Wie wichtig nimmst du dich selbst?

Sei gut zu dirSei mal ehrlich! Sorgst du gut für dich?
Was löst der Satz: „Sei gut zu dir„“ in dir aus?
Spürst du in dir ein freudiges „Ja“ oder hast du eher das Gefühl, dass dir das nicht zusteht?

Oft sind wir so in den alltäglichen Routinen – Arbeit, Familie, Haushalt etc. – gefangen, dass wir vergessen für uns selbst zu sorgen.

 

 

 

Vielleicht gehörst du ja zu den Menschen, die in ihrer Kindheit mit folgenden Sätzen groß geworden sind:

  • Ohne Fleiß kein Preis.
  • Harte Arbeit führt zum Ziel.
  • Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.
  • Wenn du dich nur tüchtig anstrengst, dann klappt es schon.
  • Strebsamkeit führt zum Erfolg.

Diese Sätze enthalten natürlich ein Körnchen Wahrheit, aber gleichzeitig setzen sie auch unter Druck. Sie führen dazu, dass du glaubst, du hättest etwas falsch gemacht, wenn etwas nicht klappt. Du müsstest dich nur mehr bemühen, dann …

Gleichzeitig vermitteln sie aber auch, dass es wichtiger ist, sich zu bemühen, strebsam zu sein und zu arbeiten, als auf sich selbst zu hören.

Ist das wirklich so?

Wem ist damit gedient, wenn du so lange arbeitest, bis du zusammenbrichtst?
Ich kenne viele Menschen, die genau spüren, dass sie eine Pause brauchen aber vorher „nur noch schnell“ ein paar Dinge erledigen müssen.

Ich muss nur noch schnell … – eine Killerphrase.

Wer sagt, dass du musst? Musst du, oder willst du?

Wenn du diesen Satz umformulierst: „Ich möchte noch schnell …“,  oder: „Es ist mir wichtig, das noch zu erledigen, bevor ich eine Pause mache„, dann bekommt die Aussage gleich eine andere Qualität. Spürst du den Unterschied?

Im ersten Fall bist du unter Druck, von außen getrieben.
Im zweiten Fall bestimmst du selbst, was getan wird und setzt deine Prioritäten.

Genau um diese Prioritäten geht es!

Sei gut zu dir!

Was kannst du tun, um trotz der täglichen Herausforderungen gut für dich zu sorgen?

  1. Mach Pausen
    Plane während des Tages alle 2 – 3 Stunden eine Pause von mindestens 15 Minuten ein. Sei gut zu dir_2
    Mach dann, worauf du Lust hast: Steh auf, geh herum … entferne dich vor allem von dem Arbeitsumfeld, in dem du dich gerade aufhältst.
    Verlasse während deiner Mittagspause den Schreibtisch und geh eventuell spazieren.
  2. Plane deine Arbeitszeiten so gut es geht
    Wir haben nicht alle einen Beruf, wo wir Arbeit und Freizeit komplett trennen können. Trotzdem ist es wichtig, auch mal ganz privat zu sein.
  3. Nimm die Ziele deiner Freizeit genauso wichtig, wie deine beruflichen Ziele
    Ich bin kein Freund von verplanten Terminkalendern. Wenn es für dich passt, dann leg auch für deine Freizeitaktivitäten Termine fest. Wenn nicht, dann lass es. Vergiss aber nicht Freizeit einzuplanen.
  4. Gib dir die Erlaubnis, gut zu dir zu sein und für dich zu sorgen
    Löse dich von der Vorstellung, es wäre selbstsüchtig, wenn du für dich sorgt.
    Wenn du Geben willst, dann musst du etwas zu geben haben. Deshalb ist es wichtig, dass deine Tanks gut gefüllt sind.
  5. Plane Gute-Laune-Aktivitäten
    Nichts motiviert so sehr, wie die Aussicht auf etwas, das uns gut tut. Für mich persönlich ist das ein langer Spaziergang, ein gemütlicher Leseabend oder ein Saunabesuch. Darauf freue ich mich schon Tage vorher.
  6. Schließe den Tag mit einer spirituellen Übung, um abzuschalten und zu deiner Mitte zu finden
    Das kann Bewegung in der Natur sein, ein Erfolgstagebuch, Yoga, eine Meditation … Du findest sicher das richtige für dich.
  7. Sei dankbar!
    Finde jeden Tag zumindest eine Sache, für die du dankbar bist. Wenn es mehrere Dinge sind – umso besser!
  8. Fordere Hilfe ein und nimm angebotene Hilfe offen an
    Du willst geben? Dann sei bereit auch von anderen Menschen zu erhalten. Sie geben genau so gern.

Selbstfürsorge hilft dir, das Leben besser zu bewältigen. Du wirst in allen Lebensbereichen merken, wie gut es tut. Und bald wirst auch du zu anderen sagen: „Sei gut zu dir!

Weiterer Lesestoff im Netz:

Ich bin wichtig

Selbstfürsorge

 

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