Kleinkindern in einem kleinen Ort im Odenwald. Die meisten Leute, die hier herziehen, brauchen ein zweites Auto. Wir haben aus ökologischen Gründen nicht einmal eins.

„Und wie macht ihr das dann mit dem Einkaufen?“, wurde ich immer wieder gefragt.

In diesem Artikel möchte ich dir davon berichten, wie es uns gelingt, den Wocheneinkauf ohne Stress und Taschen schleppen entspannt zu erledigen und wie auch du durch gute Planung und Online-Shopping Zeit und Nerven sparen kannst.

1. Ein Kochplan

Vor allem wenn du keinen Supermarkt direkt nebenan hast, ist es sinnvoll, dir schon im Vorhinein zu überlegen, was du während der Woche kochen willst. Aber auch sonst spart ein Kochplan nicht nur Zeit, sondern auch bares Geld. Wenn du nur die Lebensmittel einkaufst, die du für die geplanten Speisen brauchst, werden auch weniger Vorräte im Kühlschrank schlecht. Außerdem kannst du, gerade im Alltag mit Kleinkindern, aufwendigere Gerichte besser in deinen Zeitplan integrieren. Wenn du schon morgens weißt, was du mittags kochen wirst, kannst du kleine Schritte (wie z.B. einen Teig vorbereiten, der noch ruhen muss) kurz zwischenrein schieben, wenn es gerade passt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Kochplan zu erstellen. Natürlich kannst du einfach für eine Woche im Voraus planen und sieben Gerichte aufschreiben, die dir spontan einfallen. Es könnte aber sein, dass dir der Plan dann nicht abwechslungsreich genug wird. Was mir gut gefällt, ist eine Art Basis-Kochplan, auf dem für jeden Tag eine Basis-Kategorie (oder Zutat) festgelegt ist. So können das z.B. montags Nudeln sein, dienstags Kartoffeln, mittwochs Getreide, donnerstags Suppen und Eintöpfe, Freitags Ofengerichte… Bei der Wochenplanung überlegst du dir dann für jeden Tag ein Gericht aus der entsprechenden Kategorie. Dienstags könnten das dann Bratkartoffeln sein, oder Pellkartoffeln oder Kartoffelgratin… natürlich mit dazu passenden wechselnden Beilagen. So hast du eine Ideen-Grundlage und weißt sicher, dass es nicht 7x Nudeln geben wird, aber trotzdem bist du flexibel und es bleibt abwechslungsreich. Ob du die geplanten 7 Gerichte dann an den festgelegten Tagen oder in anderer Reihenfolge kochst, kannst du dann immer noch spontan entscheiden. Hauptsache alle Gerichte stehen fest und du kannst die Lebensmittel dafür einkaufen.

2. Eine Obst- und Gemüsekiste

Eine ganz wunderbare Sache, nicht nur für Leute, die auf dem Land wohnen, finde ich eine Obst- und Gemüsekiste! Einmal wöchentlich erhältst du mit so einem Abonnement frisches Obst und/oder Gemüse direkt vor die Haustür. Auf Wunsch nur bio oder auch nur regional und saisonal.

Du kannst dich entweder überraschen lassen, was kommt (das beeinflusst dann natürlich den Kochplan!) oder dir deine eigene Abokiste zusammenstellen, je nachdem wie das das Unternehmen in deiner Region anbietet.

Hier findest du eine große Datenbank für die regionale Suche nach Gemüse-Abokisten-Anbietern: www.gemuesekiste.de

Bei den meisten Anbietern hast du die Möglichkeit online vorab nachzuschauen, welche Lebensmittel in der folgenden Woche geliefert werden. So kannst du dann flexibel je nach Geschmack zu- oder abbestellen. Wenn du mal im Urlaub bist, pausierst du das Abo einfach. Viele Unternehmen runden ihr Angebot auch noch durch weitere Lebensmittel wie Brot, Käse… ab.

3. Lebensmittel Online shoppen

Neben Obst und Gemüse ist es heutzutage möglich, auch so gut wie jedes andere Lebensmittel online zu bestellen. Die meisten Leute wissen das, haben es aber noch nie selbst ausprobiert. Dabei ist Wocheneinkauf-Online-Shopping längst nicht nur etwas für alte Menschen oder Familien ohne Auto.

Letztes Jahr zur Vorweihnachtszeit ist es mir ganz besonders bewusst geworden, wie toll und entspannt ein Wocheneinkauf im Internet sein kann:

  • Kein Gedränge in den Läden (kein Einkaufsstress mit und für die Kinder!)
  • Kein Gedränge im Bus bzw. keine Probleme bei der Parkplatzsuche
  •             → Dadurch spare ich enorm viel Zeit!
  • Keine leeren Regale
  • Beim Online-Shopping bin ich zeitflexibel, das kann ich auch machen, wenn die Kinder schlafen
  • Ich muss nichts schleppen
  • Ich muss bei Mistwetter nicht das Haus verlassen
  • Keine Angebote, die mich vor der Kasse noch zum Kauf verleiten
  •             → Ich spare Geld!

 

Manche Online-Shops bieten auch eine Merkzettel Option, so kann ich regelmäßig benötigte Lebensmittel speichern und den Einkauf so innerhalb von wenigen Minuten erledigen.

Für mich fühlt es sich manchmal an wie purer Luxus, dass ich einfach nur an die Haustür gehen muss, wenn der Postbote klingelt und den Wocheneinkauf bringt. 🙂

Kritische Leserinnen könnten jetzt anmerken, dass Online-Shopping die kleinen Läden vor Ort zerstört. Und dass durch die Paket-Verpackung viel Müll entsteht.

Beides ist natürlich richtig.

Die Frage ist nur: Gehst du noch im kleinen Laden vor Ort einkaufen? (Dann kannst du das natürlich gerne weiterhin tun!) Oder ist es doch eine große Supermarktkette, bei der die Ware dann statt per Lastwagen in den Laden per DHL direkt zu dir geschickt wird? Und was ist mit den Abgasen, die du verursachen würdest, wenn du persönlich in die Stadt fahren würdest?

Es gilt immer viele Seiten abzuwägen, wenn es darum geht zu entscheiden, ob etwas sinnvoll ist oder nicht.

Wir kaufen fast ausschließlich Bio-Lebensmittel und dafür müsste ich von unserem Ort aus mit zwei Kleinkindern ca. 40 Minuten mit dem Bus fahren. Ein klassischer Wocheneinkauf wäre daher für mich mit viel Zeit und Nerven (und natürlich Schlepperei) verbunden. Daher habe ich mich für‘s Online-Shopping entschieden und erleichtere mir dadurch den Alltag.

Wenn auch du dich dafür interessierst, wo man online Bio-Lebensmittel bestellen kann, findest du in diesem Blogbeitrag auf meiner Seite 11 Online-Shops, die dir BIO-Lebensmittel nach Hause bringen.

 

Ich hoffe meine Tipps haben dazu beigetragen, dass auch du dem Thema Kochen und Einkaufen zukünftig entspannter begegnen kannst und vielleicht hast du ja Lust bekommen, den nächsten Wocheneinkauf mal online zu erledigen.
Herzliche Grüße und alles Gute,

deine Sophie

 

Sophie Mikosch ist Mutter von zwei Kindern. Ihre Herzensthemen sind Umweltbewusstsein und Achtsamkeit, sowie alternative Wege rund um Schwangerschaft, Geburt, Baby- und Kleinkindzeit. Auf Mütterimpulse unterstützt sie Öko-Mamas auf ihrem Weg abseits der Norm und organisiert gemeinsame Aktivitäten mit anderen Öko-Familien.

 

 

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Massagespiele

Massagespiele

Kinder lieben es gestreichelt und berührt zu werden. Manchmal tun sie sich aber schwer, Berührungen zuzulassen. Massagespiele sind eine gute Möglichkeit sanft Kontakt aufzunehmen.

Wenn das Kind nicht berührt werden will, kann sich der mitspielende Erwachsene massieren lassen. Damit hat das Kind im ersten Schritt aktiv in der Hand, wie weit es gehen möchte. Mit zunehmendem Vertrauen wird es sich dann auch auf die Berührung einlassen. Weiterlesen

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Gestalte den Familienalltag freudig und leicht

Sabine Machowski verrät heute wie sie KISSS für Mütter lebt. Sie unterstützt Mütter dabei achtsam den eigenen Bedürfnissen gegenüber zu sein und gelassener und entspannter zu werden.

Gemeinsam den Familienalltag leichter und freudiger gestalten

Vielleicht ging es Dir ähnlich wie mir, dass Du auf einmal mit dem Mutterwerden ein paar Dinge besser verstehen konntest, die Deine Freunde gemacht haben, die schon vorher Eltern geworden waren, was Dich aber damals verwundert oder vielleicht sogar geärgert hat.

Naja, als ich dann selbst Mutter wurde, habe ich einiges an mir neu entdeckt, was eben vorher bei mir in der Rolle der reinen Betrachterin auch einmal zu Irritationen geführt hatte.

Außerdem habe ich als Mutter wie auch in meiner jahrelangen Arbeit mit Klientinnen festgestellt, dass es so viele verschiedene Konzepte von einem glücklichen und leichten und freudigen Familienalltag gibt, dass es hier eben kein allgemeines Richtig und Falsch gibt, sondern jede Familie, jedes Paar in seinem eigenen ganz besonderen Familienleben für sich einen Weg finden muss. Und dieser Weg ändert sich auch immer mal. Außerdem ist es ganz hilfreich, einmal über den Tellerrand hinaus zu schauen, um eigene Rituale und Glaubenssätze zu hinterfragen und mal etwas Neues zuzulassen und auszuprobieren.

Da meine Tochter noch in den Kindergarten geht, habe ich natürlich persönlich als Mutter noch nicht alle Familienphasen persönlich erlebt… 😉

KISSS für Mütter – Ein Plädoyer für mehr Leichtigkeit von Ilse Lechner hat mich sozusagen eingeladen, einmal zu reflektieren, was in meinem eigenen Leben und im Leben meiner Freunde und näheren Bekannte so anders läuft seit dem Mutterwerden bzw. Elternwerden. Und da sind einige Dinge dabei, die bewusst so gewählt werden, um den Alltag und Familien etwas leichter zu gestalten.

Ob das etwas ist, was auch etwas für Dich oder Euch ist, kann ich nicht beurteilen. Aber gerne kannst Du die Ideen und Erfahrungsberichte zusammen ja wie eine Werkzeugkiste betrachten, aus der man das herausnimmt, was man für seine eigene Wohnung und sein konkretes Möbelstück oder sein Vorhaben im Moment benötigt.

Nun aber zu meinen Empfehlungen für Dich als Mutter, um Dir Deinen und Euren Alltag zu erleichtern:

1. Sich gegenseitig abwechseln

Dies ist vor allem bei Babys und kleinen Kindern sehr hilfreich. Während der eine sich mal ausruht, kann der andere etwas mit dem Kind unternehmen und umgekehrt. Also nicht immer alles gemeinsam erledigen, sondern durch das Aufteilen etwas effizienter werden. Doch hier ist es wichtig, immer noch auf genügend Zeit zu zweit oder als Familie zu achten, damit nicht alles parallel und alleine stattfindet.

Doch gerade als Mutter ist es wichtig, dass Du Dir hier überlegst, was Du für Dich brauchst, die Zeit alleine, die Zeit für den Sport, die Zeit für einen entspannten Friseurbesuch, die Zeit für ein Kaffeetrinken mit Deiner Freundin.

Mein Tipp für Dich:

Überlege mal, was im Moment bei Dir im Alltag gemeinsam erledigt wird und vielleicht für Dich oder Deinen Partner eine freie Zeit bedeuten kann, wenn Ihr das aufteilt?
(z.B. der Wochenendeinkauf, das Geschenkebesorgen….)

2. Unterstützung suchen und annehmen

Hier geht es darum, nach externen Ressourcen zu schauen. Versucht mal über den Tellerrand hinauszuschauen. Wen gibt es da, der Euch in ein paar Dingen unterstützen kann? Kann direkt nach der Geburt die Oma etwas für Euch kochen oder können Oma und Opa mit dem Geschwisterkind spazieren oder zum Turnen gehen? Kann das eine Kind bei Oma und Opa sein und Du kannst mit Deinem anderen Kind intensivere Zeit alleine verbringen?

Oder gibt es eine „fremde“, aber vertrauensvolle Unterstützung, wie zum Beispiel einen Welcome-Service für die ersten 3 bis 6 Monate oder eine Studentin, die zum Babysitten kommt?

Hilft es am Ende der Schwangerschaft oder nach der Geburt oder nach dem beruflichen Wiedereinstieg, die Bügelwäsche einer Bügelfrau zu geben, oder regelmäßig alle ein bis zwei Wochen jemanden zum Putzen zu engagieren?

Ist es mühselig, mit zwei kleinen Kindern in Eure Wohnung zu kommen, dann ist vielleicht zeitweise ein Lieferservice für Lebensmittel oder eine Bio-Kiste oder für Getränke sinnvoll.

Oder musst Du manchmal länger arbeiten und wärest froh, wenn jemand Dein Kind aus Kita oder Kindergarten oder Schule mitnimmt? Dann frage mal in Deinem Freundeskreis oder bei netten Familien in Kita oder Kindergarten oder Schule. Vielleicht könnt Ihr Euch hin-und-wieder gegenseitig unterstützen und abwechseln.

Wir haben so manche längeren Weiterbildungen und Urlaubsvorbereitungen gut meistern können.

Gleiches gilt für die Fahrdienste, sobald die Kinder etwas älter werden. So können Eure Kinder an den Hobbies teilnehmen, aber Du musst nicht mehrmals die Woche den Fahrdienst übernehmen.

Hier hat jeder sicherlich eine unterschiedliche Haltung und Vorstellung zu wie auch andere externe Ressourcen. Aber lass hier einmal etwas zu, was vorher vielleicht noch nicht denkbar war.

Mein Tipp für Dich:

Überlege mal, wo Du jemanden fragen könntest, ob er etwas (zeitweise) übernehmen oder Dich unterstützen könnte?
(z.B. Großeltern, Geschwister, gute Freunde, Putzfrau …)

3. Freizeit mit Deinem Kind auch für Dich angenehm gestalten

Gerade letztens habe ich mit den Teilnehmern meiner „Auszeit für Mütter“ darüber gesprochen, dass es zulässig und auch wichtig ist, dass Du als Mutter bei den Aktivitäten mit Deinem Kind und mit anderen auch selbst Freude hast.

So möchtest Du vielleicht nicht regelmäßig Treffen haben mit Müttern, die Dir nicht so liegen, aber die Kinder sich verstehen. Wenn Du gequält hingehst und Dich langweilst oder ärgerst, hat Dein Kind am Ende auch nichts davon.

Hier ist es oftmals sehr hilfreich, sich einzugestehen, was man wirklich möchte und was nicht und auch ein bewusstes NEIN zu sagen. Auch wenn das erst unangenehm ist, ist das eine wichtige Form der Selbstfürsorge.

Außerdem musst Du als Mutter nicht das Kneten lieben oder stundenlang Bilder malen wollen oder Schwimmen gehen. Vermutlich hat jede Mutter etwas, was sie nicht so gerne macht. Und dafür ganz andere Dinge, die ihr und ihrem Kind viel Spaß machen. Dann mache doch das mit Deinem Kind. Wenn Du gerne Kuchen backst und dabei gut Abstand zum Alltagstrubel bekommst und Dein Kind Spaß daran hat, dann macht das doch öfters mal zusammen.

Mein Tipp für Dich:

Schau Deinen Familienkalender an und markiere, welche Aktivitäten und Treffen Dir auch Freude bereiten und was mehr Pflicht ist. Und überlege, wo Du Nein sagen kannst und mit Deinem Kind etwas anderes schönes für Euch beide machen kannst.

(z.B. Freunde treffen, die Euch beiden Freude bereiten, etwas nur zu zweit unternehmen …)

Wenn Du als Mutter ein paar weitere Reflexionsfragen sowie Ideen für einen gelassenen, entspannten und achtsamen Alltag als Mutter haben möchtest, dann schau Dir mein kostenloses eBook an. Hier erfährst Du mehr über mein eBook für Dich!

Ich wünsche Dir einen leichten und freudigen Familienalltag!

 

Herzlichst

Sabine Machowski von BusyMom

Sabine Machowski ist Diplom-Psychologin, Systemischer Coach und Mutter.

Auf ihrer Seite BusyMom unterstützt sie Mütter dabei, gelassener und entspannter zu werden, mehr Achtsamkeit und Selbstfürsorge in ihren Alltag zu integrieren, aktiv Stress zu bewältigen und damit einen Burnout vorzubeugen.

Außerdem hilft sie Müttern durch Personal Coaching dabei, ihre neuen verschiedenen Rollen als Mutter zu reflektieren und zu gestalten. Im Coaching wie in Trainings unterstützt sie darüber hinaus bei der beruflichen Neupositionierung als Mutter nach Elternzeit und Erziehungszeit.

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Hier kommen meine 5 besten KISSS-Tipps

Familienalltag vereinfachen? KISSS – Keep it short, smart and simple? Hier meine 5 Tipps!

Auch ich habe dir im Rahmen der KISSS für Mütter Serie Input versprochen. Ich werde immer wieder einmal einen Artikel zwischen den Beiträgen der anderen Experten einstreuen. Denn ich habe zu dem Thema noch ganz viele Ideen. Heute geht es um 5 einfache, alltagstaugliche Tipps.

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