Wöchentlich Gelassenheit!

Wöchentlich Gelassenheit! - Keine Vorsätze

Ende des Jahres hatte ich familiär und gesundheitlich eine turbulente Zeit. Früher hätte ich bei dieser Belastung ganz schön am Rad gedreht. Diesmal war es anstrengend und trotzdem anders. Ich konnte gelassen bleiben!

Ich habe meine Prioritäten neu gereiht, nicht unbedingt Notwendiges gestrichen, um Unterstützung ersucht, mit alle nötigen Informationen mit Hilfe meines Netzwerkes zusammengesucht und mir die Zeit genommen, die ich brauchte, um mit allem umzugehen. (Kurz Zusammenfassung: Beide Eltern hatten einen Tropenvirus, mein Vater ein OP an der Wirbelsäule und ich hatte eine Biopsie.) Die gute Nachricht: Alles ist gut ausgegangen!

Ich bin überzeugt, dass vor allem bei mir selbst, meine Gelassenheit dazu beigetragen hat.

Durch dieses Erlebnis hatte ich die Idee im Jahr 2016 eine wöchentliche Blogartikelserie zum Thema Gelassenheit zu machen: Wöchentlich Gelassenheit!
Ich mag Wortspiele und daher bietet sich dieser Titel an.Ich werde jede Woche am Freitag einen Artikel dieser Serie veröffentlichen und du bekommst damit deine wöchtenliche Portion Gelassenheit. Am Freitag deshalb, weil das Wochenende bevorsteht und du so gelassen und ausgeglichen ins Wochenende starten kannst.

Ich möchte mit dieser Serie kleine Impulse auf dem Weg zu deiner inneren und äußeren Gelassenheit setzen. Auch ich war nicht immer ausgeglichen und gelassen. Ich war sogar ein ziemlich verrücktes und nervöses Huhn. Verrückt bin ich heute immer noch ein wenig. Im besten Sinne des Wortes ver-rückt – wie Pippi Langstrumpf :-)

Mittlerweile bekomme ich immer wieder das Feed-back, dass ich eine große Ruhe ausstrahle. Dennoch bin ich eine Meisterin, die übt. Möglicherweise hast du Lust mich auf diesem Weg zu begleiten.

Was bringt dir „Wöchentlich Gelassenheit!“?

  • Du bekommst wöchentlich einen Tipp, den du sofort umsetzen kannst
  • Du nimmst dir die Zeit, neue Gewohnheiten zu etablieren
  • Du bleibst am Ball
  • Du wirst immer wieder erinnert und erhältst neue Impulse

Üben wir uns gemeinsam gelassen zu sein.

Bevor ich dir den ersten Impuls gebe, findest du hier noch ein paar Tipps:

  1. Sei offen und neugierig! Probiere die Impulse und Tipps einfach aus, auch wenn du im ersten Moment vielleicht glaubst: „Das ist nicht mein Ding!“ Wage einen Versuch und entscheide dann. Im schlimmsten Fall, hast du einen Fehlversuch gemacht. Im besten Fall stellst du fest, dass du diesen Impuls magst und du gute Ergebnisse erzielst.
  2. Schaffe dir Routinen! Wenn du etwas Neues in dein Leben integrieren willst, dann fällt dir das leichter, wenn du die neue Angewohnheit mit einer bereits bestehenden verknüpfst. Du könntest dir z. B. vornehmen, dass du immer am Freitag (das ist der Erscheinungstermin des wöchentlichen Artikels) am Abend den Impuls ausprobierst.
  3. Nimm es leicht und sei dir bewusst, dass nicht von einem Tag auf den anderen Gelassenheit gewinnst. Das ist ein Prozess, der auch manchmal mit Rückschlägen verbunden ist. Geh liebevoll mit dir um.
  4. Spaß darf dabei sein! Manche der Impulse scheinen dir vielleicht ungewöhnlich. Das macht nichts. Schmunzle darüber und mach sie trotzdem.
    Du entscheidest, was du mitmachst.

Mein erster Impuls – Keine Vorsätze!

Das habe ich mir für 2016 vorgenommen. Früher habe ich nicht nur Pläne für das neue Jahr gemacht, ich habe mir auch immer gute Vorsätze gefasst. Einige davon habe ich umgesetzt, andere nicht.

Ab heuer fasse ich keine Vorsätze mehr. Das hat mehrere Gründe:

Wenn dir etwas wirklich wichtig ist, mache es gleich

Warum willst du mit einer Veränderung warten, wenn sie dir wirklich wichtig ist? Etwa, weil du dir von einem magischen Datum Unterstützung erwartest?

Ich habe mich im Sommer 2015 wieder in ein Fitness-Center eingeschrieben. Ich liebe es, mein Training mit einer anschließenden Saunaeinheit zu verknüpfen und dazu bietet mir das Fitness-Center die Möglichkeit. Diese Verknüpfung führt auch dazu, dass ich voll motiviert mein anstrengendes Work-out mache.

Am 27.12. habe ich begonnen meine Ernährung komplett umzustellen. Ich verzichte vorerst auf Fleisch und Zucker. Möglicherweise lebe ich irgendwann einmal vegan. Ich mache das nicht zur Ersatzreligion. Ich tue es, weil ich merke, dass mein Körper auf zu viel Zucker mit allerlei Wehwehchen reagiert. Wieso hätte ich auf den 1.1.2016 warten sollen?

Dein Vorteil – Du fokussierst dich

Wenn du dir gute Vorsätze für ein bestimmtes Datum vornimmst, dann machst du meistens zu viele Vorsätze auf einmal und es gelingt dir nicht all die neuen Gewohnheiten auf einmal umzusetzen. Wenn du alles, genau dann verwirklichst, wenn es dir gerade wichtig ist, dann teilt es sich auf. Außerdem kannst du dich gut auf dieses eine Ziel fokussieren.

Vorsätze setzen unter Druck

Mich setzen Vorsätze unter Druck. Ich plane dann nicht nur kleine Schritte, sondern gleich das große Ziel – und das möglichst perfekt. Kennst du das? Ich plane dann also nicht, meine Ernährung kontinuierlich umzustellen. Ich plane dann gleich von einem Tag auf den anderen vegetarisch zu leben. Das gelingt mir natürlich nicht, weil mir die Erfahrung fehlt, mein Rezeptpool noch nicht groß genug ist, ich nicht automatisch weiß, welche Produkte ich einkaufen werde …

Dieser Perfektionismus setzt unter Druck. Viel leichter fällt es mir kontinuierlich kleine Schritte zu unternehmen. Der Weg ist das Ziel! Egal ob es um das Entrümpeln eines Zimmers, die Umgestaltung einer Webseite oder eine neues Angebot geht.

Dein Vorteil bei den kleinen Schritten

Du hast genauso kontinuierlich, wie du deine Schritte setzt, kleine Erfolgserlebnisse. Diese Erfolgserlebnisse machen Mut und helfen dir dran zu bleiben.

Ich habe also ab 27.12. Fleisch und Zucker gestrichen. Mit einer Ausnahme: Jeden Tag darf ich 3 der bereits gebackenen Kekse gleich nach dem Mittagessen essen. Somit schleiche ich den Zucker aus. Und wenn es keine Kekse mehr gibt, dann ist auch diese Zuckerquelle versiegt. (Der Verzicht auf Fleisch fällt mir leicht.)

Wie ist das bei dir? Hast du dir für dieses Jahr Vorsätze gemacht? Oder setzt du deine Ideen gleich um?

Deine Erfahrungen interessieren mich. Teile sie doch in den Kommentaren mit meinen Leserinnen und mit mir.

Und ganz wichtig: Bleib gelassen!

Ilse Maria_Signatur

 

 

 

 

P.S.: Hier findest du auch noch ein gutes Interview zum Thema Gelassenheit.

Teile diesen Beitrag und hilf mit den Familienalltag gelassen zu machen!