Aus-gelassen leben

 

Dein Kind verstehen

Wenn du dein Kind verstehst, dann fällt es dir nicht nur leichter es angemessen in seiner Entwicklung zu unterstützen. Du kannst auch mit deinen Gefühlen in den diversen Erziehungssituationen besser umgehen. Du brauchst also nicht ärgerlich zu werden oder dir selbst die Schuld an einem etwaigen Fehlverhalten deines Kindes geben.

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7 Tipps, um leichter zu lernen, Glaubenssätze überprüfen
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Sorry jetzt reicht es mir echt

Das Thema gehört nicht auf diesen Blog, weil es ein Businessthema ist … und irgendwie auch schon, weil es ganz viel mit Gelassenheit zu tun hat. Mit meiner Gelassenheit! Doch du kannst dadurch auch Learnings für dich und deine Gelassenheit ziehen. Dazu mehr am Schluss dieses Artikels.

Weiterbildung ist Trumpf

Auch im Business und genau darum verfolge ich seit mehreren Jahren auf Facebook Menschen, die es geschafft haben und die gut unterwegs sind.

Einige davon schätze ich sehr. Manche von ihnen kenne ich vom Inspi-Camp persönlich, andere kenne ich nur durch ihre Artikel.

Schneller – weiter – höher

Eines ist mir aufgefallen. Alles dreht sich um schneller, weiter und höher. Es klingt nach: Schau Mal, ich hab es geschafft. Leise schwingt darin natürlich ein „du noch nicht“ mit. Schließlich wollen all diese Menschen ja ihre Leistungen verkaufen. Sie wollen dir zeigen, wie es geht. Weiterlesen

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Aus-gelassen leben

Die 4 Zeichen echter Anerkennung

Anerkennung und Lob werden oft in einen Topf geworfen. Es gibt 4 Zeichen, mit denen du echte Anerkennung identifizieren kannst. Wenn du die beachtest, dann wird dein Gegenüber motiviert, gestärkt und bekommt eine gute Selbstwahrnehmung.

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Regeln aufstellen, ohne sie selbst zu beachten ist sinnlos

Noch heute klingt mir der Satz einer Bekannten im Ohr. Sie war damals Leiterin eines Frauenhauses. Ich war damals Anfang 20.

[ctt template=“11″ link=“qCU8i“ via=“yes“ ]„Wenn die Frauen zu uns kommen, müssen sie als erstes lernen, Grenzen zu respektieren! https://www.entfaltungsparadies.at/regeln-beachten“[/ctt]

Im ersten Moment war ich geschockt. Warum belastet man Frauen in dieser Situation mit solchen Dingen? Meine Frage an sie war: „Aber sind diese Frauen nicht ohnehin vollkommen verschüchtert? Eure Frauen wurden gequält, geschlagen und noch Schlimmeres.“

Die Antwort meiner lieben Bekannten war einfach und brachte mich zum Nachdenken:

„Wer selbst keine Grenzen erfahren hat, ist auch nicht in der Lage, welche einzuhalten. Wurden die eigenen Grenzen verletzt, dann gelten auch andere Grenzen nicht.“

[ctt template=“11″ link=“G80g_“ via=“no“ ]Wurden die eigenen Grenzen permanent verletzt, dann gelten auch andere Grenzen nicht.[/ctt]

In dieser Antwort liegt für mich eine tiefe Weisheit.

  1. Ich muss Grenzen kennen, um in der Lage sein sie einzuhalten.
  2. Werden meine Grenzen verletzt, verliere ich mich und bin nicht in der Lage diese Grenzen zu sehen.
  3. Gutes Beispiel und Konsequenz hilft dabei, nicht nur Grenzen zu wahren.
  4. Grenzen im Außen unterstützen dabei, Grenzen im Innen wahrzunehmen.

Für diese Lebenslektion bin ich noch heute, nach beinahe 25 Jahren dankbar. Sie hat mir persönlich, im Umgang mit meinen Kindern und in der Arbeit mit meinen Klienten extrem weitergeholfen.

Was bedeutet das für Regeln und Grenzen innerhalb der Familie?

Auch in der Familie gibt es Grenzen. Sie sind wichtig. Grenzen und Regeln erleichtern einerseits das Zusammenleben, andererseits ermöglichen sie es, die eigenen persönlichen Grenzen zu erfahren.

Grenzen, die das Zusammenleben erleichtern sind z. B.:

  • Wir lassen einander ausreden.
  • Tim bringt den Müll raus.
  • Peter wischt das Geschirr ab.

Persönliche Grenzen werden entwickelt und gewahrt bei folgenden Regeln:

  • Wenn die Zimmertür zu ist, will ich ungestört sein.
  • Mein Tagebuch gehört allein mir.
  • Briefe werden nur vom Empfänger geöffnet.

Dabei sind die Übergänge oft fließend. „Wir lassen einander ausreden“ hilft im Zusammenleben und stärkt die persönliche Wahrnehmung. Der Redner erfährt „ich bin wichtig“ und „ich habe Zeit und Raum, meine Meinung zu sagen“.

Mit gutem Beispiel vorangehen

Auch hier ist – wie überall in der Erziehung – gutes Beispiel wichtig. Du selbst MUSST die Regeln und Grenzen, die du aufstellst auch einhalten. Sonst wirst du unglaubwürdig. Kinder und Jugendliche sind da sehr empfindlich. Hältst du die aufgestellten Regeln nicht ein, werden sie sofort in ihrer Sinnhaftigkeit in Frage gestellt. Genau deshalb ist es sinnvoll mit bestimmten Regeln Altersangaben oder Fähigkeiten zu verbinden.

Also z. B. Mit 15 Jahren darfst du bis 22:00 Uhr fortgehen.

Oder: Wenn du in der Lage bist, einen Fahrplan zu lesen, darfst du allein mit Zug und Bus unterwegs sein.

Dann wird auch klar, warum dürfen das die Erwachsenen und ich nicht.

Konsequenz

Ich weiß, das ist ein oft missverstandener Begriff und doch liebe ich ihn. Es heißt nichts anderes, als eine Handlungsweise oder ein Ziel beharrlich zu verfolgen.

Nur wenn Grenzen konsequent eingehalten werden, bilden sie einen Raum für Entfaltung und Entwicklung. In diesem Raum kann sich das Kind oder der Jugendliche frei bewegen.

[ctt template=“11″ link=“iB20q“ via=“no“ ]So komisch es auch klingt: Konsequent eingehaltene Regeln schenken Freiheit.[/ctt]

Grenzen wahren

Wichtig für Eltern ist es auch die persönlichen Grenzen der Kinder zu wahren. Nur so lernen die Kinder ihre persönlichen Grenzen überhaupt wahrzunehmen.

Es ist also unbedeutend, ob das Tagebuch von einer 14-jährigen oder einer 6-jährigen geschrieben wurde. Auch wenn du als Mama glaubst, alles über deine 6-jährige zu wissen. Das Tagebuch ist tabu.

Auch das Argument: „Ich mache mir Sorgen um mein Kind.“ zählt nur bedingt. Wenn du dir um dein Kind Gedanken machst, rede mit ihm. Ein Vertrauensbruch ist keine gute Basis für eine Beziehung.

Selbst kleine Kinder dürfen ihre Post selbst öffnen und auch bei ihnen gilt das Briefgeheimnis. Wenn deine Tochter also eine Brieffreundin hat und du möchtest wissen, was sich die beiden so schreiben, dann rede mit ihr. Lies aber auf keinen Fall ihre Briefe.

Die Wahrung der persönlichen Grenzen ist Schutz vor Missbrauch

Die Mütter, mit denen ich zu tun habe, wollen alle, dass es ihren Kindern gut geht. Sie wollen, dass sie unversehrt durchs Leben gehen.

Oft beobachte ich, dass gerade Mütter von heranwachsenden Mädchen sich Sorgen machen, dass ihrer Kleinen etwas zustoßen könnte. Sie lassen sie abends nicht weggehen, weil sie Angst haben, dass sie überfallen oder vergewaltigt wird.

Der beste Schutz ist eine stabile, selbstsichere Persönlichkeit. Es gibt Studien, die belegen, dass die Haltung und das Auftreten maßgeblich zur Auswahl des Opfers beitragen. Eine Person, die ihre Grenzen kennt, ist in der Lage Nein zu sagen. Und das auch so laut, dass es alle umstehenden hören. Das ist oft schon die erste Barriere für Täter.

[ctt template=“11″ link=“QHFSU“ via=“yes“ ]Eine Person, die ihre Grenzen kennt, ist in der Lage Nein zu sagen.[/ctt]

Wie du mir, so ich dir

Wenn du als Mama die Grenzen deines Kindes nicht wahrst und übertrittst, dann darfst du nicht überrascht sein, wenn sich dein Kind nicht an Regeln und Grenzen hält und seinerseits deine Grenzen übertritt.

Die gute Nachricht für deine Gelassenheit

Ich habe schon vorher geschrieben, du sollst mit gutem Beispiel vorangehen. Du sollst die Regeln und Grenzen, die ihr gemeinsam aufstellt, auch befolgen.

Jetzt kommt aber dein Bonus. Du sollst auch in der Wahrung der persönlichen Grenzen ein Beispiel sein. Zeig deinem Kind aktiv, dass es gut und wichtig ist, seine persönlichen Grenzen zu wahren.

Es ist also legitim zu einem dreijährigen zu sagen: „Heute bin ich zu müde, um mit dir im Garten nachlaufen zu spielen. Lass uns doch ein Brettspiel spielen.“

Es ist in Ordnung, wenn du deine Jugendlichen ersuchst, das Kochen zu übernehmen, wenn du an diesem Tag selbst viel zu tun hast.

Es ist fabelhaft, wenn du dir auch selbst etwas Gutes tust. Du zeigst deinem Kind damit, dass du dich um dich selbst gut kümmerst.

Es ist auch richtig zwischendurch einmal anzumerken, dass du Unterstützung brauchst, weil dir im Moment alles über den Kopf wächst.

So zeigst du deinen Kindern, dass du auch deine persönlichen Grenzen respektierst.

Bleib gelassen!

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Wie du in Konflikten garantiert den Kontakt zu deinem Gegenüber verlierst

Vor ein paar Wochen habe ich darüber geschrieben, wie du den Weihnachtsstreit vermeidest.

Konflikte lassen sich aber nicht immer vermeiden. Streit reinigt auch die Luft.

In der Hitze des Gefechts, wenn die aufgewühlten Emotionen sich entladen, ist dir manchmal alles egal.

Am liebsten würdest du den anderen in den Boden stampfen.

Wie dir das am besten gelingt?

Wenn du das wirklich willst, dann brauchst du nur diese (ironischen) Tipps befolgen.

Nimm dich immer zurück und vermeide jede Diskussion

Das ist die beste Voraussetzung, dass sich die schlechten Gefühle bei dir aufstauen. Nur dann kommt es später auch zu so einem richtig tollen Streit.

Du weißt schon so einer, wo sich dein Zorn dann bei der kleinsten Kleinigkeit entlädt. Du bist so geladen, dass du aus der sprichwörtlichen Mücke einen Elefanten machst.

Es muss einen Sieger geben

Bei jedem wirklich guten Streit muss es einen Sieger geben. Es ist ganz wichtig, dass du gewinnen willst. Setze deine Meinung und deinen Anspruch um jeden Preis durch. Auch, oder gerade dann, wenn du merkst, wie viel das den anderen kostet.

Benutze Pauschalierungen und direkte Anschuldigungen

Verwende unbedingt Wörter wie immer und nie. Verbunden mit du haben diese Pauschalierungen gleich viel mehr Gewicht.

Du schaltest nie den Fernseher aus, wenn du den Raum verlässt.

Alte Kamellen hervorholen

Hole bei jedem Streit zurückliegende Ereignisse wieder hervor und verknüpfe sie am besten ursächlich mit dem strittigen Geschehen.

Schon als wir uns kennengelernt haben, hast du immer so reagiert.

Das ist genauso wie damals, als du deiner Sekretärin schöne Augen gemacht hast.

Sei auf keinen Fall sachlich

Vermeide es, die Situation sachlich zu beschreiben. Reagiere stattdessen gekränkt oder mit Vorwürfen.

Bleib schwammig in deinen Formulierungen

Wenn dein Konterpart nachfragt worum es dir geht, dann gib auf keinen Fall eine klare Antwort. Es ist ganz wichtig, dass du ihm sagst, was du nicht willst. Erwähne auf keinen Fall, wie du dir die Lösung des Konfliktes vorstellst.

Werde beleidigend und herabsetzend

Sätze wie: „Du Idiot wirst das nie lernen“, tragen wesentlich zum Kontaktverlust bei. Verwende solche Formulierungen möglichst oft.

Führe das Streitgespräch unbedingt in der Öffentlichkeit

Nichts führt so schnell zu Gesichtsverlust, wie ein Streit in der Öffentlichkeit. Wenn du also dein Gegenüber wirklich bloßstellen willst, dann trage den Konflikt auf keinen Fall unter vier Augen aus.

Je mehr deinem Streitpartner an der Meinung der Zuschauer gelegen ist, desto besser. Setze ihn unbedingt im Beisein dieser Menschen herab.

Scher dich nicht darum, dass dieses Verhalten auf dich zurückfallen könnte. Was interessiert dich die Meinung anderer Leute.

Lass den anderen keinesfalls zu Wort kommen

Schrei dir deinen Frust von der Seele. Am besten du unterbrichst ihn, bei allem, was er entgegnet. Jetzt soll er dir mal zuhören. Du bist wichtig!

Gestehe auf keinen Fall eigene Fehler ein

Wenn du selbst Fehler gemacht hast, dann such nach Ausreden oder bagatellisiere sie. Im Idealfall gelingt es dir sogar, den anderen für dein Fehlverhalten verantwortlich zu machen.

Flüchte aus der Situation

Wenn du möchtest, dass die Sache so richtig eskaliert, dann verlass tobend den Raum. Lass den anderen einfach stehen!

Oder du machst es ganz anders

Wenn du den Kontakt zum Gegenüber behalten willst, dann machst du ganz einfach das Gegenteil.

Bleib gelassen! Auch, wenn es mal zu einem Streit kommt.

Ilse Maria_Signatur

 

 

 

 

 

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