Effizienz bis zur Selbstaufgabe?

Heute stelle ich dir Petra vor. Petra ist das berühmt-berüchtigte Beispiel, in dem wir uns alle manchmal wieder erkennen.

Sie hat zwei Kinder. Sie liebt es Mutter zu sein. Sie liebt auch ihren Mann, ihr Haus, ihren Beruf.

Schon morgens um 05:00 Uhr steht sie vor den anderen auf.
Um 05:15 wirft eine Maschine Wäsche in die Waschmaschine und geht mit dem Hund spazieren.
Circa um 06:00 Uhr ist sie zurück, putzt das Bad, macht die Betten und räumt im Schlafzimmer auf.
Um 06:20 macht sie Frühstück und weckt die Kinder.
Während die Kinder aufstehen, wirft sie noch schnell eine weitere Maschine Wäsche in die Waschmaschine und hängt die Wäsche auf.
Da alle sportbegeistert sind und sie einen Mann hat, der stets adrett gekleidet sein muss, fällt jede Menge Wäsche an.
Auch Petra hat jede Menge Berufswäsche. Sie ist Masseurin.

Jetzt endlich setzt sie sich mit den Kindern an den Frühstückstisch. Es ist mittlerweile fast 07:00 Uhr. Bis zu diesem Moment hat sie schon fast 2 Stunden gearbeitet.
Wenn die Kinder fertig sind, wird gemeinsam der Tisch abgeräumt und die Geschirrspüle eingeräumt.
Dann setzen sich alle ins Auto und Petra bringt die Kinder in Kindergarten und Schule.
Am Rückweg fährt sie noch einkaufen und dann kommen auch schon die ersten Klienten.

Zwischen all den Dingen bleibt Petra kaum Zeit für sich. Ihr Tagesplan ist streng getaktet.

Frauen wie Petra landen immer wieder bei mir im Coaching.

Im Normalfall klappt das Familienleben ganz gut. Petra ist eine patente Frau, die alles fest im Griff hat.

Aber in letzter Zeit fühlt sich schlapp und ist müde. Sie beobachtet, dass die Kinder dadurch weniger mithelfen als bisher und noch mehr Arbeit für Petra bleibt. Sie hat aber keine Energie mehr sich dagegen aufzulehnen. Noch weniger fühlt sie sich einer Konfrontation gewachsen.

Petra ist eine patente Frau, die alles fest im Griff hat. Aber in letzter Zeit fällt es ihr schwer konsequent zu sein. Klick um zu Tweeten

Daher macht sie sich resignierend selbst an die Arbeit und das hat natürlich auch Vorteile:

  • Schließlich geht alles schneller, wenn sie es selbst macht.
  • Sie braucht nicht nachsehen, ob es schon erledigt ist.
  • Sie muss sich kein Gemaule und Genöle anhören.
  • Es ist nicht notwendig, dass sie kontrolliert, ob alles in Ordnung ist. Sie weiß es.

Das Ganze hat auch Nachteile

Petra ist gefrustet, wird immer unzufriedener und fühlt sich manchmal echt nicht mehr wohl.

Sie weiß, es ist Zeit für eine Pause. Sie hat aber das Gefühl, dass sie unabkömmlich ist. Wer sollte den Laden schupfen, wenn sie mal ausfällt. Es.geht.einfach.nicht. Punkt! Basta!
So zwingt sie sich täglich zum weiter machen und merkt gar nicht, dass sie auf dem besten Weg in einen chronischen Erschöpfungszustand ist. Bei ihren Klienten würde sie längst Alarm schlagen und ihrer besten Freundin hätte sie schon längst eine Zwangspause verordnet!

Die kleinen Anzeichen kann sie nicht sehen.

  • Sie schafft es kaum mehr ihre Lieblingsserie zu sehen, da sie bereits nach 15 Minuten auf der Couch einschläft.
  • Sie ist ungeduldig mit den Kindern und explodiert manchmal wegen Kleinigkeiten.
  • Immer öfter rafft sie ihr langes Haar zu einem Knoten zusammen, weil es einfach praktisch ist und ihr die Zeit für einen Friseurbesuch fehlt.
  • Ein paar schöne ungestörte Stunden mit ihrem Mann hatte sie schon lange nicht mehr. Date-night? – Was ist das?
  • Sie fühlt sich nicht nur müde, sondern auch unattraktiv.

Was Petra bei anderen sieht, aber bei sich selbst nicht: Wenn sie so weiter macht, wird sie viel länger als eine Woche ausfallen. Irgendwann wird ihr Körper nicht mehr mitspielen.

Entweder wird sie sich einmal verletzen, weil sie so müde und unaufmerksam ist, oder sie rutscht in ein Burn-out. Und dann fällt sie richtig lange aus. Dann MUSS ihre Familie ein paar Wochen ohne sie zurechtkommen.

Sie kann dann nicht einmal für eine gute Vorbereitung sorgen.
Auf Knall und Fall wird sie ausfallen!

 

Sie kann dann nicht einmal für eine gute Vorbereitung sorgen. Auf Knall und Fall wird sie ausfallen! Klick um zu Tweeten

Bist du auch ein wenig wie Petra?

Durch viele Gespräche mit Seminar- und Vortragsteilnehmerinnen weiß ich genau über die Sorgen und Nöte von vielbeschäftigten Müttern Bescheid. Ich bin selbst Mutter und Montessori-Pädagogin, Vortragende, Ehefrau … und was man als Frau halt sonst so alles macht.

Meiner Erfahrung nach wünschen sich die meisten Frauen in dieser Situation:

  • mehr Zeit für sich
  • weniger Stress im Alltag
  • keine sinnlosen Diskussionen mit den Kindern
  • Unterstützung durch die anderen Familienmitglieder
  • Wertschätzung

Aber wie sollen sie all das in ihrem dichten Tagesablauf auch noch unterbringen?
Ich selbst fand den Spruch: „Wenn du es eilig hast, gehe langsam!“, immer ziemlich blöd. Bis ich Kinder hatte. Sie haben mir Geduld und Gelassenheit beigebracht.

Als Mutter gilt es sich seine Auszeiten ganz gezielt einzuteilen. Denn schließlich willst du deinen Ausfall in der Familie planen können.

Du denkst jetzt, dass du keine Zeit für eine Auszeit hast? Vielleicht denkst du zu groß! Eine Mama-Auszeit muss nicht gleich ein Wochenende oder gar eine Woche sein.
Auch ein paar Stunden nur für dich können einen Auszeit sein. Du tust dir dabei selbst etwas Gutes!

So eine Mama-Auszeit tut nicht nur dir gut, sondern auch deiner Familie!

Gönne dir doch so eine Mama-Auszeit in Form eines Coaching-Paketes nur für dich.

Gestalte deine Auszeit so, dass deine Familie nicht darunter leidet! – Ich bin für dich da.

Deine Familie ist dir wichtig. Du hast wenig Zeit. Das ist mir bewusst.
Ich kenne aber auch Methoden und Wege, wie du ganz schnell Entspannung finden kannst. Das ist im Moment das Wichtigste, damit du wieder zur Ruhe kommst und durchatmen kannst.
Erst dann wirst du die Ruhe finden, um deinen Alltag zu überdenken und nach neuen Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

Gemeinsam finden wir einen Weg, um deinen Alltag gelassener zu gestalten

Nimm dir kurz Zeit inne zu halten. Spür hinein in deinen Körper, du wirst wahrscheinlich merken, wo sich der Druck bemerkbar macht.
Vielleicht spürst du sogar Verspannungen. Das ist unangenehm! Nimm einmal ein paar ganz bewusste Atemzüge und atme genau zur schmerzenden Stelle. Fühlst du, wie der Schmerz nachlässt?

So und jetzt setz dich kurz hin und gönne dir ein Glas Wasser, eine Tasse Tee oder Kaffee! Genieße diese Zeit ganz bewusst.

Meistens sind es kleine Maßnahmen die eine große Wirkung haben. Die Frauen mit denen ich arbeite sind immer wieder erstaunt, wie schnell Veränderungen im Familienalltag möglich sind.

Dein Gewinn: Zeit für dich und ein Alltag, der einfach läuft! Und keine Diskussionen über volle Mistkübel und leere Klorollen

  • Du erfährst, wie du dich schnell und einfach entspannen kannst.
  • Du bekommst Werkzeuge, um dir selbst Zeit freizuschaufeln.
  • Du lernst deine Kraftquellen kennen.
  • Du lernst Aufgaben ohne schlechtes Gewissen zu delegieren.
  • Du nimmst deine eigenen Bedürfnisse genau so wichtig, wie die der anderen.
  • Du verstehst dein Kind besser und vermeidest so unnütze Konflikte.
  • Du erkennst, wie du dein Kind im Alltag beteiligen kannst. So verbringt ihr gemeinsam Zeit und du bekommst Unterstützung.

Auch deine Familienmitglieder profitieren von dieser Veränderung

  • Sie erkennen wie viel du leistest.
  • Sie werden in deiner Abwesenheit Aufgaben neu verteilen.
  • Sie werden selbständig und unabhängig.
  • Ihr könnt den Alltag gemeinsam genießen.

P.S.: Petra hat ihren Alltag komplett umgekrempelt. Ihr typischer Tagesanfang sieht jetzt so aus.

Petra steht immer noch um 05:00 Uhr auf. Dann setzt sie sich erst einmal in Ruhe hin und trinkt eine Tasse Tee. Danach befüllt sie die Waschmaschine. Den Spaziergang mit dem Hund nützt sie gleich, um ihre Gedanken schweifen zu lassen und ein paar Atemübungen zu machen. Erst jetzt ist ihr aufgefallen, welch schöne Blumen an der täglichen Gassi-Strecke wachsen. Sie genießt diese Zeit am Morgen, wenn noch alles still ist. Diese dreiviertel Stunde gehört nur ihr! – Und dem Hund. Aber der stellt keine weiteren Ansprüche an sie.

Danach macht sie zu Hause das Frühstück für die Kinder und isst gemeinsam mit ihnen. Die Kinder wiederum haben sich bereit erklärt einen Teil der morgendlichen Pflichten zu übernehmen. Ihre große Tochter räumt den Tisch ab und befüllt den Geschirrspüler, währenddessen befüllt sie gemeinsam mit der kleinen Tochter die Waschmaschine erneut und sie hängen die bereits gewaschene Wäsche auf. Jeder macht sein Bett selbst. Auch Petras Mann. Er hat erkannt, dass seine Frau wesentlich ausgeruhter ist, wenn er ein wenig mithilft. Daher hat er es auch übernommen die Kinder in Schule und Kindergarten zu bringen. Das Einkaufen hat Petra auf den Nachmittag verschoben.

Abends hat sie jetzt endlich noch die Energie ab und zu einen schönen Abend mit ihrem Mann einzuschieben. Auch die Organisation dieser Abende haben sich die beiden aufgeteilt. Jedes Monat lässt sich einer der beiden etwas Schönes einfallen und ist gleichzeitig für die Organisation des Babysitters zuständig.

 

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Bleib gelassen!

Deine

 

 

 

 

Quellen:

Bildquellen:
getstencil.com
canva.com

 

 

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